Episode: #2.18 Der Poltergeist

Nachdem Melinda und Jim die kleine Julie als Pflegetochter bei sich aufnehmen, bemerkt sie, dass Julie von einem Geist verfolgt wird, der verhindern will, dass diese bei einer Pflegefamilie verbleibt. Mit der Hilfe von Rick findet sie heraus, dass es sich bei dem Geist um Julies verstorbene Mutter handelt.

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Foto: Copyright: 2007 ABC Television Studio. All rights reserved. No Archiving, No Resale./Robert Voets
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Melinda und Delia sind bei einer Wohnungsauflösung und suchen nach antiken Sachen für ihren Laden. Beide sind ganz fasziniert von den Stücken. Mel erkundigt sich bei der Verwalterin, warum das alles verkauft wird. Sie erfährt, dass eine Mutter ihr Kind im Stich ließ und für das Haus keine Rechnungen und Steuern mehr gezahlt wurden. Für einen Moment ist Melinda betrübt, muss dann allerdings lächeln, als ein Geist durch Delia durchgeht. Delia spürte die Anwesenheit des Geistes, kann mit dem seltsamen Gefühl aber nichts anfangen und glaubt, sie hätte sich erkältet. Delia erzählt Melinda von ihren schlaflosen Nächten wegen ihres Hundes Bob, der seit Tagen grundlos in der Nacht bellt und irgendetwas anknurrt, was gar nicht da ist.

Als Melinda alleine durch das Haus geht, bekommt sie das Gefühl, als ob ein Geist präsent wäre, bis ein Mädchen sie auffordert, sofort aus dem Haus zu verschwinden. Melinda hält eine Schneekugel in der Hand, die dem Mädchen gehört. Sie hat sie von ihrer Mutter geschenkt bekommen. Steve Wheeler, der das Mädchen Julie, bereits gesucht hat, macht Melinda darauf aufmerksam, dass die Sachen in Julies Zimmer nicht zum Verkauf stehen. Er packt das Mädchen am Arm und bringt sie zu seinem Wagen. Melinda kauft die Schneekugel und läuft den beiden hinterher. Sie schenkt Julie die Kugel, doch sie möchte sie nicht, da alles kaputtgehe, was sie anfässt. Nachdem Wheeler mit Julie weggefahren ist, schnürt sich das Armband, das Melinda sich ebenfalls gekauft hat, fest um ihr Handgelenk. Delia muss ihr helfen, es abzumachen. Melinda spürte eine sehr starke Energie.

Am nächsten Tag sucht Melinda Steve Wheeler auf. Dieser ist nicht gerade froh, sie zu sehen, da er ihren Anruf erst nächste Woche erwartet hat, doch sie gibt vor, am Telefon etwas anderes verstanden zu haben. Er macht ihr klar, dass er ihr keine Auskunft über Pflegekinder geben darf, und fragt anschließend sarkastisch, ob sie sich vielleicht als Pflegemutter bewerben möchte. Sie verneint lachend diese Frage, umschreibt aber, dass sie in ihrem "Beruf" mit Menschen, die Probleme haben, zu tun hat. Sie würde gerne mit Julie reden, doch Wheeler ist hartnäckig und lässt es nicht zu. Nach diesem Gespräch schaut Melinda vom Gang aus in den Bereich, wo sich die Pflegekinder aufhalten und Julie bemerkt sie. Melinda schaut sie fragend an und plötzlich fällt das Bild hinter Melinda von der Wand und zerspringt; auch weitere Bilder fangen an, sich zu bewegen. Erschrocken verlässt sie das Gebäude.

Am Antiquitätenladen angekommen, spielt Bob wieder einmal verrückt und zerrt Delia aus dem Geschäft. Sie kann den Hund kaum halten. Als Delia sich bei Melinda entschuldigt, da sie nicht um Erlaubnis gefragt hat, ob sie Bob mit zur Arbeit bringen dürfe, taucht Homer auf, der ebenfalls aus dem Laden gelaufen kommt. Als Mel ihn sieht, fordert Melinda Bob leise auf, ja lieb zu sein. Delias Geduld mit ihrem Hund ist am Ende, weshalb sie zum Tierarzt gehen möchte, doch ehe sie geht, bittet Melinda sie um einen Gefallen. Da Delia noch immer Immobilienkontakte hat, soll sie sich wegen einer Familie Garnett umhören. Melinda bittet Homer, ins Licht zugehen, wenn er eines sieht, doch er folgt Bob und Delia.

