Episode: #7.05 Die üblichen Verdächtigen

In der "Homeland"-Episode #7.05 Die üblichen Verdächtigen setzt Carrie Mathison (Claire Danes) einen Plan in Bewegung, um mehr Informationen über Simone Martin (Sandrine Holt) herauszubekommen. Saul Berenson (Mandy Patinkin) trifft sich derweil mit einer Quelle, während Elizabeth Keane (Elizabeth Marvel) eine verzweifelte Bitte an die Witwe eines FBI-Agenten hat.

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Foto: Claire Danes, Homeland - Copyright: 2018 Twentieth Century Fox Home Entertainment
Claire Danes, Homeland
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Saul erreicht von wilden Protesten begleitet das FBI und lässt sich dort zu O’Keefe bringen, dem er aufzählt, wie viele Leute heute gestorben sind. O’Keefe verteidigt sich, weil er alles versucht hätte. Saul wirft ihm aber vor, dass er die ganze Zeit Öl ins Feuer gegossen hätte. Saul ist überzeugt, dass O’Keefe das hätte verhindern können. Das Gespräch endet, weil Saul wieder ins Weiße Haus müsse.

Carrie sucht Thomas Anson in seinem Wohnwagen auf, weil sie ihn telefonisch nicht erreichen konnte. Es geht ihm nicht besonders gut, sie möchte aber, dass er in ihr Team kommt und für sie arbeitet. Derweil ist Saul im Weißen Haus bei einer Besprechung, um die gewalttätige Auseinandersetzung zu analysieren. Saul spricht vor allem die Situation um die Fake News des toten Jungen an und gibt zu bedenken, dass dies nicht von O’Keefe sonder vielleicht von ausländischen Kräften, zum Beispiel den Russen, in die Welt gesetzt wurde. Keane macht deutlich, dass der erste Schuss trotzdem vom FBI kam und man sich dieser Kritik stellen muss. Sie kommen auf die nächsten öffentlichen Termine zu sprechen und wie mit den zu erwartenden Proteste umgegangen werden wird. Es gibt aber noch keine richtige Strategie, weshalb Keane die Sitzung beendet und Vorschläge in einer Stunde erwartet. Saul spricht danach David Wellington noch mal auf seine Vermutung mit dem russischen Einfluss an, doch David will sich wie Keane erst mal mit den Unruhen beschäftigen und später darauf zurück kommen.

Carrie hat ihr Team zusammengerufen und erklärt, was sie über Simone Martin weiß. Sie planen die Operation und stellen fest, dass noch an heutigen Abend eine Umsetzung sinnvoll wäre. Dante hält das für überstürzt und riskant, wird aber überstimmt.

Wellington informiert Keane über das geplante Memorial und dass sie bestmöglichen Schutz bieten werden, dass man aber gegen die wohl große demonstrierende Menge nicht viel ausrichten könne. Keane ist verwundert, dass die getöteten FBI-Agenten nicht auf der Opferliste stehen. Wellington meint, dass Lucasville das Memorial ausrichtet. Keane beharrt aber darauf, dass auch die Agenten Opfer der Auseinandersetzung waren und dazu gehören.

Keane besucht Jackie Goodman, deren Mann wegen des angeblich toten Jungen getötet wurde. Keane spricht ihr Beileid aus und umarmt Jackie, die sich immer wieder bedankt. Keane erklärt auch, welch vorbildlicher Agent Jackies Mann gewesen sei. Sie bittet Jackie außerdem, am Memorial teilzunehmen, was diese erst mal überrascht. Sie wisse nicht, inwieweit ihre Anwesenheit für Frieden sorgen könne. Keane erklärt, dass ihre Worte nichts wert sind, wenn nicht deutlich wird, dass man sich nicht gegenseitig zum Feind erklären darf.

Saul besucht Ivan Krupin und spricht ihn nach etwas Smalltalk auf die Fake News mit dem toten Jungen an, da es in der Ukraine mal ein ähnliches Vorgehen gab. Krupin meint aber, dass es zu nah an ihrer Wahleinmischung liegt und damit zu gefährlich wäre.

Dante und Carrie überwachen ein paar Personen und reden während des Wartens über den Plan und Dantes ehemalige Einsätze. Carrie erklärt noch mal, dass sie immer abbrechen können, wenn sie bis zum Abend nicht alles vorbereitet haben.

Saul und Ivan kommen auf einen Agenten namens Yevgeni zu sprechen, der eventuell als Einzelperson aktiv geworden sein könnte. Ivan bezweifelt dies. Er meint, dass eine innenpolitische Krise manchmal einfach nur eine innenpolitische Krise sei.

Es ist inzwischen dunkel und die Liste der Personen, die das Gebäude verlassen haben, wird länger. Simone verlässt nun auch das Gebäude und steigt in ihr Auto ein. Ihr Auto springt nicht an, weshalb sie den Notdienst anruft. Max war darauf vorbereitet und nimmt den Anruf entgegen. Er erklärt, dass gerade viel zu tun sei und sie erst in frühestens 45 Minuten da sein können. Ohne Alternative nimmt sie das an und geht zurück ins Gebäude, wo sich nach Liste nun noch zwei weitere Personen befinden müssten.

