Episode: #2.10 Ganz unten

Wenige Wochen sind vergangen, seit Wes auf Annalise geschossen hat. Die Keating Five müssen mit den Konsequenzen dieser Nacht umgehen, während Annalise einen langen und komplizierten Weg zur Genesung vor sich hat.

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Foto: Viola Davis, How to Get Away with Murder - Copyright: 2017 ABC Studios; ABC/Mitch Haaseth
Viola Davis, How to Get Away with Murder
© 2017 ABC Studios; ABC/Mitch Haaseth

Die blutend am Boden liegende Annalise sagt immer wieder den Namen Christoph und Wes schaut schockiert zu ihr hinab. Laurel nimmt ihm daraufhin die Waffe ab und als Michaela hinzu kommt, glaubt sie, es sei Laurel, die auf Annalise geschossen hat. Nach kurzem Zögern geht Laurel darauf ein und bestätigt Michaelas Verdacht. Sie sagt, dass Annalise sie provoziert hat. Dann nimmt Wes die Waffe wieder an sich und will die Fingerabdrücke vernichten, indem er die Pistole in den Pool wirft. Daraufhin verlassen de Studenten das Haus und lassen Annalise zurück.

Zwei Wochen später wurde Annalise aus dem Krankenhaus entlassen und Bonnie bringt sie zurück nach Hause. Dort hat sie Annalises Lager im Wohnzimmer aufgeschlagen und packt ihre Medikamente aus. Bonnie weißt darauf hin, dass Annalise zusammen mit den Pillen keinen Alkohol trinken darf. Sie kommen auf die Anhörung vor Gericht zu sprechen, an der Annalise am nächsten Tag unbedingt teilnehmen will. Anschließend erkundigt sich Annalise nach den Studenten, denen es laut Bonnie gut geht und möchte dann allein gelassen werden, woraufhin sich Bonnie etwas widerstrebend zurückzieht. Gleichzeitig besucht Laurel Wes und berichtet von Annalises Entlassung. Wes, der das Bett seit Tagen nicht verlassen hat, zeigt keine Regung, doch Laurel versichert, dass sich alles zum Guten wenden wird. Noch immer ist Wes entsetzt davon, dass er Annalise beinahe umgebracht hätte und der festen Meinung, dass sie ihn bezüglich Rebecca nicht angelogen hat, doch Laurel glaubt nicht an Rebeccas Tod. Daraufhin schwelgt Wes in Selbstmitleid, doch Laurel betont, dass es Asher noch viel schlechter geht und zwingt Wes, aufzustehen. Sie hat Erfolg und nimmt Wes mit zu Frank, wo sich auch die anderen Studenten versammelt haben, um für die Prüfungen zu lernen. Alle heißen Wes herzlich willkommen.

Nachdem Annalise einige Pillen geschluckt hat, da sie von den alptraumhaften Gedanken an den Schuss geplagt wird, schläft sie auf der Couch ein. Sie wacht durch lautes Klopfen an ihre Haustür auf. Draußen steht eine Frau mit einen Baby auf dem Arm, das sie Annalise in die Arme drückt und dann mit verängstigtem Gesichtsausdruck geht, während Annalise verwirrt mit dem Baby zurückbleibt.

Asher erkundigt sich bei Bonnie nach seiner Aussage bei der Polizei, die er darüber informiert hat, dass er nicht an den Selbstmord seines Vaters glaubt, sondern meint, dass ihn jemand umgebracht und die Tat dann vertuscht hat. Da er seither nichts von der Polizei gehört hat, verspricht Bonnie, sich nach Catherines Verhandlung danach zu erkundigen. Asher ist dankbar, während Connor es für keine gute Idee hält, dass Asher erneut Kontakt mit den Cops aufnimmt. Die Diskussion wird von einem Anruf von Annalise unterbrochen.

Sofort fährt Bonnie zu ihrer Chefin, die das Baby in den Armen hält und froh ist, dass es nicht mehr schreit. Annalise überreicht Bonnie das in eine Decke eingeschlagene Baby und verkündet dann, sich auf ihre Aussage am nächsten Tag vorbereiten zu müssen. Nachdem Annalise in ihr Büro gegangen ist, lässt Bonnie die Decke fallen, in der sich gar kein Baby befindet. Gleich darauf kontaktiert Bonnie Frank und bittet ihn um die Pillen, mit denen er Catherine außer Gefecht gesetzt hat. Er möchte Annalise sehen, doch Bonnie verweigert ihm den Zugang zu der durch die Schmerzmittel halluzinierenden Annalise. Daraufhin geht Frank wieder und rät Bonnie, Annalise nicht zu viele von den Pillen zu geben. Im Anschluss bespricht er Annalises Zustand mit den Studenten. Da Annalise nun nicht mehr vor Gericht aussagen kann, wollen sie in Annalises Namen eine Stellungnahme zu den Geschehnissen der Nacht von Emilys Tod verfassen. Gleichzeitig jubelt Bonnie Annalise die Tabletten unter. Als Annalise sich nach dem Baby erkundigt, verdeutlicht Bonnie ihr, dass es kein Baby gibt, genau wie beim letzten Mal.