Melinda ist bei den Garnetts, den ehemaligen Pflegeeltern von Julie. Amanda Garnett erzählt ihr, dass sie in den letzten zehn Jahren sieben Kinder in Pflege hatten, aber mit Julie hatten sie den meisten Ärger. Mike, der Pflegevater, deutet auf zerbrochene Türscheiben und weiß zu berichten, dass das Julies Werk war. Keiner weiß, warum sie das tat. Sie waren bereits ihre dritte Pflegefamilie in zwei Monaten. Mike hat das Gefühl, dass sie versagt haben, doch Amanda glaubt das nicht, da Julie ihnen nie vertraut hat. Das Mädchen ist sehr zerstörerisch und andauernd deprimiert, so Amanda. Mike deutet ein Ereignis an und Melinda hackt sofort nach, doch er wundert sich, warum sie sich so intensiv für Julie interessiert. Sie berichtet den Garnetts, dass sie das Mädchen zufällig kennenlernte und erfahren hat, dass es ihr nicht gut geht und jetzt helfen möchte.

Amanda Garnett schildert schließlich die furchtbare Geschichte. Julie und ihre Mutter waren wie Nomaden, die die ganze Zeit umherzogen. Der Vater starb bereits vor ihrer Geburt. Vor sechs Monaten zogen sie hierher und eines Tages versprach ihre Mutter ihr, dass sie sie vom Bus abholen würde, doch sie tauchte nie auf. Keiner weiß, wo sie ist; momentan gilt sie als vermisst. Julies Sozialarbeiter erzählte den Garnetts, dass ihre Mutter wegen Kleinigkeiten gesucht wird, doch Amanda glaubt, dass sich die Frau vor ihrer Verantwortung gedrückt hat. Melinda fragt das Ehepaar, ob ihnen eigenartige Dinge im Haus aufgefallen sind, als Julie noch da war. Amanda weiß nicht, was sie meint. Mike senkt dagegen den Kopf.

Nach dem Gespräch mit den Pflegeeltern vermutet Melinda, dass Julie heimgesucht wird, worüber sie sich mit Jim unterhält. Das schließt sie aus den merkwürdigen Dingen, die passiert sind - wie das Armband, die Bilder und die Blicke der Garnetts, als sie die Frage stellte, ob unerklärliche Dinge in ihrem Haus geschahen. Mel ist sich sicher, dass der Geist zwar schon präsent ist, sich aber noch nicht zeigt. Julie ist in dem Glauben, sie sei verrückt und glaubt deshalb, dass sie niemand haben möchte. Dieses Gefühl ist Melinda nicht fremd, doch im Gegenteil zu Julie war ihre Mutter immer da, obwohl sie Melinda damals auch nicht verstehen wollte. Sie hat Mitleid mit Julie, denn mit ihrer Mutter könnte alles Erdenkliche passiert sein.

Plötzlich entdeckt Mel das Mädchen. Jim soll sie unbedingt kennenlernen, doch Melindas Rufe verängstigen Julie umso mehr und sie läuft in eine Gasse, aus der sie nicht mehr herauskommt. Melinda und Jim sind ihr gefolgt. Sie bittet Melinda, von ihr fernzubleiben, doch die hört nicht darauf und versucht Julie zu beruhigen, bis sich durch ein starkes Energiefeld Türen bewegen. Das Mädchen fleht sie an, endlich zu verschwinden, doch dann ist es zu spät. Ein Gerüst löst sich und hätte Melinda fast unter sich begraben, wenn Jim sie nicht zurückgezogen hätte.

Steve Wheeler holt Julie vom Marktplatz ab und Melinda erfährt, dass Julie in ein Heim für schwererziehbare Kinder kommt, sobald ein Platz frei wird. Jim macht seiner Frau den Vorschlag, Julie später zu besuchen, doch Melinda besteht darauf, dem Mädchen sofort zu helfen. Sie möchte, dass sie Julie bei sich aufnehmen, da sie die einzigen sind, die sie verstehen. Pflegeeltern zu werden hält Jim für eine schwere Aufgabe, auch wenn er sich immer Kinder gewünscht hat. Schließlich können sie sich darauf einigen, dass es nichts Dauerhaftes wird. Melinda erkennt sich in Julie wieder, was auch Jim nicht entgeht und deshalb fragt er seine Frau, wem sie eigentlich helfen möchte: sich selbst oder Julie? Jims Zweifel hin oder her, Melinda lässt sich von ihrem Entschluss nicht abbringen.