Saul gibt den Auftrag, Ivan zu überwachen, aber vorsichtig zu sein und nicht einzugreifen. Er ist sicher, dass Ivan eigentlich glücklich mit seinem Leben in den USA sei und ihm die Wahrheit gesagt habe. Derweil sitzen Keane und Wellington vor dem Fernseher und schauen sich die Berichte im Vorfeld des Memorials an. Es ist von einer friedlichen, aber angespannte Lage die Rede. Wellington wird informiert, dass Jackie nicht in der Kirche aufgetaucht ist und man sie auch nicht erreichen könne. Keane erklärt, dass Wellington dem Bürgermeister das OK für den eventuellen Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas geben soll, auf keinen Fall aber Gummigeschosse oder andere waffenähnliche Objekte nutzen solle. Auf Nachfrage akzeptiert sie auch den Einsatz der Nationalgarde. Als die Predigt beginnt, betreten aber doch die Witwen der FBI-Agentin die Kirche. Sie werden angefeindet und zögern, doch Mary Elkins erhebt sich und führt sie nach vorne zu den anderen Hinterbliebenen, wo sie sich zu ihnen setzen sollen.

Simone telefoniert erneut mit Max, der sie für weitere 10, 15 Minuten vertröstet. Kurz darauf verlässt die letzte Person das Gebäude und die Operation kann beginnen. Sie schalten den Strom ab und überwältigen Sandrine, die sich mit allen Mitteln wehrt, aber keine Chance hat. Sie wird befragt, reagiert aber zunächst nicht. Sie gibt schließlich zu, das Geld für den Mord an McClendon erhalten zu haben. Sie erklären, dass sie ihnen 100.000 Dollar organisieren soll. Parallel haben sie ihr unbemerkt eine Wanze in die Handtasche eingenäht. Dann lassen sie sie frei und erhoffen sich, dass sie direkt zu ihrem Kontakt fährt. Doch sie nimmt kein Taxi, sondern läuft in die nahegelegene Bar. Da die Wanze offenbar doch nicht funktioniert, versucht Doxie ihr zu folgen. Da sie auf die Damentoilette geht, soll Carrie ihr hinterhergehen und eine weitere Wanze setzen. Auf der Toilette hat Simone gerade ihren blauen Fleck begutachten und sich wieder zurecht gemacht, als Carrie reinkommt, ihre Tasche fallen lässt und sich entschuldigt. Simone hilft ihr beim Aufräumen und geht dann. Sie beginnt ein Telefonat, als auch Carrie die Toilette wieder verlässt und an ihr vorbei geht.

Wellington informiert Keane darüber, dass das Memorial bis auf wenige Festnahmen äußerst friedlich verlaufen ist und sich die Menge langsam auflöst. Keane erklärt, dass sie in ein paar Wochen Mary Elkins treffen wolle. Wellingtons Telefon klingelt und es ist Simone, die wissen will, ob er Zeit habe. Er erklärt, dass er in etwa 45 Minuten Zuhause sein könne. Simone will ihn dann dort treffen. Carries Team hat den Anruf ebenfalls mit angehört.

Keane hält eine Rede an die Nation zu den Ereignissen in Lucasville und stellt heraus, dass alle Seiten Opfer ertragen mussten und dass man als Nation zusammenstehen müsse. Derweil wird Simone weiter überwacht, als sie sich ein Auto nimmt. Carrie lobt derweil Dante für seinen Einsatz, doch ihm fällt es schwer, das Lob anzunehmen. Simone kommt unterdessen bei Wellington an und und wird von diesem empfangen. Doch die Wanze in ihrer Handtasche liefert keinen Ton zu ihren Worten. Max stellt fest, dass die Tasche noch im Wagen des Uber-Fahrers liegt. Carrie will eingreifen und den Fahren dazu bringen, die Tasche zurück zu geben, doch Dante macht deutlich, dass dies alles verraten könne und sie sich damit begnügen sollten, die Verbindung zwischen dem Geld und Wellington hergestellt zu haben. Eine Aufnahme des Gespräches sei Bonus aber nicht Ziel der Mission gewesen. Carrie akzeptiert das zähneknirschend. Sie ist aber unzufrieden, weil es nicht perfekt lief. Dante überlegt, dass man genug Informationen habe, um eine Anhörung gegen Simone zu erwirken. Carrie erklärt, darüber nachzudenken, aber auch erst mal schlafen zu müssen. Als Dante weg ist, geht Carrie zu Max, der sich die Überwachungsvideos von Wellingtons Haus angesehen hat. Simone erwähnt zu keinen Zeitpunkt den Überfall oder die 100.000 Dollar. Wellington erzählt nur kurz von seinem Tag und dann haben sie Sex. Carrie versteht die Welt nicht mehr.

Emil Groth - myFanbase


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