Episode: #1.17 Mein ist die Rache

In der "Die himmlische Joan"-Episode #1.17 Mein ist die Rache beschützt Joan Girardi (Amber Tamblyn) die unbeliebte Alice Orban (Jeanette Brox) vor zwei anderen Mädchen und wird dadurch selbst zur neuen Zielscheibe. Das führt dazu, dass sie in Unterwäsche auf dem Flur steht und auch noch von Angela (Katerina Graham) fotografiert wird. Grace Polk (Becky Wahlstrom) und Adam Rove (Christopher Marquette) wollen Joan helfen sich zu rächen, doch Gott will nicht, dass Joan nach Rache sinnt.

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Foto: Kat Graham, Insurgence Germany 2013 - Copyright: myFanbase/Nicole Oebel
Kat Graham, Insurgence Germany 2013
© myFanbase/Nicole Oebel

Joan kommt in eine peinliche Situation als sie in der Umkleide versucht einer Mitschülerin, die von zwei anderen Mädchen geärgert wird, zu helfen. Dumm nur, dass sie dabei nur ihre Unterwäsche an hat und eines der Mädchen ein Foto mit dem Handy von ihr schießt. Am darauf folgenden Morgen bei den Girardis ist Joan völlig panisch, denn sie befürchtet ihr Foto könnte jetzt schon durch die ganze Schule geistern. In der Schule bewahrheitet sich Joans Befürchtung, denn sie erfährt, dass ihr peinliches Foto bereits im Internet kursiert. Adam und Iris sind bemüht, die Sache mit dem Foto herunterzuspielen und Grace versucht eine Lösung für das Problem zu finden.

Will ist mit einem Fall beschäftigt, bei dem ein älterer Mann einen Verkehrsunfall verursacht hat, bei dem einige Menschen, darunter auch eine Frau und ein kleines Mädchen ums Leben gekommen sind.

Gott in Gestalt einer slawischen Austauschschülerin weist Joan ausdrücklich darauf hin, dass die Rache allein Gott vorbehalten ist. Zudem trägt er ihr auf, sich dem Schulorchester anzuschließen. Wenig später gibt Joan vor, Schlagzeug spielen zu können und darf auch gleich bei der Orchesterprobe mitmachen. Dort trifft sie auch auf das Mädchen aus der Umkleide, dem sie geholfen hatte. Diese hilft ihr wiederum erst einmal das Notenblatt richtig herum zu legen, doch das alles hilft nichts. Als Joan versucht zu spielen, produziert sie einen furchtbaren Lärm, noch dazu zertrümmert sie bei ihrem energischen Spiel die Schlagzeugsticks, die in hohem Bogen durch den Raum fliegen.

Helen hat derweil zum ersten Mal eine Ausstellung mit ihren eigenen Bildern. Leider gibt es ein böses Erwachen für sie. Wie sich später herausstellt, war der Kunstjournalist, der auch auf der Ausstellung war, alles andere als begeistert von ihren Bildern. Als Helen am nächsten Morgen die niederschmetternde Kritik in der Zeitung liest, ist sie am Boden zerstört. Vor allem ist sie besorgt, dass auch ihre Schüler den Verriss in der Zeitung gelesen haben könnten.

Friedman hat indes das Foto von Joan ausgedruckt und hält es ihr im Unterricht vor die Nase, woraufhin sie ihm prompt einen Stift an den Kopf schmeißt. Später schmieden Adam, Grace und Joan eifrig Rachepläne. Die beiden Mädchen, die Joan fotografiert haben, kosten derweil ihren Sieg aus und machen sich immer wieder über Joan lustig. Kurze Zeit später erhält Joan von Gott den Auftrag Wäsche zu waschen. Joan versucht vergeblich zu protestieren, denn eigentlich hat Helen ihren Kindern verboten, mit der Waschmaschine zu hantieren.

Doch sie kommt nicht gegen Gott an und so macht Joan schließlich die Wäsche. Sie hat aber Probleme die Kleidungsstücke in die Waschtrommel zu bekommen und versucht kurzer Hand die Wäsche mit ihrem Fuß in die Trommel hineinzudrücken. Mit einem Bein in der Wäschetrommel stehend, trifft Luke seine Schwester in der Waschküche an. Joan meint nur schroff, sie improvisiere halt. Dann drückt Luke irgendeinen Knopf und die Waschmaschine geht plötzlich los, während Joan noch mit einem Bein in der Trommel steht. Völlig hilflos hängt Joan kopfüber an der Waschmaschine fest.

Im Krankenhaus bekommt Joan zwei Krücken verpasst und trifft auf einen Arzt, der sich als Gott herausstellt. Joan fragt ihn, warum er sie bestrafe. Gott erwidert, er bestrafe die Menschen nicht. Joan faucht ihn an, je näher sie ihn kennen lerne, desto weniger möge sie ihn.

