Episode: #7.16 Hunderttausend Engel

In der "Outlander"-Episode #7.16 Hunderttausend Engel muss Denzell Hunter (Joey Phillips) mit den von Claire Fraser (Caitríona Balfe) erlernten Fähigkeiten eine gefährliche Operation durchführen. Indes bittet William Ransom (Charles Vandervaart) bei seiner Mission, Jane Pocock (Silvia Presente) zu retten, um unerwartete Hilfen.

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Foto: Richard Rankin & Sophie Skelton, Outlander - Copyright: 2023, 2024, 2025 Sony Pictures Television Inc. All Rights Reserved.; 2023 Starz Entertainment, LLC; Robert Wilson/Starz/Sony Pictures Television
Richard Rankin & Sophie Skelton, Outlander
© 2023, 2024, 2025 Sony Pictures Television Inc. All Rights Reserved.; 2023 Starz Entertainment, LLC; Robert Wilson/Starz/Sony Pictures Television

Jane Pocock erinnert sich daran, wie sie und Frances "Fanny" Pocock als Kinder lachend eine Libelle durch das hohe Schilf verfolgten und anschließend von ihrer Mutter in die Arme geschlossen wurden. In diesem Moment sitzt Jane einem Mann gegenüber, der sie zum Mord an Captain Harkness befragt. Ihr Gegenüber fragt für einen Artikel nach Details des Mordes und warum sie 26-mal auf den Mann eingestochen hat. Jane zeigt keinerlei Interesse daran, sich mit dem Mann zu unterhalten, doch als er Fanny erwähnt, bringt er Jane ins Schwanken.

In der Kirche verharren Rachel Murray, Denzell Hunter und Jamie Fraser restlos und hoffen, dass Claire Fraser die Operation überstanden hat. Jamie sitzt am Krankenbett seiner Frau und wünscht sich, er könnt ihr etwas von seinem Blut spenden, nachdem sie so viel davon verloren hat. Zu Jamies Erleichterung schlägt Claire endlich die Augen auf. Claire klagt über Schmerzen, woraufhin Jamie darüber scherzt, dass nun er sie belehren könnte, sich nicht unnötig in Gefahr zu begeben.

Im Lager der Briten wendet William Ransom sich Hilfe suchend an John Grey. William berichtet von der unter Mordverdacht stehenden Jane. Als John nachfragt, wie William sie kennenlernte, gibt William sofort zu, dass es sich bei Jane um eine Prostituierte handelt und dass sie durchaus des Mordes schuldig ist. Dennoch will er versuchen ihr zu helfen und John versichert, ihn zu unterstützen. Unterdessen erreicht Ian Murray mit Rollo die Kirche und wird dort von Jamie und Rachel freudig in Empfang genommen. Es erleichtert Jamie, dass die Rettung von William geglückt ist und er informiert Ian über Claires Verwundung. Zudem setzt Jamie seinen Neffen darüber in Kenntnis, nicht zur Armee zurückzukehren und seine Männer an den Marquis von Lafayette abgetreten zu haben.

Nachdem John einige Informationen eingeholt hat, kehrt er zu William zurück. John berichtet, dass Jane ein Geständnis abgelegt hat, dort allerdings aussagt, dass sie nur einmal auf Harkness einstach und nicht wie behauptet 26-mal. Aufgebracht versucht William aufzuzeigen, wie schrecklich sich Harkness gegenüber den Pococks benahm, weshalb er Janes Tat nachvollziehen kann. John hinterfragt Williams Gefühle für Jane, doch auch wenn William Jane sehr mag, kann er nicht von Liebe reden. Da sie sich im Krieg befinden, wird Jane ohne einen Prozess hingerichtet werden. John unterstreicht, dass Janes Tat nicht vergebens war, da sie dadurch ihre Schwester retten konnte.

