Episode: #7.18 Momente im Wald

Susan trauert um einen Freund, während Lynette voll und ganz die Vorzüge von Toms neuem Job genießt. Derweil erfährt Carlos, dass Andrew für den Tod seiner Mutter verantwortlich war und Felicia möchte Frieden mit Paul schließen.

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Foto: Doug Savant & Felicity Huffman, Desperate Housewives - Copyright: 2011 American Broadcasting Companies, Inc. All rights reserved.
Doug Savant & Felicity Huffman, Desperate Housewives
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Andrew ist bereits seit 30 Tagen nüchtern, weshalb Bree sehr stolz auf ihren Sohn ist. Er erzählt ihr von einer Liste mit Personen, bei denen er sich entschuldigen soll, um sich besser zu fühlen. Bree erhofft sich, nun endlich eine Entschuldigung für sein schreckliches Verhalten während seiner Kindheit zu erhalten, ist jedoch entsetzt, als Andrew ihr erzählt, dass er sich zunächst bei Carlos entschuldigen und ihm endlich beichten will, dass er Schuld am Tod seiner Mutter ist. Andrew macht sich bereits auf den Weg, während Bree ihm hinterherläuft und zu überzeugen versucht, nichts zu sagen. Auf der Straße treffen sie letztendlich auf Carlos und Andrew ist gerade dabei, ihm alles zu beichten, als Bree ihm ins Wort fällt und behauptet, Andrew wolle sich bei Carlos lediglich dafür bedanken, dass er so für ihn da war, als Rex verstarb. Carlos macht den beiden klar, dass das kein Thema für ihn gewesen sei, da schließlich kurz zuvor seine Mutter verstorben war und er genau wusste, wie schrecklich sich Andrew gefühlt haben muss. Nach Carlos’ Worten hat Andrew ein so schlechtes Gewissen, dass er beschließt, ihm weiterhin nichts zu sagen.

Paul bemerkt, wie die Tür eines seiner Häuser offen steht. Als er das Haus betritt, traut er seinen Augen nicht. Felicia Tilman begutachtet das Haus, die offenbar vor hat, dort einzuziehen. Paul fragt sie, ob sie wirklich glaubt, er würde ihr das Haus verkaufen. Doch Felicia macht ihr klar, dass Beth als Pauls Ehefrau ebenfalls Eigentümerin des Hauses war und sie dieses Eigentumsrecht in ihrem Testament an Felicia übertragen hat, sodass ihr das Haus nun ebenfalls gehört.

Derweil im Krankenhaus: Es ist nun bereits mehr als einen Monat her, dass Susan Beths Niere erhalten hat, und die Ärztin ist überrascht, wie gut Susans Körper die Niere angenommen hat und sagt Susan, dass sie bald wieder vollständig gesund sei. Als Susan der Ärztin sagt, sie wolle ihrem Dialyse-Freund Dick (aus #7.13 Die Puppe) noch einen Besuch abstatten, erfährt sie, dass er im Krankenhaus liegt, da er erneut eine Infektion erlitten hat. Susan besucht daraufhin Dick, der sich freut, dass es Susan so unglaublich gut geht. Er glaubt, dass Susan eine Glückssträhne hat und will mit ihr unbedingt einmal in ein Casino, sobald es ihm wieder besser geht.

Tom, der den Job als Abteilungsleiter angenommen hat, kommt von der Arbeit nach Hause und teilt seiner Frau mit, dass er einen Bonus von über 100.000$ überreicht bekommen hat. Lynette ist fassungslos vor Glück und stolz auf ihren Ehemann. Tom sagt ihr, dass 10.000$ davon ganz allein für sie wären und sie damit machen soll, was sie will. Am nächsten Tag sind Susan, Gaby, Bree und Renée bei Lynette zum Pokern, wo Susan ein Spiel nach dem anderen gewinnt. Lynette erzählt ihren Freundinnen von den 10 000$ und, dass sie sich davon endlich eine neue Kaffeemaschine gegönnt hat. Renée und Gaby machen sich über Lynettes Knauserei lustig und Renée schlägt vor, mit Lynette am nächsten Tag in eine noble Boutique zu gehen, damit sie endlich sieht, wie man Geld richtig ausgibt. Derweil geht Susan während des Pokerspiels all in, ohne sich vorher ihre Karten angeschaut zu haben, da sie so überzeugt von ihrer Glückssträhne ist. Bree geht letztlich mit und muss entsetzt zusehen, wie Susans Karten ihr Blatt schlägt, womit Susan nun entgültig an eine Glückssträhne glaubt.

