James "Jim" Clancy

Jim ist mit Melinda Gordon verheiratet, mit der er vor Kurzem in die Kleinstadt Grandview in ein gemütliches Haus gezogen ist, was er selbst ausgebaut und renoviert hat. Er ist handwerklich sehr begabt und packt an, wo er nur kann. Jim liebt es, für sich und Melinda zu kochen. Er weiß von Melindas Gabe, dass sie mit Geister kommunizieren kann und hilft ihr, wie er nur kann. Er ist immer für sie da, gibt ihr Halt und bringt sie auch in den verzweifelsten Situationen zum Lachen. Kennengelernt haben sich beide, als er Melinda aus ihrem brennenden Wohnungskomplex rettete, weil sie ebenfalls einen Mann retten wollte. Jim hasst es, wenn sie sich streiten. Er wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind mit seiner Ehefrau, doch selbst wenn alles perfekt in ihrem Leben ablaufen würde, wäre Melinda nie bereit dafür. Ihre Entscheidung, vorläufig keine Kinder haben zu wollen, hat sehr wohl etwas mit ihrer Gabe zu tun, da sie sich sonst mit Kleinkindern sehr gut versteht und keine Kontakte zu ihnen scheut. Sie hat Angst, dass ihr Kind dann ebenfalls die Gabe besitzen könnte.

Von seiner Familie lebt nur noch seine Mutter Faith. Sein Vater und Bruder Dan starben vor einigen Jahren. Clancy ist irischer Abstammung und hat es nicht einfach mit seiner Mutter, da er immer noch im Schatten seines Bruders Dan steht. Er entschied sich, Rettungssanitäter zu werden, nachdem sein Bruder starb. Jim war Zeuge des tragischen Unglückes, Dan starb in seinen Armen. Da er selbst noch ein Kind war, konnte er seinen älteren Bruder damals nicht retten. Als er jung war, spielte er oft mit seinem Vater Baseball, bis dieser im Jahr 2000 starb. Sein Vater hoffte, dass Jim und Dan in das Börsengeschäft einsteigen würden, was sie aber nicht taten. Als Jim schließlich Rettungssanitäter wurde, distanzierte er sich von seinem Sohn und war nicht mehr gut auf ihn zu sprechen. Von da an sprach Jim mit seinem Vater kein Wort mehr, deshalb macht sein Tod Jim doppelt zu schaffen. Ehe Jim nach Grandview zog, arbeitete er in New York. Er ist mit Andrea und Mitch Moreno, Bobby Tooch, Delia Banks und Tim Flaherty befreundet.

Kurz vor der Hochzeit fing Jim an, an seinem Beruf zu zweifeln, nachdem ihm ein Patient gestorben ist. Erst eine Nachricht von seinem verstorbenen Bruder, die ihm Melinda übermittelte, kann ihn wieder dazu bringen, mit seinem Job weiterzumachen. Er war sehr gerührt über diese Nachricht und diese hatte nicht nur für ihn etwas Gutes, sondern auch für Dan, denn nun konnte er endlich ins Licht gehen. Als Lew Peterson, ein ehemaliger Schulkumpel von Jim, Unterschlupf bei ihm sucht, kommt es zur ersten kleinen Ehekrise mit Melinda, da Lew Jim sehr beeinflusst und Melinda ihren Ehemann nicht wiedererkennt. Doch da ihm die Ehe mit Melinda wichtiger ist, schmeißt er Lew schließlich hochkantig aus dem Haus.

Nach einem Unfall mit dem Sanitäterwagen, bei dem er mit leichten Blessuren davonkommt, wird er von der Seele des Unfallopfers Julian verfolgt. Sein Verhalten ändert sich sehr und er bekommt Stimmungsschwankungen. Anfangs glaubt er, dass Melindas Gabe jetzt nun auf ihn abfärbt, was aber nicht der Fall ist. Jims Lebensfreude scheint zu verschwinden. Er vermutet, dass es am Todestag seines Vaters liegen könne, den er das erste Mal vergessen hat und dass es ihn eventuell mehr belastet als gedacht. Doch während eines Lehrganges bekommt sogar Jim eine Vision und sieht seinen verstorbenen Vater in einem Video, der ihn um Hilfe bittet. Als Melinda ihm dann schließlich von dem tätowierten Geist erzählt, den sie bei der Feuerwache sah, erinnert sich Jim an das Unfallopfer und bekommt es mit der Angst zu tun. Doch wie sich später herausstellt, braucht er Melindas Hilfe. Doch Jim ist damit längst nicht aus dem Schneider. Julian überträgt seine Wut und Launen immer wieder auf Jim und dieser spürt die Anwesenheit des Geistes, was ihm seelisch zu schaffen macht. Der Geist scheint, solange man ihm nicht vergibt, Besitz von Jim zu nehmen. Schließlich fängt Jim an, mit Julian zu kommunizieren, in der Hoffnung, dass er bald verschwindet.