Freudestrahlend berichtet Melinda Delia, dass Jim und sie nun offiziell Pflegeeltern sind. Auch wenn das alles ein ziemlicher Kraftakt mit den Hausbesuchen, Bewerbungsgesprächen und Dokumenten war, ist Mel total aus dem Häuschen und Delia freut sich mit ihr. Dass Jim Rettungssanitäter ist, war bei der Bewerbung von Vorteil, ansonsten hätte es zwei Monate länger gedauert. Schließlich wechseln sie das Thema und Melinda möchte wissen, was mit Bob los ist. Delia erzählt ihr die nächste seltsame Geschichte, wie Bob sein Futternapf anknurrte, während Melinda innerlich lacht und weiß, wer dahinter steckt. Als Nächstes wird sich Delia an einen Verhaltensforscher für Hunde wenden und hofft, dass der ihr weiterhelfen kann. Melinda möchte mitkommen und bittet Delia, die Hunde einzusammeln, worüber sich Delia sehr wundert. Melinda hat von ihrem indirekten Versprecher nichts mitbekommen.

Delia und Melinda gehen zur Signierstunde von Cesar Millan, einem Hundeflüsterer. Er erkundigt sich, ob sich in Delias Umfeld irgendetwas verändert hätte. Millan fällt auf, dass Bob sich aufführt, als ob er sein Revier verteidigen müsse, so als ob ein anderer Hund anwesend ist. Nachdem Bob Delia aus der Buchhandlung gezerrt hat, stellt Melinda dem Hundeflüsterer eine Frage zu Homer. Melinda möchte, dass Homer in das Licht geht, was sie ihm nicht direkt sagt, sondern es mit ihren eigenen Worten umschreibt. Er gibt ihr den Tipp, die Rolle des Rudelführers zu übernehmen, doch Melinda hat nicht vor, in diesen "Raum" zu gehen und erfährt, dass Homer ihre Angst und Zerrissenheit vor dem Licht spürt und deshalb nicht dorthin geht.

Abends bringt Steve Wheeler Julie zu Melinda und Jim. Während Melinda Julie das Haus zeigt, erkundigt sich das Mädchen, ob sie ein Klavier haben, da sie früher Unterricht hatte und gerne Piano spielt. Mel verspricht ihr, dass sie wieder Klavierstunden erhält und schenkt ihr die Schneekugel, die Julie mit einem traurigen, fast ängstlichen Dankeschön annimmt. Während Jim Julie in ihr Zimmer bringt, bittet Wheeler Melinda um ein Gespräch. Er informiert sie darüber, dass Valerie Parker, Julies Mutter, wieder auftauchen könnte, da Zahlungen auf ihren Konten getätigt wurden. Als sie sich unterhalten, erscheint Homer wieder und ist doch nicht ins Licht gegangen, so wie Melinda es vermutete.

Später schaut Melinda noch einmal nach Julie und bringt ihr etwas zu trinken. Julie stellt weitere Schneekugeln aus diversen Städten auf und erzählt Melinda, dass sie mit ihrer Mom dort überall gelebt hat. Während ihres Gespräches fängt die Tischlampe an zu flackern, dann überschlagen sich die Ereignisse. Die Zimmertür knallt zu und der Strom ist weg und Julie gerät in Panik. Sie ruft nach Melinda, doch diese behauptet, es sei alles in Ordnung. Jim hört die Geräusche und Schreie von nebenan, bekommt aber die Tür zu Julies Zimmer nicht auf. Als er sie eintreten will, öffnet sie sich und im Zimmer herrscht das reinste Chaos. Julie schwört, dass sie nichts dafür kann. Sie bittet Jim und Melinda um Hilfe.

Melinda sucht Rick Payne auf. Dieser kann ihr helfen und erzählt ihr, dass sie es mit einem Poltergeist zu tun hat, da sich Julie in der Pubertät befindet. Er erklärt ihr, dass Poltergeister im Grunde genommen eigentlich keine Geister sind. Sie sind durch Menschen ausgelöste übernatürliche Ereignisse. In den meisten Fällen tun das Teenager, die ein Trauma zu verarbeiten haben. Melinda soll versuchen, Julie den Druck zu nehmen, nur so verschwinden die Phänomene. Julie muss sich endlich öffnen und ihre Gefühle zeigen. Ehe Melinda verschwindet, gesteht Payne ihr, dass er es toll findet, dass sie das Mädchen bei sich aufgenommen hat, worüber sie sich sehr wundert.