Mit Annalises Aussage macht sich Bonnie auf den Weg zu deren Anwalt, der allerdings nicht glaubt, dass dieses Statement vor Gericht Bestand hat. Bonnie will, dass er es dennoch versucht, da Annalise in ihrem Zustand nicht in den Zeugenstand treten kann. Indes wird Annalise vom Weinen des Babys geweckt. Als Annalises aufsteht, findet sie es auf dem Boden liegend vor und spricht beruhigend auf es ein. Erneut klopft es an der Haustür und Annalise erkennt, dass sie lediglich geträumt hat. Vor der Tür steht Laurel, bei der sich Annalise nach Wes erkundigt.

Eine Woche zuvor: Annalise liegt im Krankenhaus und bekommt Besuch von Laurel. Da Annalise erfahren hat, dass die anderen Studenten Laurel für den Schützen halten, fragt sie, weshalb Laurel dies auf sich genommen hat. Laurel räumt ein, dass Michaela und Connor Wes bereits die Schuld für Sams Tod geben und sie nicht wollte, dass Wes dadurch vor den beiden noch schlechter da steht. Anschließend fragt Laurel nach Rebecca und Annalise erklärt, gelogen zu haben. Sie habe Rebeccas Tod nur aufgebracht, damit Wes wütend wird und schießt. Laurel verspricht, ein Auge auf Wes zu haben.

Die aufgebrachte Annalise erfährt von Laurel, dass Bonnie sie nicht aussagen lassen will und wendet sich sofort an jene. Schließlich muss Annalise einsehen, dass sie wegen der Halluzinationen rund um das Baby nicht vor Gericht treten kann und ist mit der schriftlichen Aussage einverstanden. Gleich darauf erkundigt sich Annalise nach Nate, der sich seither nicht gemeldet hat. Auch Bonnie hat keine Neuigkeiten und Annalise bittet sie, die starken Schmerzmittel mitzunehmen.

Im Fernsehen sagt Caleb aus, seine Schwester für den Mord an Emily für unschuldig zu halten. Michaela schaut sich die Aussage allein in ihrer Wohnung an und auch Wes ist für sich und hält die Waffe in seinen Händen. An seine Tür klopft Laurel, die ihm Essen vorbeibringt. Connor und Oliver haben indes Asher bei sich aufgenommen und Connor macht seinem Freund klar, dass Asher dringend etwas Unterstützung nötig hat. In der Zwischenzeit taucht Bonnie bei Nate auf, der daraufhin zu Annalise fährt. Sie entschuldigt sich dafür, ihn in die Sache hineingezogen zu haben, aber Nate gibt nicht Annalise sondern Wes die Schuld dafür. Nate sichert ihr seine Unterstützung zu.

Am nächsten Tag beschwert sich Michaela darüber, dass niemand sie am Abend zuvor eingeladen hat. Ihr wütender Monolog wird unterbrochen, als Caleb auf sie zu kommt. Jener kann nicht fassen, in was für eine Lage Annalises Leute seine Schwester gebracht haben und lehnt Michaelas Beistand ab.

Zwei Wochen zuvor: In ihrem Apartment trifft Michaela auf Caleb und verdeutlicht ihm stotternd, dass es Annalise gut geht. Caleb versteht nicht was sie meint und erkundigt sich nach Catherine, woraufhin Michaela erzählt, dass sie Catherine nicht gesehen hat, da Emily vorbei kam und die Studenten weggeschickt hat. Gleich darauf erhält Caleb einen Anruf von der Polizei.

Vor Gericht hören sich alle Annalises Anruf bei der Polizei an, bei dem sie Catherine beschuldigt, auf sie geschossen zu haben. Anschließend legt Annalises Anwalt ihre schriftliche Aussage vor, die die Richterin allerdings nicht anerkennen will. Daraufhin ruft der Anwalt seinen nächsten Zeugen in den Stand. Während dessen Aussage erscheint Annalise, die von Laurel angerufen wurde. Sie ist bereit, eine Aussage zu machen. Im Zeugenstand beschreibt Annalise, wie die unter Drogen stehende Catherine auf sie schoss, dass sie allerdings nicht sah, wie Emily ums Leben kam. Plötzlich beginnt Annalise wieder zu halluzinieren und kann die Fragen nicht beantworten. Sie bittet um eine Pause, die ihre gewährt wird.

