Episode: #1.01 Schmerzensgrenzen

Die junge Lehrerin Rebecca Adler leidet plötzlich an Krampfanfällen und bricht im Klassenzimmer zusammen. Sie wird zu Dr. House und seinem Expertenteam gebracht, die herausfinden sollen, was die plötzlich auftretenden Anfälle ausgelöst hat.

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Foto: Dr. House - Copyright: 2004 FOX BROADCASTING COMPANY; Nigel Parry/FOX
Dr. House
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Die junge Kindergartenlehrerin Rebecca Adler bricht plötzlich während des Unterrichts mit starken Krämpfen zusammen und wird ins Krankenhaus gebracht.

Nach dem Zusammenbruch leidet sie an dem zunehmenden Verlust ihrer Stimme und keiner ihrer behandelnden Ärzte weiß Rat. Deshalb wird Dr. Gregory House, einer der besten medizinischen Diagnostiker, hinzugerufen. House nimmt widerwillig die neue Herausforderung an und versucht die Ursache für den Sprachverlust heraus zu finden. Zunächst vermutet man einen Gehirntumor und leitet eine Strahlentherapie ein. Doch hierdurch scheint sich das Befinden der Patientin keineswegs zu verbessern.

House ordnet daraufhin weitere Untersuchungen an, um herauszufinden, was in ihrem Gehirn das Sprachzentrum blockiert könnte. Dabei erleidet die Patientin jedoch einen anaphylaktischen Schock wegen einer Allergie auf das Kontrastmittel. Das Team von Dr. House, bestehend aus Dr. James Wilson, Dr. Allison Cameron und Dr. Eric Foreman, kann die Patientin stabilisieren, gelangt dadurch jedoch keinen Schritt weiter.

Während das Team weiter an dem Fall arbeitet, muss House auf Anordnung der Klinikleitung seiner Verpflichtung der Klinik gegenüber nachkommen und ambulante Patienten behandeln, was ihm überhaupt nicht in den Kram passt. Während er einen jungen Asthma-Patienten behandelt, kommt ihm schließlich die Idee, Rebecca mit hoch dosierten Steroiden zu behandeln, um dadurch eine äußerst seltene, aber wahrscheinlich erscheinende Vaskulitis (Entzündung der Blutgefäße im Gehirn) auszuschließen. Er hat jedoch Mühe, Lisa Cuddy, die Chefin der Klinik, für sein Vorhaben zu gewinnen. Sie glaubt, dass eine Therapie sich auf Beweise stützen sollte und nicht auf blanke Vermutungen, und will die Therapie sofort abbrechen. Als sie Rebecca in ihrem Zimmer besucht, muss sie aber erstaunt feststellen, dass es ihr mittlerweile schon viel besser zu gehen scheint. Also segnet sie Houses Therapie ab.

Bei einer routinemäßigen Nachuntersuchung erleidet Rebecca schließlich erneut einen schweren Krampfanfall - House und sein Team sind ratlos und stehen wieder am Anfang.

Foreman und Cameron steigen derweil in Rebeccas Haus ein, um dort nach Hinweisen zu suchen, die mit der mysteriösen Erkrankung zusammen hängen oder eine Erklärung liefern könnten. Allerdings werden sie in der Wohnung nicht fündig. Sie erstatten House Bericht und erwähnen dabei zufällig, dass die Patientin Schinken zu Hause hatte. House kommt eine gewagte Idee. Rebecca könnte sich schon vor etlichen Jahren einen Bandwurm eingefangen haben, der sich in ihrem Gehirn eingenistet hat. Dafür würde auch sprechen, dass durch die Steroidbehandlung sich zunächst ihr Zustand gebessert hat, danach aber rapide verschlechterte. House will sofort eine Therapie dagegen einleiten, hat jedoch nicht mit der Patientin gerechnet.

Rebecca hat es satt, Versuchskaninchen für gewagte Theorien zu spielen und verweigert eine Behandlung. Sie hat sich bereits damit abgefunden, zu sterben. House, der sich die ganze Zeit vor einem persönlichen Gespräch mit Rebecca gedrückt hatte, versucht sie zur Therapie zu überreden, scheint aber nur wenig Glück zu haben. Also ist er bereit, den Fall zu den Akten zu legen und die Patientin sterben zu lassen.

Schließlich kommt dem Team doch noch eine Idee, wie sie die Präsenz des Wurmes in Rebeccas Körper nachweisen können – durch Röntgen der Beine. Wenn sich der Wurm im Gehirn befindet, so hat sie ihn bestimmt auch in anderen Körperteilen. Tatsächlich funktioniert diese Methode. Ein Wurm kann im Oberschenkel abgebildet werden und eine adäquate Therapie kann doch noch eingeleitet werden.

Melanie Brandt - myFanbase


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