Zu Hause versucht Melinda, Julie in ein Gespräch über ihre Mutter zu verwickeln. Melinda erzählt dem Mädchen von ihrer Kindheit und dass sie ihren Vater vermisst. Schließlich platzt bei Julie der Knoten und sie öffnet sich, doch Melinda bemerkt, dass ein Geist im Raum ist. Julie erzählt ihr, dass ihre Mutter vor jemanden davon lief, doch gesprochen hat sie nie darüber. Jedes Mal, wenn sie umzogen, änderten sie ihren Namen. Nochmals bittet Julie Melinda, ihre Mutter zu finden. Melinda macht dem Mädchen verständlich, dass es nicht ihre Schuld ist, dass ihre Mutter fortgegangen ist. Danach verschwindet die starke Energie im Raum.

Melinda bringt Julie zum Klavierunterricht. Sie unterhält sich noch eine Weile mit der Klavierlehrerin Heather, bei der Julie bereits früher Klavierstunden hatte. Anschließend erkundigt sich Melinda bei Officer Barrett, was alles gegen Valerie Parker vorliegt und sie erhält einen Anhaltspunkt.

Sie fährt zu Bertha, eine Frau, bei der Valerie mit ihrem Kind vor dreizehn Jahren gewohnt hat. Als Melinda behauptet, sie ist die Pflegemutter von Julie, glaubt ihr Bertha nicht, da sie Valerie sehr gut kennt und ihr aus der ganzen Misere heraushalf. Sie kann Bertha nicht folgen und fragt nach, dann erfährt Melinda, dass Valerie ihr Baby verlor. Langsam glaubt Melinda, dass Bertha von einer anderen Valerie spricht, doch dann erfährt sie, dass Bertha dabei war, als Valerie das Baby beerdigte und als Valerie einen Monat später zu einer Operation musste, da es bei der Entbindung Komplikationen gab. Melinda kann der ganzen Sache nicht mehr folgen.

Abends erzählt sie Jim von dem Gespräch und dass Valerie am 14. Februar, Julies Geburtstag, die Stadt verließ. Melinda glaubt, dass Julie mehr weiß, aber alles verdrängt hat. Plötzlich hört sie Geräusche aus Julies Zimmer. Die Fenster zerspringen und als sie in Julies Zimmer stehen, beobachten sie, wie das Mädchen Albträume hat und über ihr eine Art Wolke schwebt. Melinda ruft Professor Payne zu Hilfe, der gleich sämtliche Gerätschaften mitbringt. Er erklärt ihr, dass es keine Aura war, die sie sah, sondern ein Ektoplasma, eine Form von Bioenergie. Mit seinen Gerätschaften, die Jim alle hereintragen muss, will Payne die Hirntätigkeit des Mädchens beobachten.

Payne verlangt von Melinda, Julie unter Druck zu setzen. Ungern konfrontiert sie Julie erneut mit den Dingen, die passierten. Julie erzählt Melinda, dass alles vor zwei Monaten bei ihren ersten Pflegeeltern anfing. Melinda wird unfreundlicher und möchte wissen, ob sie weiß, wo sie wirklich geboren wurde, was Julie nicht versteht, denn warum sollte ihre Mutter sie anlügen. Schließlich kann Payne Hirnaktivitäten auf den Monitoren sehen, Melinda jedoch keinen Geist. Julie wird wütend, weil sie nicht versteht, was gerade vor sich geht und Melinda ihr keine Antwort gibt. Da der Geist nicht erscheint, ruft Melinda ihn. Sie erkennt Valerie und ist bestürzt. Valerie möchte, dass Julie zurückgebracht wird, aber sie darf nichts über ihren Tod erfahren.