Auf der Toilette stellt Annalise fest, dass ihre Schusswunde wieder blutet. Sie frischt den Verband auf, als Bonnie hinzu kommt. Die beiden treffen vor der Toilette auf Wes, der mit Annalise reden will, doch die beiden Frauen halten dies für keinen guten Zeitpunkt und gehen.

Im Zeugenstand wird Annalise erneut zu Emilys Tod befragt. Annalisea Wunde schmerzt nun immer mehr und sie sagt aus, Emilys Tod nicht gesehen zu haben. Plötzlich gesteht sie Catherines Unschuld und räumt nach einer kurzen Pause ein, dass sie sich damit auf den Mord an Catherines Eltern bezieht. Da Annalise durch diese Äußerung die Verschwiegenheitsklausel ihrer Mandantin gegenüber gebrochen hat, wird ihr Aussage für ungültig erklärt. Die Verhandlung wird unterbrochen.

Vor dem Gericht wartet Annalise auf Caleb. Sie versichert ihm, dass Catherine auf sie geschossen hat und zeigt auf, dass jene von Philip, der seither untergetaucht ist, unter Drogen gesetzt wurde. Annalise ist der Überzeugung, dass Philip für den Mord an Calebs Eltern verantwortlich ist und macht klar, dass er auch für den Mord an Emily verantwortlich ist, das alles aber Catherine anhängen wollte und sogar die Waffe in ihrem Zimmer platziert hat. Da Annalise das nur mit der Hilfe von Catherine beweisen kann, fordert sie Caleb auf, Catherine dazu zu bringen, den Schuss auf Annalise zu gestehen. Caleb ist zunächst aufgebracht, erkennt aber, dass man die Morde Philip nachweisen kann und Catherine nur eine kleine Strafe erhält, wenn sie sich nun stellt. Er geht daher zu Catherine und bittet sie, den Schuss auf Annalise zu gestehen.

Die Verhandlung wird fortgesetzt und die Richterin will gerade ihr Urteil verkünden, als Catherine sich zu Wort meldet. Sie verkündet, nun zu wissen, wer sie in der Nacht von Emilys Tod unter Drogen gesetzt hat und versichert, dass es sich dabei um Philip Jessup handelte. Unter dem Einfluss dieser Drogen habe sie dann auch auf Annalise geschossen.

In der Tiefgarage berichtet Bonnie, dass man Catherine einen Deal angeboten hat, bei dem sie nur für fünf Jahre hinter Gitter muss, wenn sie gegen Philip aussagt. Dann möchte Bonnie Annalise nach Hause begleiten und kommt darauf zu sprechen, dass Annalise in der Nacht von Emilys Tod bereit war, zu sterben. Bonnie entschuldigt sich dafür, Annalise an dem Abend allein gelassen zu haben, doch Annalise will davon nichts hören und fährt davon. Derweil sucht Wes in der Kanzlei nach einem Hinweis auf seine Mutter. Er kann nichts finden, entdeckt aber Annalises Tabletten.

Laurel versucht erfolglos Wes zu erreichen und macht sich Sorgen um ihn. Zu ihr kommt Frank, der erkennt, was für Vorwürfe sich Laurel macht. Er beruhigt sie und verspricht, dass sie alle hintereinander stehen und sich die Sache zum Guten wenden wird. Dann essen sie gemeinsam mit Michaela, Connor, Asher und Bonnie.

Als Annalise nach Hause kommt, findet sie Wes in ihrem Schlafzimmer vor. Jener hat die Tabletten nicht genommen und erklärt Annalise, nun aber die Tat seiner Mutter nachvollziehen zu können. Er möchte wissen, was sie über seine Vergangenheit weiß und ist sich sicher, dass er nur an der Uni aufgenommen wurde, da Annalise ihre Finger im Spiel hatte.

Zehn Jahre zuvor: Annalise läuft an einem Spielplatz entlang, wo sie Christoph sieht. Sie setzt sich zu einer Frau auf die Bank, die Annalise sofort auf ihre Schwangerschaft anspricht. Annalise erläutert, dass sie einen Jungen bekommt, woraufhin die Frau stolz auf ihren Sohn Christoph deutet.

Da Wes Annalise bedrängt, greift sie verteidigungsbereit zu einer Statue, woraufhin sich Wes zurückzieht. Er versichert, Annalise nicht verletzen zu wollen und jene erklärt, dass sie durch seine Tat kein Vertrauen mehr darin hat. Sie verlangt, dass Wes geht, was jener auch tut. Als sie noch einmal nach Wes ruft, ist er bereits verschwunden. Dann geht Annalise wieder nach unten, wo sie erneut das Baby vorfindet. Annalise nimmt es in den Arm und schmiegt das Baby an sich. Dabei bemerkt sie nicht, dass sie erneut halluziniert und eigentlich nur sich selbst umarmt.

Marie Florschütz - myFanbase


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Titelgebendes Zitat stammt von

Nate Leahy (Billy Brown)