Episode: #5.19 Eingeschlossen

Nach einem Motorradunfall in New York lernt House im Krankenhaus einen Patienten kennen, der komplett gelähmt ist und nur noch mit den Augen blinzeln kann. House lässt den Mann ins PPH bringen, um ihn zu behandeln, während Wilson heraufinden will, wieso House in New York war.

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Foto: Hugh Laurie, Dr. House - Copyright: 2008 Fox Broadcasting Co.; Timothy White/FOX
Hugh Laurie, Dr. House
© 2008 Fox Broadcasting Co.; Timothy White/FOX

Aus der Perspektive des Patienten hört man, wie ein Arzt den Patienten für Tod erklären will. Der Patient will Fragen stellen, wird aber nicht gehört. Er will verdeutlichen, dass er noch lebt. House kommt herein, der wegen eines Motorradunfalls im selben Krankenhaus ist. House macht deutlich, dass die Augen des Patienten sich noch bewegen, doch der Arzt will dem nicht glauben. House bittet den Patienten zu blinzeln, was dieser tut. House freut sich auf den Fall.

House kann den Arzt dann doch überzeugen. Der Patient, Lee, hatte einen Fahrradunfall, weil er, obwohl er wollte, nicht mehr bremsen konnte. Der Befehl ging aber nicht an seine Hand weiter. House streitet wieder mit dem Arzt, ob der Hirnschaden durch den Unfall oder der Unfall durch den Hirnschaden zustande gekommen ist. Lees Frau Molly besucht ihren Mann, er will aber nicht, dass seine Kinder ihn so sehen. House streitet weiter mit dem Arzt und hat nun sogar sein Team herbestellt. Auch die kommen zu dem Schluss, dass es ein Hirntumor sein könnte und wollen ein MRT machen, was hinter dem Rücken des eigentlich behandelnden Arztes durchgeführt wird. Für das MRT bekommt Lee ein Entspannungsszenario als Video. Dort sitzt er mit House am Strand und spricht mit ihm über Gott. Er hält House für eine Art Gott. Auch seine Kinder sieht er.

In der Nacht kommt House wieder mit den Ergebnissen zu Lee. Er hat ein tumorassoziiertes paraneoplastisches Syndrom. Der behandelnde Arzt vermutet aber eine Infektion. Diese Behandlung schadet Lee aber. House lässt es zu einem Anfall kommen, damit der Patient endlich an ihn überwiesen werden kann. Lee wacht wieder auf und bekommt mit, wie Molly mit den Ärzten diskutiert. Molly fragt schließlich Lee, ob House ihn behandeln soll, was dieser mit Augenzwinkern bejaht.

Lee wird transportiert und sieht, wie sich Cuddy um House kümmert und House dann mit Taub über dessen Rückkehr streitet. Als House meint, dass Taub den Job behalten kann, wenn er in diesem Fall einen Durchbruch schafft, wird Lee klar, dass seine Diagnose noch nicht vollständig ist und macht sich Sorgen. Kurz darauf will Wilson wissen, was House überhaupt in dem Gebiet gemacht hat. Wilson glaubt, dass er sich nur in einem anderen Staat Schmerzmittel holen wollte. Lee macht sich Sorgen, dass House offenbar Drogen nimmt.

Kutner und Taub unterhalten sich darüber, wie Taub deutlich machen könnte, dass ihm der Job noch wichtig ist, als ihnen etwas auffällt und Lee einfach so zurück lassen. Kurz darauf ist das ganze Team zur Stelle und fragt, ob Lee Alkohol oder Drogen genommen habe, was Lee durch Zwinkern verneint. Sie wollen eine Biopsie durchführen und Lee ist sauer, dass sie ihn nicht ordentlich behandeln.

Dreizehn erklärt Lee kurz, was sie macht und lässt dann seine Familie zu ihm, was Lee nicht besonders schön findet. Seine Kinder zeigen ihm, was sie gemalt und in der Schule geschafft haben. Lee glaubt, dass man Molly gesagt habe, dass er sterben könnte und die Kinder ihren Dad nur noch mal sehen sollten. Dreizehn muss sie dann aber wieder rausschicken, was Lee dann doch nicht gut findet.

Chase erklärt Lee, wie die OP durchgeführt wird und dass er dann ein paar einfache Fragen beantworten müsse. Als Lee zunächst einschläft, sieht er wieder seine Kinder am Strand spielen und fragt dann House, warum es ihm noch nicht besser gehe. Dieser meint nur, dass Gott auch Fehler macht und House nicht wisse, ob er wieder gesund wird. Lee wacht langsam wieder auf und beantwortet dann ein paar Fragen richtig. Bei der dritten kann er aber nicht mehr blinzeln. Sie brechen ab.

Molly macht sich um ihren Mann Sorgen. House meint, dass man nicht mal mehr sicher sein könnte, ob er überhaupt noch anwesend sei. Er kann sich jetzt nicht mehr mitteilen. Das Team diskutiert mögliche Krankheiten, doch wenn man den Patienten nicht mehr befragen kann, dann kommen sie nicht weiter. Taub hat aber eine Idee. Es gibt ein Computerprogramm, das Hirnströme übersetzen kann. Lee wird angeschlossen und soll "rauf" denken, damit der Cursor auf dem Bildschirm nach oben geht. Es passiert aber erst mal gar nichts.

Wilson möchte von House immer noch wissen, was er nun so weit weg gemacht habe. House meint, er wollte den Bruder von Foreman im Gefängnis besuchen. Taub erzählt Lee derweil von seinem Jobproblem. Er habe Angst, immer wieder zur Arbeit gehen zu müssen, entschuldigt sich dann aber, dass er Lee damit belästigt. Auf einmal gelingt es Lee tatsächlich den Cursor zu bewegen. Er ist also noch anwesend. Molly ist überglücklich.

