Episode: #4.01 Der Anfang vom Ende

Die Überlebenden von Oceanic 815 erwarten sehnlichst ihre Rettung, als sie von Charlies Tod und seiner mysteriösen Warnung erfahren. Auch Locke kehrt zur Gruppe zurück, um sie vor einer drohenden Gefahr zu warnen und findet erstaunlich viel Gehör.

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Foto: Tania Raymonde, Lost - Copyright: 2007 American Broadcasting Companies, Inc. All rights reserved.
Tania Raymonde, Lost
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Hurley leistet sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei, die Jack von seinem Appartement aus im Fernsehen mit ansieht. Die Amokfahrt endet damit, dass Hurley sein Auto schrottet und versucht zu fliehen. Er kann jedoch nicht entkommen. Bei seiner Festnahme sagt er nur: "Wisst ihr nicht wer ich bin? Ich bin einer der Oceanic Sechs!"

Hurley wird auf dem Polizeirevier verhört. Scheinbar hat eine Überwachungskamera in einem Supermarkt ihn dabei gefilmt, wie er ganz normal einkauft, bis er plötzlich irgendwen oder irgend etwas sieht, dass ihn so sehr erschreckt, dass er fluchtartig den Laden verlässt. Der Polizist, welcher ihn verhört, möchte wissen, wen Hurley in dem Geschäft gesehen hat, doch Hurley sagt ihm nichts. Darauf hin verlässt der Polizist, welcher ein Kollege von Ana-Lucia war, den Raum. Als Hurley allein ist, sieht er auf einmal hinter der Glasscheibe des Verhörraums Wasser, in welchem Charlie auf ihn zu geschwommen kommt. Auf Charlies Hand steht "Sie brauchen dich" und als er die Scheibe berührt, zerbricht diese und der Raum füllt sich mit Wasser. Hurley ruft um Hilfe und als der Polizist zurückkommt, ist das Wasser verschwunden. Er fragt Hurley, was mit ihm nicht stimmt und ob er wieder zurück in die Irrenanstalt will, was Hurley bejaht.


Zurück auf der Insel erzählt Jack Hurley über Funk, dass alles wie geplant funktioniert hat und Rettung auf dem Weg ist. Während sich Hurley schon mal auf zu Hause und darauf freut, dass sein ganzes Geld, welches ihm nur Unglück gebracht hat, nun wahrscheinlich weg ist, kommt Desmond mit dem Boot zurück. Sawyer, Sayid, Juliet, Bernard, Jin und Hurley erfahren was mit Charlie passiert ist und auch von seiner Nachricht "Nicht Pennys Boot".

Am Funkturm freuen sich derweil alle darauf, gerettet zu werden. Nur Ben ahnt Schlimmes auf sie zukommen und bittet Rousseau, Alex in Sicherheit zu bringen, was sie, signalisiert durch einen Schlag in sein Gesicht, ablehnt. Zur selben Zeit kehrt Kate von der erfolglosen Suche nach Locke zurück. Sie und Jack unterhalten sich darüber, was in Locke gefahren ist. Jack ist davon überzeugt, dass er verrückt ist und will ihn töten, falls er ihn noch einmal sieht.

Dann klingelt plötzlich Naomis Sattelitentelefon. Als Jack rangeht, erklärt ihm einer von Naomis Leuten, dass das Signal vom Sattelitentelefon zu schwach ist und umgestellt werden müsse. Daher will er mit Naomi sprechen. Jack vertröstet ihn und legt auf, als er bemerkt, dass Naomi verschwunden ist. Dann schickt Jack die übrigen Inselbewohner zurück zum Strand, um dort auf die Rettung zu warten. Er selbst will Naomi suchen, jedoch haben Kate und Rousseau zwei Blut-Fährten gefunden. Jack entscheidet sich der von Rousseau zu folgen und nimmt diese und Ben mit sich. Am Strand haben sich Hurley und die anderen nach kurzer Diskussion dazu entschlossen, den anderen entgegen zu gehen und sie zu warnen.

Hurley ist zurück in der Psychiatrischen Anstalt. Dort hat er Besuch von einem gewissen Matthew Abbadon, welcher sich als Anwalt der Fluggesellschaft Oceanic Airlines ausgibt und Hurley anbietet, in eine komfortablere Anstalt zu wechseln. Hurley will das aber nicht, da er nicht glaubt, dass der Mann von der Fluggesellschaft ist. Und als dieser Hurley fragt, ob sie am Leben sind, springt Hurley erschrocken auf und flüchtet zu den Pflegern. Als er sich wieder umdreht, hat der Mann den Raum verlassen.