Am nächsten Tag gehen Lynette und Renée wie verabredet in ein teures Kleidungsgeschäft. Während sich Lynette anfangs noch weigert, enorme Preise für Klamotten zu bezahlen, gefällt ihr nach einer Weile dieser neue Lebensstil und kauft für mehrere tausend Dollar Klamotten. Abends will Lynette ihren Mann mit einem teuren Abendessen überraschen. Renée schaut noch einmal vorbei und ist stolz auf Lynette, dass sie endlich weiß, wie man Geld richtig ausgibt. Lynette ruft Tom an, um zu fragen, wo er bleibt. Tom sitzt währenddessen schon in einer Limousine Richtung Flughafen und teilt seiner Frau mit, dass etwas Geschäftliches dazwischen kam und er für einige Tage weg sein wird. Frustriert legt Lynette auf und Renée macht ihr klar, dass sie sich besser daran gewöhnen soll. Denn Toms neuer Erfolg trägt den Nachteil mit sich, dass er wohl in Zukunft viel weniger Zeit für seine Frau finden wird. Lynette macht das nachdenklich und beschließt, Tom zu überraschen.

Bree kann Andrew nicht finden und erfährt von Gaby, dass er und Carlos ein gemeinsames Wochenende in einer abgelegenen Hütte mitten im Wald verbringen. Bree ist entsetzt, denn sie glaubt, dass Andrew ihm dort die Wahrheit gestehen wird. Sie klärt Gaby über die Situation auf, die auch sofort in Panik gerät, da sie glaubt, Carlos könne Andrew etwas tun, wenn er die Wahrheit erfährt. Da Gaby die beiden in ihrer Hütte telefonisch nicht erreichen kann, machen sich sie und Bree auf den Weg zur Jagdhütte.

Derweil klopft es an Pauls Tür. Zu dessen Erstaunen ist es eine überfreundliche Felicia, die Paul erzählt, dass Beth früher als Kind einen Lieblingsplatz an einem See hatte und fragt Paul, ob er mit ihr dorthin fahren möchte, um Beths Asche zu verstreuen. Paul möchte zunächst nicht mit, da er Felicia misstraut, doch sie macht ihm klar, dass es hier um Beth gehe und nicht um sie beide. Paul sagt dem Ausflug daraufhin zu.

Susan möchte Dick besuchen, doch als sie sein Krankenzimmer betritt, erfährt sie von einem seiner Freunde, dass er verstorben ist. Er überreicht ihr einen Umschlag, den Dick Susan hinterlassen hat. Die fassungslose Susan öffnet den Umschlag und findet darin einen Pokerchip im Wert von 100$. Sie beschließt, für Dick, mit diesen 100$ in einem Casino zu pokern.

Unterdessen erreichen Gaby und Bree die Jagdhütte, während draußen ein schweres Unwetter tobt. In der Hütte treffen sie jedoch zunächst nur auf Carlos, der ein Messer von Blut reinigt. Die beiden Frauen vermuten sofort das Schlimmste und machen Carlos klar, dass Andrew doch noch ein Kind war, als er Carlos' Mutter überfuhr. Just in dem Moment kommt Andrew die Tür herein – Carlos wusste die Wahrheit bisher noch nicht und das Blut auf dem Messer stammt von ihm, da er sich geschnitten hat. Geschockt wird Bree klar, dass sie Carlos gerade das gesamte Geheimnis offenbart hat. Ein Forster betritt die Hütte und teilt den Anwesenden mit, dass während des Sturms ein Baum auf die Straße gestürzt ist und sie deshalb bis zum nächsten Morgen nicht nach Hause können und somit in der Hütte festsitzen. Als der Mann wieder geht, ist Carlos wegen Andrew außer sich vor Wut und Bree versucht immer wieder, auf Carlos einzureden um ihm klarzumachen, dass Andrew noch jung war und mit den Konsequenzen nicht zurecht gekommen wäre. Carlos fühlt sich hintergangen, weil Bree all die Jahre so getan hat, als wäre sie eine gute Freundin und in Wirklichkeit so ein schreckliches Geheimnis vor ihm verbarg. Als Carlos durch Zufall auch noch erfährt, dass Gaby von dem Geheimnis wusste, verlässt er die Hütte im strömenden Regen.

Tom sitzt im Privatflugzeug und wartet auf den Abflug. Plötzlich wird er jedoch von Lynette überrascht, die den Start um anderthalb Stunden verzögert hat, damit sie und Tom noch ein wenig Spaß haben können, bevor er abfliegt. Tom ist Lynette zwar dankbar, macht ihr aber auch klar, dass er nicht zu spät erscheinen darf. Als Lynette meint, dass er es aber verdient habe, Spaß zu haben, sagt ihr Tom, dass es die Arbeit sei, die ihm Spaß bereite. Er genieße die neue Position, die er inne hat und liebe seine neue Stelle, sodass ihm die Arbeit momentan mehr Spaß mache, als alles andere. Lynette tut so, als würde sie sich für ihren Mann freuen, verlässt das Flugzeug daraufhin jedoch mit einem sehr nachdenklichen und traurigem Blick.