House befragt Lee, damit sie ein paar Krankheiten ausschließen können. Als Molly einwendet, dass Lee in St. Louis gewesen sei, wird klar, dass Lee sie damit aber belogen hat. House denkt, dass er fremdgegangen ist, doch Lee will gerne verdeutlichen, dass er nicht fremdgegangen ist. House will es genauer wissen und stellt weitere Fragen. Lee hat in der Nähe bei einem Freund geschlafen. Über Molly finden sie heraus, dass er bei Dave war. Taub und Kutner sind kurze Zeit später dort und durchsuchen die Wohnung. Es lief mit der Arbeit überhaupt nicht gut, was Lee von seiner Familie fernhalten wollte. Zudem hat er sich einen Nebenjob als Putzkraft besorgt. Kutner und Taub finden heraus, dass er dabei wohl so viel Cadmium aufgewirbelt und eingeatmet hat, dass er eine Schwermetallvergiftung haben könnte.

Taub erklärt Lee, wie sie jetzt weiter verfahren werden. Es wird immer einer da sein, der sich um ihn kümmert und seine Augen feucht hält. Dadurch wird Lee die ganze Zeit vollgequatscht. Taub erzählt, dass er durch Lee wieder weiß, dass er den Job behalten will, Foreman bringt seine Probleme mit Dreizehn zum Ausdruck und Molly ist unglücklich, dass Lee sie wegen Geldproblemen angelogen hatte. Lee kann nichts erwidern.

Taub geht zu House, um zu erklären, dass er den Job behalten will, doch House sieht in dem Computerprogramm nicht den Durchbruch, den er dafür verlangt. Taub erklärt, dass er Angst hatte und sich nun überwunden hat. House bleibt aber stur, denn die Idee mit dem Cadmium kam von Kutner.

Dreizehn will, dass Lee jetzt einschläft und es ihm dann hoffentlich besser geht. Lee meint aber nur, dass ihm die Augen wehtun, was Dreizehn auch sieht. Sie gibt ihm andere Tropfen und sie finden heraus, dass es doch nicht am Cadmium liegt. Lee ist verzweifelt.

Cameron behandelt den Arm von House und spürt, dass sein Team mit dem Fall nicht weiter kommt. Cameron hat eine gute Idee, die House zu der Frage bringt, warum er sie überhaupt gefeuert habe. Cameron stellt aber nochmals klar, dass sie gekündigt hatte. Kurz darauf will Wilson erneut wissen, warum House in Middletown gewesen ist. Er hat herausgefunden, dass er Foremans Bruder nicht besucht hat. Vielmehr scheinen Wilsons Befürchtungen wahr. Er hat Wilson nachspioniert und will wissen, wie oft dieser mit der Krankenschwester seines Bruders schon geschlafen habe.

Foreman behandelt Lee, als er einen Anfall bekommt. Lee liegt in Gedanken wieder am Strand und meint, es gebe keinen Gott. House sagt, dass er noch nicht tot ist, es aber bald sein werde. Die Ärzte konnten Lee zurückholen, doch dieser will eigentlich aufgeben, weil er keine Hoffnung mehr sieht. Als er plötzlich einen starken Juckreiz verspürt, nutzt er den Computer, um den Cursor immer wieder nach unten zu bewegen. Kutner kommt die Idee, dass er damit meint, dass der Schmerz tiefer sitzt. Sie schauen sich den linken Fuß an. Alles sieht nach Leberversagen aus. Foreman hat die Idee, dass es eine sklerosierende Cholangitis sein könnte. House bedauert, dass Taub nicht auf diese Idee gekommen ist.

Als sie ein Biopsie bei Lee machen wollen, um Foremans Diagnose zu bestätigen, kommt die Runde auch auf das Armband zu sprechen, dass Forman Dreizehn geschenkt hat. Diese meint, dass es ihr so gut gefällt, dass sie es nicht auf der Arbeit tragen wolle, falls jemand draufpinkelt, wie Lee es getan hatte. Kutner sieht, dass sie an dieser Stelle einen Ausschlag hat und schlussfolgert, dass Ratten in Daves Keller, in dem Lee sich aufgehalten hat, waren und seine Leber durch Leptospirose versagt hat. Da sie am Finger bei Lee auch eine Schnittwunde finden, passt das. Lee hofft, dass sie dieses Mal recht haben. Kurze Zeit später erklärt Kutner Lee, dass sie nun wirklich richtig liegen. Er bringt Lee auch dazu, einen Finger zu bewegen. Lee ist überglücklich.

In der Umkleidekabine fragt House, wer auf die Idee mit dem Rattenurin gekommen ist. Taub meint, dass er es war und geht. House fragt, warum Kutner sich diesen Erfolg nehmen lässt, doch dieser will nur, dass House nicht mehr mit Taub spielt. House gefällt es aber, dass Taub lügt, damit er den Job behalten kann.

Wilson gibt House das Handy zurück, dass er ihm geklaut hat. Wilson hat herausgefunden, dass House einen Psychiater aufgesucht hat. House ist sauer, dass seine Privatsphäre verletzt wurde, nimmt aber gleichzeitig unter Lees Kissen ein Handy hervor, mit dem er sein Team bespitzelt hatte. Lee bedankt sich bei House mit den Worten: "Gott hat sie geschickt", doch für House ist der Patient nun nicht mehr interessant. Wilson möchte noch wissen, warum er beim Psychiater war, doch House löscht die Nummer einfach aus dem Telefonbuch. Wilson meint, dass House irgendwann allein sein wird.

Emil Groth - myFanbase


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