Als seine Mutter ihn erneut besucht, doch dieses Mal gemeinsam mit ihrem Freund Ellis Conway, von dem Jim nichts wusste, ist es mit seiner guten Laune vorbei. Er entwickelt sofort eine Antipathie gegenüber Ellis, weil er glaubt, er sei nicht gut genug für seine Mutter. Jim geht sogar so weit und bittet einen Kumpel von der Polizei, Ellis zu überprüfen. Anfangs scheint es, dass Jim mit seinen Vermutungen recht hat, bis sich herausstellt, Jims Freund hat ihm eine falsche Akte gegeben. Conway ist nicht sauer auf Jim, weil er sich so etwas bereits dachte, da Faith ihn vor Jim gewarnt hat. Ellis versteht ihn aber und kann sein Handeln nachvollziehen, weil er sich um seine Mutter Sorgen macht. Jim dagegen bekommt ein schlechtes Gewissen.

Jim möchte Melinda immer öfters begleiten, wenn sie versucht, Geistern zu helfen, doch sie lehnt es ständig ab und er kommt sich auf eine Art überflüssig vor, als ob Melinda alleine zurechtkommt, was aber nicht der Fall ist, da die dunkle Seite immer mehr Besitz von ihr nimmt. Als sie für kurze Zeit nach einem Unfall ihre Gabe verliert, ist er einerseits froh und erleichtert darüber, doch als er merkt, wie unglücklich Melinda darüber ist, gibt er ihr Halt und macht ihr Hoffnung, dass alles wieder gut wird. Er wünscht sich, Melinda mehr unterstützen zu können, doch das tut er bereits, in dem er ihr zuhört und für sie da ist und sie vor allem ernst nimmt. Als die Geister wieder auftauchen, verschweigt Melinda ihm zwar einiges, doch er durchschaut sie und merkt, dass sie eine große Last trägt. Jim findet es nicht gut, wenn sie nicht darüber redet und alles in sich hinein frisst.

Als in der Nähe von Grandview ein Flugzeug abstürzt, zerrt die Suchaktion nach Überlebenden an Jims Kräften. Er muss nebenbei Andreas Tod verarbeiten, die bei dem Absturz ums Leben kam und seiner Frau helfen, die von über 200 Geister heimgesucht wird. Nachdem Jim von seiner Ehefrau erfährt, dass sie daran denkt, mit der dunklen Seite einen Pakt einzugehen, damit die verlorenen Seelen des Flugzeugabsturzes sowie Andrea ins Licht gehen können und sie dafür auf die dunkle Seite gehen muss, wird er wütend. Er kann es nicht begreifen, dass Melinda auch nur im Traum daran einen Gedanken verliert. Jetzt, wo ihr Leben gerade anfängt. Als Melinda mit Jims Hilfe die verlorenen Seelen ins Licht führt, kann er das Licht, von dem seine Frau ihm so oft erzählte, sehen und ist fasziniert. Er versteht das allerdings nicht, aber selbst Melinda kann es sehen, sie weiß aber auch nicht, warum sie es sehen können.

Nach dem Tod von Andrea unterstützt er Melinda noch mehr bei ihrer Gabe. Eines Tages wird er erneut von einem Geist heimgesucht, eine ehemalige Klassenkameradin von der High School bittet ihn um Hilfe. Als er nicht mehr weiter weiß, sucht Jim Professor Rick Payne in der Rockland University auf und bittet ihn um Hilfe.

Fortsetzung folgt...

Dana Greve - myFanbase