Episode: #1.06 Schizophren?

Dr. House behandelt eine Patientin, die an Schizophrenie leidet und außerdem die Symptome einer Tumorerkrankung zeigt.

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Foto: Hugh Laurie, Dr. House - Copyright: 2004 FOX BROADCASTING COMPANY; Nigel Parry/FOX
Hugh Laurie, Dr. House
© 2004 FOX BROADCASTING COMPANY; Nigel Parry/FOX

Die an Schizophrenie leidende Lucille bricht beim Sozialamt zusammen – im Krankenhaus wird eine Lungenembolie aufgrund einer tiefen Venenthrombose (TVT) diagnostiziert. Nachdem House mitbekommen hatte, wie ihr Sohn sich mit einem Arzt unterhalten hat, beschließt er, den Fall zu übernehmen, vor allem, weil er sich dafür interessiert, wie eine TVT bei einer noch recht jungen Patientin zustande kommt.

House beschließt, sich die Patientin genauer anzusehen. Da der vorher behandelnde Arzt einen erhöhten Alkoholspiegel festgestellt hat, fragt House sie, wie viel sie wirklich trinkt. Chase und Foreman können unterdessen gar nicht glauben, dass House tatsächlich mit einer Patientin spricht.

Durch das Gespräch neugierig gemacht, ordnet House weitere Bluttests an, um der TVT auf den Grund zu gehen. Als ihr Sohn später bei ihr ist, spuckt sie plötzlich Blut. House stellt Foreman zur Rede, der der Patientin zur Ruhigstellung zuvor Haldol verabreicht hatte.

Die Bluttest zeigen eine verlängerte Thrombinzeit, ein Zeichen dafür, dass die Blutgerinnung nicht richtig funtkioniert. House stellt die Theorie auf, dass die Patientin an einem Vitamin K Mangel leidet, der dazu führen kann, dass in der Gerinnungskaskade Fehler auftreten und das Blut nicht mehr gerinnt. Cameron vermutet dagegen, dass das Antibiotikum Ampicillin, welches der Patientin vor einiger Zeit verschrieben wurde, mit dem Heparin interagiert und somit die Blutungen ausgelöst haben könnte, während Chase davon ausgeht, dass die Patientin Alkoholikerin ist. Alkoholabusus kann zu Leberzirrhose führen, was ebenfalls die Blutungen ausgelöst haben könnte. House schickt Foreman und Chase zur Wohnung der Patientin, um Anzeichen einer Antibiotikatherapie oder Mangelernährung zu suchen.

Camerons Theorie bestätigt sich nicht, die von House jedoch kann bekräftigt werden, als die beiden Männer bei der Wohnungsdurchsuchung lediglich Hamburger finden. Der Sohn gibt an, dass seine Mutter nichts anderes essen würde.

Chase ist noch nicht bereit, seine Theorie aufzugeben und macht einen Ultraschall der Leber. Dabei findet er jedoch einen Tumor, der die Ursache der Blutungen gewesen ist. Das Team beschließt, den Tumor zu entfernen, auch wenn House zunächst dafür sorgen muss, dass der Tumor um einige Millimeter schrumpft, damit er noch als operabel gilt.

Unterdessen wird Luke, Lucys Sohn, von der Jugendfürsorge abgeholt. House findet heraus, dass seine Mutter die Fürsorge alarmiert hat, da sie glaubt, er hätte es besser ohne sie. House glaubt, dass Lucille gar nicht schizophren ist. Er ruft einige Ärtze an und erfährt, dass sie zu mehreren Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen gegangen ist. Cameron vermutet die Wilson-Krankheit, eine zu starke Einlagerung von Kupfer im Körper und behält damit recht. Außerdem erklärt sie auch andere Symptome, wie die geistige Verwirrtheit.

Durch die richtigen Medikamente kann sie behandelt werden und auch ihr Sohn kann nun wieder bei ihr leben.

Melanie Wolff - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Florian G. vergibt 7/9 Punkten und schreibt:
    Kann man das Chaos kontrollieren? Ist es möglich, das Leben mit einer Schizophrenen zu planen? Die Episode #1.06 Schizophren? zeigt den Versuch, diese schier unlösbare Aufgabe zu schaffen. Lukes...mehr

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