Episode: #4.15 Im Kopf von House (1)

In Teil 1 des Staffelfinales verliert House bei einem Busunfall vier Stunden seiner Erinnerung und erinnert sich nur langsam, dass einer der Fahrgäste Zeichen einer tödlichen Krankheit zeigte. Die Details, wer der Fahrgast war und wie House überhaupt in den Bus gekommen ist, sind in Houses Kopf verschlossen, doch er versucht verzweifelt, die Erinnerungsfetzen zusammenzusetzen, um jemanden zu retten, der vielleicht gar nicht weiß, dass er oder sie sterben könnte.

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Foto: Dr. House - Copyright: 2007 Fox Broadcasting Co.; Art Streiber/FOX
Dr. House
© 2007 Fox Broadcasting Co.; Art Streiber/FOX

Orientierungslos sitzt House in einer Stripbar, ohne zu wissen, wie er in diese gelangt ist. Die Erinnerung an die letzten vier Stunden, seit er das Princeton Plainsboro verlassen hat, sind wie ausgelöscht. Dann entdeckt er, dass er am Hinterkopf blutet. Immer wieder blitzen einzelne Erinnerungsfetzen vor seinem geistigen Auge auf, doch House kann sich absolut nicht erinnern, was ihm in den letzten vier Stunden passiert ist. Lediglich eines weiß er: er hat jemanden gesehen und diese Person wird in kürze sterben, wenn er es nicht verhindern kann. Als er schließlich die Bar verlässt, sieht er, dass es unweit von dem Lokal einen schweren Busunfall gegeben hat, bei dem einige Insassen schwer verletzt wurden.

House vermutet, dass auch er in dem verunglückten Bus saß und von dem Unfall eine Gehirnerschütterung davongetragen hat, die auch seine Amnesie erklärt. Wilson gegenüber erzählt er schließlich, dass er vor dem Unfall gesehen haben will, wie ein Insasse ein bestimmtes Symptom zeigte, das vielleicht sogar zu dem Unglück geführt haben könnte. Während House von Cameron genäht wird, schickt er sofort Kutner, Dreizehn und Taub los, um herauszufinden, wo sein Motorrad und sein Stock sind. Er selbst will sofort mit dem Busfahrer sprechen.

In seiner Verzweiflung will House jeden Insassen des Busses möglichst lange im Krankenhaus behalten, damit er herausfinden kann, was er gesehen hatte. Kurzerhand stellt House die gesamte Notaufnahme unter Quarantäne, um so zu verhindern, dass irgendjemand das Krankenhaus verlässt.

Da das Team nichts herausfinden konnte und House sich immer noch an nichts erinnert, schlägt Kutner House vor, sich hypnotisieren zu lassen, um so die Erinnerungen aus seinem Unterbewusstsein hervor zu holen. Der einzige, der für die Behandlung autorisiert ist, ist Chase, so dass sich House in die Hände seines ehemaligen Schützlings begeben muss. Weder House, noch Wilson halten etwas von der alternativen Behandlung, doch Chase gelingt es tatsächlich, dass House sich zurückversetzt in dem Bus wiederfindet.

House und Chase sitzen in einem leeren Bus. House fällt auf, dass er nicht durch die Fenster blicken kann, woraufhin Chase vorschlägt, sich daran zu erinnern, wo er gewesen ist, bevor er in den Bus einstieg. Im nächsten Augenblicklich befindet sich House in einer leeren Bar und trinkt ein Bier. Um ihn herum stehen gesichtslose Menschen, während Wilson herauszufinden versucht, warum sein Freund sich um fünf Uhr nachmittags betrinkt. House schmettert seine Beunruhigung damit ab, dass Wilson unsicher ist, woraufhin er eine Vision von Amber hat, die ihm entgegnet, dass Wilson ganz und gar nicht unsicher ist. House ist verwirrt und bittet Chase etwas zu tun, damit Wilson und Amber aus seinem Kopf verschwinden. Chase bittet House daraufhin, Amber und Wilson einfach zu ignorieren und tatsächlich verschwinden die beiden auf der Stelle.