Eine Woche später hat Claire sich einigermaßen von ihrer Operation erholt. Als sie Wasser lassen muss, lässt sie sich von Jamie etwas unwillig dabei helfen, sich an der Bettkante zu erleichtern. Anschließend untersucht Claire ihren Urin auf Blut, da sie starke Schmerzen in der Niere hat, doch sie kann kein Blut feststellen. Claire bittet ihren Mann, sich zu ihr ins Bett zu legen und sie zu wärmen. Sie drückt ihre Liebe für Jamie aus und fragt, ob sie nach Hause zurückkehren können, was er bejaht.

In der Nacht kommt Master Raymond zu Claire und bittet sie um Vergebung, erwähnt aber nicht wofür. Als er wieder gegangen ist, schreckt Claire hoch. Sie fragt sich, ob Raymonds Besuch nur ein Traum war und erkundigt sich bei dem neben ihrem Bett wachenden Jamie, ob er in der Nacht jemanden gesehen hat, was Jamie verneint. Claire erzählt von Raymond und berichtet, dass er zuletzt bei ihr war, als sie ihr Baby Faith verlor und selbst fast starb. Traurig fragt sich Claire, ob sie Faith nach ihrem Tod im Himmel wiedersehen wird und Jamie ist sich sicher, dass es so sein wird.

Im Jahr 1739 verlassen Roger und William Buccleigh "Buck" MacKenzie gerade Lallybroch, als im Nebel eine kleine Gestalt vor ihnen auftaucht. Der erstarrte Roger erkennt in dem Jungen sofort seinen Sohn Jeremiah "Jem" MacKenzie, der gleich darauf in Rogers Arme eilt. Verwundert fragt Roger, wo Jem die ganze Zeit über gewesen ist, dann erscheint auch Brianna mit Amanda "Mandy" MacKenzie auf dem Arm. Überglücklich umarmt Roger seine Familie. Auch Buck freut sich, dass sie alle wieder vereint sind.

Nach einem Nickerchen erhält Claire überraschend Besuch von John. Jener ergreift Claires Hand und freut sich, dass sie sich bereits auf dem Weg der Besserung befindet. Johns Freundlichkeit wird von Jamie nicht gern gesehen, aber er bedankt sich dafür, William gerettet zu haben. Als Jamie sich nach William erkundigt, teilt John ihm mit, dass William momentan an einem gebrochenen Herzen leidet. Jamie hinterfragt, warum John zu ihnen gekommen ist, woraufhin John Jamie genau so feindselig begegnet, wie Jamie ihm. Die beiden Männer einigen sich murrend darauf, ihren Streit beizulegen. Dann streckt Claire die Hand nach John aus und bedankt sich bei ihm dafür, dass er ihr das Leben gerettet hat. John erwidert den Dank, gibt Claire einen Handkuss und verabschiedet sich dann von ihr.

Claire geht es mittlerweile bedeutend besser und sie muss nicht länger das Bett hüten. Zu ihr kommt Denzell, der Claire mitteilt, dass es schwer für ihn war, sie zu operieren, da er sie als Teil der Familie betrachtet. Claire dankt Denzell und unterstreicht, dass sie in so einer Situation hoffentlich ebenso fokussiert wäre wie Denzell es war.

In Lallybroch betrachtet Brianna das Bild einer jungen Frau. Vor dem Haus trifft sie anschließend auf Brian Fraser. Sie dankt ihm dafür, ihnen Unterschlupf zu gewähren. Die beiden unterhalten sich und Brian erzählt, Lallybroch für seine Frau Ellen gebaut zu haben. Brian beschreibt, wie sehr er seine Frau geliebt hat und wie sehr er sie vermisst. Dann zeigt er auf, dass Brianna ihn sehr an Ellen erinnert. Ihrerseits meint Brianna, dass Brian viele Ähnlichkeiten zu ihrem Vater aufweist. Erneut dankt Brianna Brian und versichert, dass man sich in ihrer Familie noch lange erzählen wird, wie freundlich Brian zu ihrer Familie war.

