Bewertung

Review: #2.10 Miami Beach and a Magical Family Christmas

Weihnachten ist zwar jetzt schon eine Weile her, ich finde aber, dass man solche Episode immer mal wieder schauen kann, auch wenn das Fest der Liebe nicht unmittelbar vor der Tür steht. Von Liebe war bei "Georgie & Mandy" ohnehin nicht allzu viel zu merken. Es hat aber gezeigt, dass es am Ende einer langen Kette letztlich doch darum geht, dass die Familie an diesem Fest zusammen ist.

"Of course, your mom got CeeCee on Christmas last year, so it's seems like it's our turn, but I don't want to be difficult. That's her job."

An Feiertagen ist es oftmals schwierig, die gesamte Familie zusammenzubringen. Einerseits natürlich, weil man seine eigenen Traditionen hat oder haben möchte, oder weil bei einigen Mitgliedern sowieso immer Streit aufkommt, sobald sie aufeinandertreffen. Wenn man jetzt Mary Cooper und Audrey McAllister nimmt, ist es nicht schwer zu erraten, dass hier eher der zweite Fakt zum Tragen kommt, hat man doch schon einige Feste erlebt, die nicht allzu positiv endeten. In gewisser Weise kann ich Audrey sogar verstehen, dass sie CeeCee Cooper an Weihnachten bei sich haben will. Ich glaube nämlich, dass sie sie aufrichtig liebt und in ihrer Gegenwart auch ausgeglichen ist. Also, zumindest mehr als sonst. Auf der anderen Seite ist da aber Mary, die auch schon mal gerne zur Eifersucht neigt. Dass Georgie Cooper da die Arbeit vorschiebt und deshalb nicht Sheldon Cooper besuchen kann, ist clever. Es scheint aber auch ein weiterer Stein dafür zu sein, warum die Geschwister sich im späteren Alter nicht mehr verstehen.

Allerdings hat Georgie den Frust seiner Mutter ebenso auf sich gezogen, wie es Missy Cooper schon seit einigen Monaten tut und Audrey ist da nicht ganz unschuldig. Ich frage mich, ob sie das mit Absicht getan hat. Nur um ganz sicher zu gehen, dass Mary ihnen nicht folgen kann oder ihnen sonst wie in die Quere kommen kann. Audrey wird ja ehrlich gesagt auch nicht müde davon, durchblicken zu lassen, dass sie den Kindern finanziell mehr bieten kann und das nutzt sie voll und ganz aus. Ein Trip nach Miami ist schon toll, allerdings war klar, dass dieser (wortwörtlich) ins Wasser fällt und definitiv anders verläuft, als sie es sich erhofft hat. Besonders gut hat mir Jim McAllister bei diesem ganzen Planungsvorbereitungen gefallen. Jetzt, wo er in Rente ist, wirkt er noch viel mehr teilnahmslos, als es ohnehin schon der Fall war. Aber verdenken kann man es ihm nicht. Er kennt seine Frau, aber auch seine Tochter Mandy McAllister einfach verdammt gut. Wahrscheinlich hat er sich bei Audreys Vorschlag, die Feiertage in Miami zu verbringen, ein Szenario vorgestellt, das der Realität schon verdammt nahe gekommen ist. Kein Wunder, dass er sich nicht sonderlich darüber aufgeregt hat, als die Abreise verschoben werden sollte, weil Mandy ihre Karriere dann doch als wichtiger empfand und die Familienzeit erst zweitrangig gewesen ist. Ich denke ja, dass es auch hier einen weiteren Stein gab, der die Ehe von Georgie und Mandy eher ins Wanken bringen wird. Es mag eine kleine Streitigkeit gewesen sein, doch diese Kleinigkeiten türmen sich eben auch schon. Wenn man ohnehin mal die bisherige Staffel betrachtet, fällt auf, dass es schon lange nicht mehr nur um das Finanzielle geht. Mandy ist nämlich nicht die einzige Person, die ihre Karriere voranbringen will. Es mag nicht die klügste Idee von Georgie gewesen sein, den Laden auch über die Feiertage geöffnet zu lassen und Ruben dafür abstellen zu wollen, doch der Gedanke dahinter ist eben kein anderer als der, den Mandy verfolgt: Sie wollen beide vorankommen und etwas auf die Beine stellen und das könnte nicht gut für die junge Ehe ausgehen. Aber mal sehen, ob es da nicht doch noch ein paar Wendungen gibt.

"Still than Christmas with Sheldon."

Die Karrieren von Georgie und Mandy war nicht das einzige, was das Weihnachtsfest in Miami ruiniert hat. Missy macht Mary das Leben schon ganz schön schwer, auf eine andere Art und Weise als Sheldon oder Georgie es getan hat. Dennoch glaube ich, dass Missy als einzige ein schönes Weihnachtsfest hatte. Ich mag mir ja nicht vorstellen, wie Missy sonst so ist. Aber eines steht fest: Sie hat es durchaus faustdick hinter den Ohren und wird quasi dafür auch noch belohnt. Ich hätte ja nicht gedacht, dass Audrey zustimmt, dass sie Missy mitnehmen, allerdings hatte sie auch schon einen Plan, wie sie nicht allzu viel Zeit mit ihr verbringen muss. Leider ist nicht nur der Plan ins Wasser gefallen, auch das Wetter war nicht besonders und es gab dazu einen herrlichen Kommentar von Jim, der Mandys Fähigkeiten als Wetterfee in Frage stellt und mich auf den Gedanken bringt, ob sie damalige Stelle als Wetterfee nur bekommen hat, weil sie etwas mit Scott hatte. Vielleicht erfahren wir dazu noch etwas mehr. Die schönste Szene hatten CeeCee und Connor McAllister. Mir ging das Herz auf, als er wieder ein Lied komponiert hat, welches aussagt, was seine restlichen Familienmitglieder treiben und dass er die Zeit mit seiner Nichte genießt.

Fazit

Es war eine Weihnachtsfolge die vielleicht nicht die übliche Stimmung zu diesem Fest hat aufkommen lassen. Doch wir reden hier von einem Comedy-Format, bei denen solche Episoden durchaus passen sind und ein klein wenig wurden auch die begonnenen Handlungsstränge weiterverfolgt.

Daniela S. - myFanbase

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