House erinnert sich plötzlich wieder daran, dass der Barkeeper ihm seine Schlüssel abgenommen hatte, da er ihn für zu betrunken hielt, um mit dem Motorrad nach Hause fahren zu können. Im nächsten Moment sitzt House wieder im Bus und sieht einen Punk vor sich sitzen. Dieser hustet stark und bohrt ständig in der Nase.


House sucht sofort den Punk auf, der momentan von Cuddy untersucht wird. House vermutet, dass der Patient einen Gehirntumor hat, muss ihn jedoch auf Anraten Cuddys wieder entlassen. Im selben Augenblick verliert der Busfahrer die Kontrolle über seine Beine. House glaubt bereits, die Person gefunden zu haben, die er im Bus beobachtet hatte und setzt sein Team an, eine Diagnose zu erstellen.

Während Taub einen Becher Kaffee trinkt, hat House einen Flashback. Er sitzt wieder in dem Bus und beobachtet einen Mann, der ebenfalls einen Kaffee trinkt. House will seinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen, indem er an der Kleidung der Businsassen riecht und hofft, durch einen bestimmten Geruch etwas zu triggern, das ihn an eine bestimmte Situation erinnert.

House schluckt ein paar Vicodin und findet sich nun wieder in dem leeren Bus. Vor ihm sitzt der Busfahrer und erinnert ihn daran, dass er nur eine Halluzination von ihm und dem Bus hat. Er beginnt, mit dem Busfahrer darüber zu diskutieren, wer von beiden recht hat, als sich eine Frau zu Wort meldet, die House nicht als Insassin in dem Bus identifizieren kann. Bevor er jedoch weiter mit ihr sprechen kann, wird er von Wilson wieder in die Realität zurück geholt.

Wilson ordnet ein MRT an, um herauszufinden, ob bei House alles in Ordnung ist. Während der Untersuchung versucht Wilson heraus zu finden, warum House bei der Hypnose Amber gesehen hatte und vermutet, dass House Gefühle für seine Freundin hegt. Dann zeigt sich, dass House einen Schläfenbeinbruch davon getragen hat. Cuddy schickt House sofort nach Hause, wo er sich etwas Ruhe gönnen soll. Auch wenn die Fraktur nicht lebensbedrohlich ist, muss House sich nun vorerst etwas zurücknehmen. House will der mysteriöse Fall jedoch nicht aus dem Kopf gehen.

Unterdessen entwickelt der Busfahrer starke Bauchschmerzen und auch Houses Verletzung verschlimmert sich. Er blutet aus dem Ohr. Doch noch immer will er sich nicht ausruhen und lässt sich im einer speziellen Krankenhauswanne stattdessen ein Bad ein.

House sitzt wieder in dem Bus. Nicht weit von ihm sitzt dieses Mal Cuddy. House erkennt, dass er wieder eine Halluzination hat und lässt Cuddy vor sich in einer knappen Schulmädchenuniform erscheinen. Sie will ihm dabei helfen, sich an den Fahrer zu erinnern, doch House will stattdessen lieber, dass sie für ihn tanzt. Also beginnt sie zu strippen, während sie mit House über den Fall spricht. Als Cuddy gerade dabei ist, ihren BH auszuziehen, wandelt sich die Szene wieder zurück und Cuddy sitzt vollkommen angezogen neben House in dem Bus. Dann ist sie plötzlich wieder verschwunden und House unterhält sich mit dem Busfahrer, als wie aus dem nichts die geheimnisvolle, unbekannte Frau wieder hinter ihm auftaucht und entgegnet, dass sie der Schlüssel zu allem ist. Sie weist ihn darauf hin, dass er den Fahrer beobachten soll, der sich nur ganz langsam bewegt. House vermutet Parkinson, als es plötzlich hell um ihn herum wird.

Cuddy lässt House aus der Wanne ziehen. Er entgegnet sofort, dass das Team eine Therapie mit Levodopa bei dem Fahrer beginnen soll, muss sich dann jedoch übergeben und bricht bewusstlos zusammen.