Am nächsten Tag. Felicia und Paul sitzen gemeinsam im Auto und wollen zu dem See fahren, wo sie Beths Asche verstreuen wollen. Felicia spricht Paul plötzlich auf Marthas Tod an, woraufhin Paul sofort stutzig wird. Sie macht Paul allerdings klar, dass er nun ruhig offen reden könne, denn sie sei drüber hinweg. Sie versteht es, dass er ihre Schwester getötet hat, schließlich war sie Schuld an Mary-Alices Selbstmord, doch ebenso müsse Paul verstehen, weshalb Felicia sein Leben zerstören wollte, da das schließlich auch nur aus Rache geschah. Felicia macht Paul abermals klar, wie unsinnig ihr Krieg sei und wie traurig es ist, dass ausgerechnet Beth deswegen mit ihrem Leben bezahlen musste. Sie möchte mit Paul Frieden schließen, doch Paul ist skeptisch und man sieht, dass er heimlich eine Waffe mitgenommen hat.

Susan betritt ein Casino und trifft dort auf Karens Freund Roy. Sie sagt ihm, dass sie für einen Freund spielen müsse. Mit 100$ Einsatz setzt sie sich an den Pokertisch und ihr gelingt es, insgesamt 16.000$ zu gewinnen. Dann fängt Susan plötzlich an zu weinen und Roy fragt sie, was los sei. Susan erzählt ihr von Dick und sie versteht einfach nicht, wieso sie so viel Glück hat und Dick nicht. Roy erzählt ihr daraufhin eine Geschichte aus dem Koreakrieg, wo er und ein Freund unter Beschuss gerieten, Roy selbst überlebte, sein Freund jedoch starb. Auch Roy fragte sich damals, weshalb er das Glück hatte zu überleben, und sein Offizier sagte ihm, dass er einfach dankbar dafür sein und sein Glück nicht hinterfragen soll. Deshalb rät er auch Susan, ihre Glückssträhne noch so lange zu genießen, wie sie anhält. Susan bedankt sich bei Roy und beschließt, genau das zu tun.

Währenddessen haben Felicia und Paul den See erreicht. Paul bemerkt plötzlich, dass seine Waffe weg ist, und keine Sekunde später wird er von Felicia mit seiner Pistole bedroht. Felicia macht Paul klar, dass sie ihn jetzt auf der Stelle töten könne, wenn sie wollen würde. Doch stattdessen wirft sie die Waffe in den See. Sie sagt Paul, dass er doch einfach verstehen solle, dass sie es Leid ist, mit Paul Krieg zu führen und er endlich anfangen solle, das Kriegsbeil zu begraben und ihr zu vertrauen. Sie überreicht Paul die Urne und bittet ihn, Beths Asche zu verstreuen. Paul nimmt die Urne an und verstreut die Asche über den See.

Gaby, Bree und Andrew kommen wieder in der Wisteria Lane an, wo Gaby sofort ergebnislos versucht, Carlos zu finden. Von Lee erfährt Gaby, dass Carlos in Littleton ist und Gaby wird klar, dass er dort das Grab seiner Mutter besucht. Sie, Bree und Andrew machen sich sofort auf den Weg dorthin, wo sie Carlos letztendlich auch vor dem Grab finden. Bree möchte erneut mit Carlos reden und ihm klarmachen, wie Leid es ihr und Andrew tut. Doch Andrew möchte allein mit Carlos reden, weil er es Leid ist, dass sich seine Mutter immer für ihn rechtfertigt. Daraufhin redet Andrew mit Carlos, der ihm schlussendlich vergibt. Bree beobachtet die ganze Szene und sagt Gaby, wie stolz sie auf Andrew sei.

Felicia ist derweil wieder von ihrem Trip mit Paul zurück. Es stellt sich heraus, dass sich in der Urne nicht wirklich Beths Asche befand. Beths richtige Asche füllt Felicia erst jetzt in die Urne ein und fängt an, mit der Asche ihrer Tochter zu reden. Sie erzählt, dass sie Paul heute hätte erschießen können, dies jedoch ein viel zu harmloser Tod für Paul gewesen wäre und sie etwas finden müsse, dass viel schrecklicher ist, um so den Tod ihrer Schwester und ihrer Tochter angemessen rächen zu können.

Während Lynette freudestrahlend ihren Mann wiederempfängt und Paul Felicia misstrauisch hinterher blickt, klopft Bree an der Tür der Solis’. Carlos macht auf und Bree bedankt sich bei ihm, dass er so barmherzig ist und Andrew verziehen hat. Als sie fragt, ob sie eintreten darf, verweigert Carlos ihr den Eintritt. Eiskalt sagt er ihr, dass er zwar Andrew verziehen hat, weil er damals noch ein Kind war, jedoch keinesfalls vor hat, Bree zu verzeihen, die in seinen Augen eine große Heuchlerin ist. Er macht ihr außerdem klar, dass sie nicht weiter Freunde sind und verbietet ihr ebenfalls jeglichen Kontakt zu Gaby. Daraufhin schlägt er ihr die Tür vor der Nase zu, während Gaby Bree durch die Glasscheibe hindurch verzweifelt anschaut.

Manuel H. - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Manuel H. vergibt 7/9 Punkten und schreibt:
    Was das Besondere an Staffel Sieben von „Desperate Housewives“ ist? Also abgesehen davon, dass wir uns bereits bei Folge 18 befinden und uns mit Beth in dieser Staffel gerade einmal ein einziges...mehr

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