Am Abend hilft Jamie seiner Frau dabei, sich auszukleiden. Sie werden von einem Klopfen an der Tür überrascht und als Jamie öffnet, steht William vor ihm. Er bittet Jamie um Hilfe und sagt, dass es um Leben und Tod geht. Als Jamie ihm nicht gleich folgt, wendet William sich ab, doch Jamie meint, dass William nicht zu ihm gekommen wäre, könnte er sein Vorhaben allein in die Tat umsetzen. Jamie fordert William auf zu warten, denn geht er zu Claire und teilt ihr mit, um wen es sich bei dem nächtlichen Besucher handelt. Da William ihn noch nie um etwas gebeten hat, will Jamie mit ihm gehen.

Jane steht mit in Ketten liegenden Händen vorm Fenster und betrachtet summend die Nordlichter. Mit einem Lächeln winkt sie den Lichtern zu, während sie gleichzeitig einen Schluck aus einer Flasche trinkt.

Durch die Dunkelheit machen sich William und Jamie auf den Weg zu dem Haus, in dem man Jane festhält. Die beiden verschaffen sich durch ein Fenster eintritt, wobei das Gespräch kurz auf Brianna fällt und William sich daran erinnert, dass er seiner Schwester in Wilmington begegnete. Im Haus setzen die Männer einen Wachposten außer Gefecht, dann betritt William Janes Zimmer. Zu seinem Entsetzen muss William feststellen, dass Jane sich mit der zersplitterten Glasflasche die Pulsadern aufgeschnitten hat. Er hält Janes leblosen Körper in den Armen und legt ihn dann liebevoll auf dem Bett nieder. Während Jamie sich bekreuzigt, weint William um Jane. Um nicht entdeckt zu werden, müssen die beiden das Haus wieder verlassen und William entschuldigt sich bei Jane, da er sie nicht retten konnte. Vor dem Gehen schneidet Jamie noch eine Locke von Janes rotbraunem Haar ab, die sie ihrer Schwester geben wollen.

Zurück bei Claire berichtet Jamie, dass sie das Mädchen, dass William retten wollte, leider tot vorfanden. Er erzählt auch von Janes Schwester, die William am nächsten Morgen zu den Frasers bringt. Claire und Jamie nehmen Fanny freundlich in Empfang. Jamie überreicht der traurigen Fanny die Haarlocke ihrer Schwester und er bietet ihr an, dass sie fortan bei ihm und Claire leben kann. Er schwört, Fanny zu beschützen, doch sie will diesen Ort nicht verlassen, ohne sich von Jane verabschiedet zu haben. Da William Jane gern ordentlich bestatten würde, meint Jamie, dass die Briten ihm wegen der Überführung Simon Frasers noch einen Gefallen schulden. Damit William und Jamie sich ungestört unterhalten können, nimmt Claire Fanny anschließend mit nach draußen. William erkundigt sich nun nach seiner Mutter und hinterfragt, wie es zu seiner Zeugung kam. Die genauen Umstände behält Jamie für sich, doch er versichert William, dass er nicht gegen ihren Willen mit Geneva Dunsany schlief und dass er ihr nicht nach der Hochzeit mit Lord Elsmere beilag. Zwar kann Jamie nicht behaupten, Geneva geliebt zu haben, doch er unterstreicht, dass sie nicht so schlecht war, wie manche sie beschreiben. Denn neben ihrer arroganten Art konnte Geneva auch unerschrocken, mutig, neugierig und selbstbewusst sein. Jamies Worte berühren William, der fragt, ob es Jamie leidtut, was er getan hat. Daraufhin sagt Jamie, dass er sich Vorwürfe macht, da Geneva aufgrund ihrer gemeinsamen Nacht den Tod fand, doch die Existenz von William bedauert er nicht. Zärtlich streckt Jamie eine Hand nach William aus und berührt liebevoll das Gesicht seines Sohnes. William wendet sich jedoch von Jamie ab und versichert, dass er ihn niemals seinen Vater nennen wird. Diese Worte verletzten Jamie.