Cuddy lässt House in seine Wohnung bringen, wo er sich ausruhen soll. Sie stellt ihm eine Krankenschwester und einen Polizisten zur Seite. Da er nun zu Hause festsitzt, hält House telefonisch Kontakt mit seinem Team, das noch immer über der Diagnose brütet. Parkinson konnte derweil bereits ausgeschlossen werden, woraufhin House seinen Patienten auf ein Laufband stellen lässt, wo er nach einer halben Stunde kraftlos und mit Atembeschwerden zusammenklappt.

Cuddy bittet House daraufhin, wieder zurück zu kommen, was sie jedoch bald bereut, als House sich zusammen mit Dreizehn in einem Behandlungszimmer einschließt und von ihr verlangt, eine Spritze in die Lunge des Busfahrers zu punktieren, da er glaubt, dass die Atembeschwerden von einer Luftblase, verursacht durch eine Zahnoperation, ausgelöst wurden. Als Foreman es endlich geschafft hat, die Tür aufzubrechen, hat Dreizehn schon gehandelt – wie sich zeigt, hatte House wohl recht. Es war eine Luftblase, die den Anfall im Bus verursacht haben könnte, ebenso wie den Zusammenbruch auf dem Laufband.

Nun will sich Cuddy persönlich um House kümmern und übernachtet bei ihm auf der Couch. Als House sich entspannt, hat er wieder Visionen der mysteriösen Frau aus dem Bus.

House fragt sie, wer sie ist, doch sie hält sich weiterhin bedeckt. Er setzt sich neben sie, während sie seine Hand nimmt und mit ihr über ihr Gesicht streicht. Immer wieder lenkt sie seine Aufmerksamkeit auf ihre Kette und fragt ihn, aus was sie gefertigt wurde. Dann hat House plötzlich ein rotes Band in seinen Händen und beginnt, die Frau damit zu umwickeln. Als sie ihn ansieht und entgegnet, dass sie friert, bittet House sie, bei ihm zu bleiben. In diesem Augenblick erkennt er, dass nicht der Busfahrer derjenige war, dem er helfen musste, sondern die mysteriöse Frau.

House erzählt Cuddy von seiner Vision. Sie erlaubt ihm am nächsten Tag, den Busunfall nachzustellen. Während sein Team und einige andere die Insassen spielen sollen, stimuliert House sein Gehirn mit Physiostigmin.

House sitzt wieder in dem Bus. Im Gegenüber sitzt die mysteriöse Frau. Sie lenkt seinen Blick erneut auf ihre Kette und fragt ihn immer wieder, wer sie ist und aus was ihre Kette besteht. Endlich erkennt House, wer ihm da eigentlich gegenüber sitzt – er blickt in das Gesicht von Amber, die einen roten Schal trägt und ihn anlächelt. Plötzlich trifft etwas seitlich den Bus, der sich daraufhin überschlägt. House versucht Amber noch zu helfen, doch er kann nicht an sie rankommen und wird bewusstlos. Als er wieder erwacht, liegt er inmitten von Trümmern in dem Bus. Amber ist schwer verletzt. Eine Eisenstange hat sich durch ihren Oberschenkel gebohrt. House nimmt all seine Kraft zusammen, um sie zu erreichen. Mit Hilfe ihres roten Schals beginnt er, ihr Bein abzubinden, als sie entgegnet, dass ihr kalt ist. Er bittet sie, bei ihm zu bleiben, doch er verliert wieder das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kommt, sieht er, wie Amber von einem Mann nach draußen getragen wird. Er rappelt sich auf und kriecht nach draußen. Noch völlig benommen humpelt er zu der Bar, in der er zu Beginn erwacht ist.

In der Realität kämpfen Wilson und Cuddy um das Leben von House, denn er ist bewusstlos zusammen gebrochen und zeigt weder Herzschlag noch Atmung. Sie können ihn reanimieren und House flüstert mit gebrochener Stimme "Amber" und dass sie ebenfalls in dem Bus saß. Wilson ist schockiert, denn tatsächlich hat Amber seine Telefonanrufe bisher ignoriert. Außerdem gibt es noch ein nicht identifiziertes Opfer des Crashs, auf dessen Beschreibung Amber perfekt passt.

Melanie Brandt - myFanbase


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