Es ist bereits dunkel und Sawyer und die anderen sind auf dem Weg zum Funkturm. Sawyer bietet Hurley an, über Charlies Tod zu reden, doch Hurley möchte das nicht. Unterdessen sind Jack und Rousseau immer noch auf der Suche nach Naomi, als plötzlich ihre Spur endet. Scheinbar war doch die, die Kate entdeckt hatte, die richtige. Jack will daraufhin Naomis Rettungstrupp kontaktieren und bemerkt, dass das Telefon verschwunden ist. Ben erzählt ihm, dass Kate es heimlich mitgenommen hat.

Diese hat inzwischen Naomi gefunden, welche jedoch stirbt, nachdem sie zu ihren Leuten Kontakt aufgenommen und die Funkfrequenz des Telefons geändert hat, so dass diese die Lage der Insel orten können.

Währenddessen hat Hurley die anderen aus den Augen verloren und versucht panisch sie zu finden. Plötzlich steht er vor Jacobs Hütte und als er sich ihr nähert, sieht er darin Jacks Vater in einem Schaukelstuhl sitzen. Er schreckt zurück und versucht wegzulaufen, doch auf einmal steht die Hütte auf der anderen Seite wieder vor ihm. Er schließt die Augen und sagt zu sich, dass er sich das nur einbildet. Als er die Augen wieder öffnet, ist die Hütte verschwunden, dafür steht aber Locke vor ihm. Hurley erzählt ihm, was mit Charlie passiert ist und von ihren Plänen, die anderen zu warnen. John will ihnen dabei helfen und sie finden Sawyer, Sayid, Desmond, Jin, Bernard und Juliet am alten Flugzeugcockpit. Sayid fragt Locke wütend, was er hier will und warum er das U-Boot damals zerstört hat. Doch bevor Locke antworten kann, hören sie ein Rascheln im Dschungel. Es sind Sun, Claire und die anderen Überlebenden. Mit Tränen in den Augen berichtet Hurley Claire von Charlies Tod.

Hurley sitzt im Park der Anstalt und malt ein Bild, als plötzlich Charlie vor ihm steht. Er war es auch, den er im Supermarkt sah. Charlie bittet Hurley, sich zu setzen und zu beruhigen. Hurley sagt, dass Charlie tot ist und er deshalb nicht hier sein kann, worauf dieser antwortet: "Ich bin tot, aber ich bin auch hier". Die beiden setzen sich hin und Charlie erzählt Hurley, dass sie ihn brauchen. Hurley will das nicht hören, schließt seine Augen und zählt bis fünf, während Charlie mehrmals wiederholt "Sie brauchen dich". Als Hurley seine Augen wieder öffnet, ist Charlie verschwunden.

Inzwischen sind auch Kate und Jack beim Wrack des Cockpits angelangt. Als Jack Locke sieht, zögert er nicht und greift sich dessen Waffe. Er schießt auf ihn, aber die Waffe ist nicht geladen. Es kommt zu einem Streit zwischen den beiden, bei dem Locke erklärt, dass er nur so handelte, um die Überlebenden zu schützen. Er erzählt, dass er sich auf den Weg zu den Baracken der Anderen macht, um sich dort zu verstecken. Naomis Leute sind nicht ihre Rettung, sondern eher eine Gefahr und die, die überleben wollen, sollten sich ihm anschließen. Jack hält ihn für verrückt, doch Hurley stimmt Locke zu unter der Begründung, dass sein Freund Charlie nicht umsonst gestorben sein darf. Auch Claire, Rousseau, Ben, Alex, Karl, einige andere und Sawyer schließen sich Locke an. Kate ist überrascht von Sawyers Entscheidung und bekommt nur zur Antwort: "Ich tue, was ich immer getan habe...überleben". Während Jack völlig sprachlos ist, machen sich Locke und seine Gruppe auf den Weg.

Hurley ist in der Sporthalle der Anstalt und spielt Basketball, als Jack ihn plötzlich besuchen kommt. Er erzählt Hurley, dass er wieder als Arzt arbeitet und darüber nachdenkt, sich einen Bart wachsen zu lassen. Anscheinend sind die "Oceanic Sechs" jetzt so eine Art Prominente und Jack meint, dass er immer noch nach Autogrammen gefragt wird. Als Jack wieder am Gehen ist, entschuldigt sich Hurley dafür, damals mit Locke mitgegangen zu sein und sagt ihm, dass er glaubt, dass die Insel will, dass sie zurückkehren, worauf Jack wütend antwortet: "Wir werden niemals zurückgehen!" und die Halle verlässt.

Jack steht allein und nachdenklich am Cockpit, als Kate zu ihm stößt und fragt, ob er gerade an Charlie denkt. Plötzlich nehmen die beiden Geräusche eines Hubschraubers wahr und sehen, wie ein Fallschirmspringer aus dem Hubschrauber springt und auf der Insel landet. Die beiden eilen sofort zu ihm. Der Fallschirmspringer nimmt seinen Helm ab und fragt "Sind Sie Jack?".

Melanie Mohs - myFanbase


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