Julie will alleine sein und weist Melinda ab. Payne gibt zu, dass er sich geirrt hat und es sich doch um einen Geist gehandelt hat. Melinda versteht den Sinn der Worte "Sie zurückbringen" nicht. Valerie wollte immer nur verhindern, dass sich jemand ihrer Tochter nähert, aber verletzten wollte sie es sicher nie. Melinda mutmaßt, dass Valerie verhindern möchte, dass Julie wieder in eine richtige Familie kommt, was Rick nicht nachvollziehen kann. Plötzlich hat Melinda eine Idee und sie sucht im Internet nach Informationen. Der Valentinstag ist nicht Julies Geburtstag, sondern der Tag, an dem sie entführt wurde. Julie wurde 1994 als Säugling aus einem Kinderwagen auf einem Spielplatz entführt. Jim versteht nicht, warum sie dann nach Grandview zurückgekommen sind, als plötzlich Valerie erscheint. Sie vertraut Melinda an, dass sie Julie zu ihrer leiblichen Mutter zurückbringen wollte.

Valerie hat Julie wie ihr eigenes Kind geliebt. Melinda ist zornig auf Valerie und fordert Jim und Rick auf, den Raum zu verlassen, da Valerie sonst nicht mit ihr spricht. Valerie weiß selbst, dass es ein Fehler war, doch ihre Liebe zu Julie siegte immer wieder. Melinda möchte von ihr wissen, warum sie das Mädchen wieder nach Grandview brachte, worauf sie von ihrer schlimmen Krankheit erfährt. Sie hatte ein Blutgerinnsel und wusste, dass sie sterben wird, doch sie ahnte nicht, dass es so schnell gehen würde. Es war ein Aneurysma; Valerie wurde während eines Spazierganges unmächtig und fiel in einen See, wo ihre Leiche jetzt noch liegt. Melinda bittet Valerie, Julie die Wahrheit zu sagen, doch diese will das nicht. Melinda wird noch wütender, weil Julie jeden Tag darauf hofft, dass ihre Mutter zurückkommt. Deshalb geht sie persönlich zu Julie, um sie darüber zu informieren, doch das Mädchen ist verschwunden.

Jim und Melinda finden sie schließlich am Denkmal für die Kriegsopfer. Beide erzählen ihr, was mit ihrer Mutter passiert ist und Julie hat keine Schuldgefühle mehr. Allerdings kann sie es nicht verstehen, dass ihre Mutter für die ganzen außergewöhnlichen Dinge verantwortlich war. Valerie erscheint und möchte den Rest der Geschichte ihrer Tochter "persönlich" erzählen. Sie hat Angst, dass Julie sie andernfalls hassen würde. Sie lässt Julie übermitteln, dass sie sich so sehr ein Kind gewünscht hat, doch das war nicht mehr möglich, nachdem sie ihr Baby verloren hatte. Valerie beneidete jede Mutter. Auf einem Spielplatz entführte sie schließlich Julie. Sie möchte keine Vergebung, nur dass Julie eine richtige Mutter bekommt. Julie ist wütend und verzweifelt zugleich. Sie fragt Melinda, wer ihre leibliche Mutter ist.

Ein paar Tage später steht Melinda erneut vor Heathers Tür. Sie ist die leibliche Mutter von Julie. Melinda redet nicht lange um den heißen Brei, sondern kommt gleich zum Punkt und fragt sie, ob es stimmt, dass sie vor dreizehn Jahren ihre Tochter durch eine Entführung verloren hat, was sie bejaht. Melinda sagt Heather, die nie die Hoffnung aufgab, sie könne jetzt mit der Suche aufhören, da ihre Tochter gefunden wurde. Julie und Heather können es kaum fassen, als sie sich gegenüberstehen, obwohl sie sich durch den Klavierunterricht schon kennen. Valerie beobachtet alles und würde gerne wissen, ob Julie ihr jemals vergeben wird, doch das kann nur Julie entscheiden.

Als das Licht erscheint, ist Valerie der Meinung, dass sie so ein schönes Licht gar nicht verdient hätte, doch Melinda gibt ihr zu verstehen, dass im Licht kein Urteil auf sie warte, sondern Frieden. Valerie sieht ihr Baby und geht glücklich ins Licht.

Melinda und Jim unterhalten sich über Julie und Heather und Jim gesteht Melinda, dass er Julie vermissen wird. Melinda tröstet ihn, dass sie noch Homer haben, doch Jim kann Homer weder sehen noch mit ihm spielen. Melinda vermutet inzwischen, dass Homer noch hier ist, damit er sie beschützt. Auf der Veranda knurrt dieser plötzlich jemanden an und fletscht die Zähne.

Dana Greve - myFanbase


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