Will macht sein aktueller Fall schwer zu schaffen. Er ist tief betroffen, dass der alte Mann so viele Menschenleben auf dem Gewissen hat. Zu Hause spricht er mit Helen darüber und es kommen alte Erinnerungen hoch, an Kevins Unfall und Helens Entscheidung, den damaligen Unfallverursacher und Schulfreund von Kevin, Andy Baker, nicht zu verklagen.

Im Kunstunterricht muss sich Helen ihren Schülern stellen, die alle die Kritik gelesen haben. Die Schüler zeigen sich aber solidarisch mit ihr und muntern sie auf. Helen nimmt das zum Anlass, den Schüler die Aufgabe eines Künstlers zu erklären. Künstler müssten immer das tun, was ihnen ihr Inneres abverlangt. Auch wenn sie kritisiert würden, müssten sie weiter machen, denn das sei es, was einen Künstler ausmache. Und Künstler seien sie schließlich alle. Die Schüler, allen voran Adam, sind sehr beeindruckt von ihren Worten.

Die Rachepläne von Joans Freunden werden konkreter. Auch Iris beteiligt sich an der Planung, was Joan verwundert, doch Iris macht klar, dass sie eben durch Adam befreundet sind. Darauf erwidert Joan patzig, sie habe gar nicht gewusst, dass beide Freunde seien. Iris läuft beleidigt davon und auch Adam ist mit Joans Verhalten nicht einverstanden.

Zurück beim Orchesterunterricht kann Joan ihre Unfähigkeit beim Schlagzeugspielen nicht länger verbergen. Der Lehrer fragt sie, warum sie eigentlich hier sei und Joan meint, sie wollte so gern in einer Band sein. Nach dem Unterricht spricht sie mit dem Mädchen aus der Umkleide über das Schulleben und Gott. Das Mädchen ist Anhängerin der Quäker-Gemeinschaft, einer streng ausgerichteten Glaubensrichtung. Joan ist äußerst interessiert und will wissen, ob das Mädchen Gott jemals gesehen habe. Aber anstatt auf Joan einzugehen, kann das Mädchen über Joans Frage nur lachen. Joan, der das ganze jetzt richtig peinlich ist, lacht einfach einmal mit und kehrt das Thema dann unter den Tisch.

Will sucht den alten Mann, der den Unfall verursacht hat, im Krankenhaus auf. Dieser ist völlig am Ende. Doch anstatt ihm Trost zu spenden, macht Will ihm schwere Vorwürfe.

In der Schulcafeteria machen sich Joans Freunde an die Umsetzung ihrer Rachepläne. Friedman hat sich in den Computer eines der Mädchen gehackt, die Joan geärgert hatte. Dabei ist er auf Tagebuchaufzeichnungen gestoßen. Iris beginnt diese laut vorzulesen. Sie liest und liest und plötzlich ist der Satz zu hören, dass die Mutter des Mädchens an Brustkrebs erkrankt sei. Iris scheint den Sinn der Worte im ersten Moment nicht so recht zu begreifen und will weiterlesen, doch da wird sie von Joan unterbrochen, die ihr den Zettel aus der Hand reißt.

Am Abend macht sich Joan in der Küche noch ein Sandwich, da steht Adam unerwartet vor der Tür. Er will über die Racheaktion reden und gesteht, dass das alles ein Fehler war. Außerdem stellt er fest, dass er und Joan die Hauptverursacher des Ganzen gewesen seien. Bei dieser Gelegenheit bringt er auch das Verhältnis zwischen ihm und Joan auf den Tisch. Adam meint, dass Iris eine nette Person sei, woraufhin Joan erwidert, dass sie das wisse, aber manchmal nerve sie eben einfach deren Stimme. Adam pflichtet ihr zögerlich bei und beide schmunzeln. Dann wird die Situation inniger. Adam zieht Joan vorsichtig den Schuh von ihrem verletzten Fuß. Dabei fragt ihn Joan, ob er Iris wirklich möge. Adam erwidert mit Tränen in den Augen, er wolle doch nur, dass Joan ihn möge. Joan gesteht ihm daraufhin, dass sie ihn mehr als nur möge, was Adam sichtlich freut zu hören. Adam macht sich bald darauf auf den Heimweg und lässt eine weinende Joan zurück.

Anne L. - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Anne L. vergibt 8/9 Punkten und schreibt:
    Diese Episode dreht sich ganz um das Thema Rache. Aufhänger des Ganzen ist Joans "Unterhosenfoto-Debakel", was zum Startschuss für eine von langer Hand geplante Vergeltungsaktion wird. Will muss...mehr

Diskussion zu dieser Episode

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