Peter Shinkoda beschuldigt Produzent Jeph Loeb des Rassismus am "Daredevil"-Set

Am gestrigen Sonntag hat im Rahmen der Comic-Con@Home 2020 ein Panel der Kampagne #SaveDaredevilCon stattgefunden, mit der Fans immer noch dafür kämpfen, dass die ehemalige Superheldenserie "Marvel's Daredevil" wiederbelebt wird. Dabei waren auch die ehemaligen Darsteller Geoffrey Cantor, Tom Walker und Peter Shinkoda zu Gast. Dabei wurde Letzterer mit einer Fanfrage zur Geschichte seiner Figur Nobu befragt, die offensichtlich schmerzhafte Erinnerungen hervorgerufen hat, denn im Laufe des Gesprächs hat Shinkoda seinen Frust darüber beklagt, dass Produzent Jeph Loeb für asiatische Figuren keine Handlungsstränge geschrieben haben wollte.

In Staffel 1 sollte es eine Storyline rund um Nobu und seine Beziehung zu Madam Gao (Wai Ching Ho) geben, doch die wurde von Loeb gestrichen. "Jeph Loeb hat dem Autorenteam gesagt, dass sie nichts für Nobu und Gao schreiben sollen... das ist immer wieder von den Drehbuchautoren und Showrunnern wiederholt worden. Er sagte wohl: 'Niemand interessiert sich für chinesische und asiatische Menschen. Es gab zuvor drei Marvel-Filme, eine Trilogie namens "Blade", in der Wesley Snipes jeweils 200 Asiaten getötet hat. Niemand interessiert sich einen Sch***ß, also schreibt nichts für Nobu und Gao'."

Loeb wurde bereits mehrfach vorgeworfen, taub für die asiatische Repräsentation in Film und Fernsehen zu sein, da er beispielsweise die Hauptrolle von "Marvel's Iron Fist" nicht mit einem Asiaten in der Hauptrolle besetzt hat, obwohl die Comic-Verlage dies nahegelegt hätte. Stattdessen wurde Finn Jones besetzt.

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Quelle: Deadline



Lena Donth - myFanbase
27.07.2020 11:31

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