Die Frasers bringen Fanny zu dem Ort, an dem man Jane begraben hat. Es handelt sich um eine Grabstätte, wo auch die toten Soldaten zur letzten Ruhe gebettet wurden und es verstört Fanny, nicht zu wissen, in welchem der unzähligen Gräber ihre Schwester liegt. Beschwichtigend geht Claire auf Fanny zu und versichert, dass Jane nicht in der Hölle landen wird, denn obwohl Jane Selbstmord beging, handelte es sich um besondere Umstände. Fanny macht sich Vorwürfe, da Jane ihretwegen zu Tode kam und Claire versucht, Fanny zu trösten. Aufmunternd fordert Claire Fanny auf, mit ihr ein paar Erinnerungen an Jane zu teilen, um sie so am Leben zu erhalten. Daraufhin erzählt Fanny, dass sie als Kinder gern Libellen jagten und freundlich meint Claire, dass sie ebenfalls etwas für Libellen übrighat. Anschließend erinnert Fanny sich daran, wie gern Jane die Nordlichter beobachtete und dass ihre Mutter ihnen sagte, die Nordlichter seien Hunderttausend tanzende Engel und wenn man ihnen winkt, würden sie einen mit in den Himmel nehmen. Claire überreicht Fanny Janes Habseligkeiten. Darunter befindet sich ein Medaillon mit dem Portrait ihrer Mutter. Claire betrachtet es und Fanny sagt ihr, dass ihre Mutter den Namen Faith trug.

Am Abend liegen Ian und Rachel im Bett. Ian informiert Rachel darüber, dass die Frasers am kommenden Tag in Richtung Frasers Ridge aufbrechen werden und er fragt, ob sie die beiden begleiten wollen, da er dort ein eigenes Stück Land besitzt. Schon oft hat Ian seiner Frau erzählt, wie idyllisch es dort ist, doch er kann verstehen, wenn Rachel nicht nach North Caroline reisen möchte und stattdessen in der Nähe ihres Bruders bleiben will. Rachel überlegt kurz und fragt Ian dann, ob sich Frasers Ridge eignet, um dort eine Familie zu gründen, dann gibt sie Ian zu verstehen, dass sie ein Kind erwartet. Darauf reagiert Ian überglücklich.

Tags darauf stellt Ian beim Aufwachen erschüttert fest, dass Rollo in der Nacht friedlich im Schlaf gestorben ist. Ian möchte Rollo begraben und weiß schon einen geeigneten Ort, zu dem Rachel ihn gern begleiten möchte.

Roger und Brianna könnten nicht glücklicher darüber sein, wieder verein zu sein. Dass Rob Cameron sie auf diese Weise hinterging, kann Roger ihm indes nicht verzeihen, doch wäre all dies nicht geschehen, wären sie nie in dieser Zeit gelandet und ihre Kinder hätten ihren Urgroßvater nie kennengelernt. Roger und Brianna sind erstaunt darüber, wie viele bekannte Gesichter ihnen in dieser Zeit begegnet sind. Zu gern würde Roger wissen, ob sein Vater sicher in seine Zeit zurückgekehrt ist und auch Brianna muss viel an ihre Eltern denken, da sie die beiden sehr vermisst. Sie überlegen, in welche Zeit sie nun Reisen sollen.

Die Murrays und die Frasers packen ihre Sachen zusammen. Aus der Kirche hört Claire Gesang und als sie hineingeht, entdeckt sie dort Fanny, die "I Do Like to Be Beside the Seaside" singt. Dabei handelt es sich um genau das Lied, dass Claire ihrem verstorbenen Baby Faith vorsang und das erst im 20. Jahrhundert komponiert wurde. Verwirrt und den Tränen nahe fragt Claire das Mädchen, woher sie dieses Lied kennt, woraufhin Fanny erwidert, dass ihre Mutter ihr das Lied vorsang. Als Jamie zu den beiden kommt, meint eine erschütterte Claire, dass Faith vielleicht nicht gestorben ist.

Marie Müller - myFanbase

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