Andre Zeller

Andre Zeller ist der Leiter eines Kunstkurses, den Susan besucht, um nach der Vertuschung des Mordes an Gabys Stiefvater wieder auf andere Gedanken zu kommen. Er ist ein sehr talentierter und sehr renommierter Künstler, der auch nur für die Kunst lebt und daher auch soziale Kontakte nahezu zu meiden sucht. Noch nicht einmal zu seinem kleinen Sohn Jasper kann er eine Verbindung aufbauen.

Der sehr mürrische Andre sträubt sich zunächst dagegen, Susan einen Platz in seinem Kurs zu ermöglichen. Er hält sie für eindimensional und glaubt nicht, dass eine einfache Hausfrau eine richtige Künstlerin werden könne, da ihr langweiliges Leben nichts hergebe, was ihre Kunst besonders machen könnte. Nachdem Susan ihm jedoch vom Gegenteil überzeugen konnte und ihm klar wurde, dass Susan gar nicht so eindimensional ist, nimmt er sie letztendlich doch in seinem Kurs auf. Susan hat aber zunehmend das Gefühl, dass Andre sie nicht wirklich ernst nimmt und ist des öfteren davor, den Kurs hinzuschmeißen. Andre macht ihr jedoch klar, dass er sie durchaus respektiert, vor allem, weil er sie für recht interessant findet. Er wisse, dass sie irgendetwas zu verheimlichen versucht und glaubt, dass sie deshalb das Potential habe, eine große Künstlerin zu werden.

Um ein Bild bis zum Abgabetermin rechtzeitig fertig zu bekommen, lässt er seine Kursteilnehmer wissen, dass er einen von ihnen als Praktikant übers Wochenende benötigt. Da Susan wissentlich keinen allzu guten Stand bei Andre hat, versucht sie sich mit Gebackenem bei ihm beliebt zu machen. Da dem Künstler diese Masche schnell missfällt, macht er ihnen klar, dass er nichts von Lehrerlieblingen hält. Dadurch fühlt sich Susan angesprochen und ist sehr überrascht, dass Andre ausgerechnet sie als Praktikantin auserwählt hat. Um ihr ihre Aufgaben zu erklären, verabredet er sich mit ihr für den nächsten Tag gegen fünf Uhr.

Allerdings bereut Andre seinen Entschluss ziemlich schnell, als Susan am Folgetag bei ihm auftaucht. Jedoch bietet sich ihm keine andere Möglichkeit und er macht sie mit seinem Sohn Jasper bekannt, mit dem er seit seiner Scheidung einmal im Monat einige schöne Tage verbringt. Als Susan dabei klar wird, dass sie nur als Babysitter dienen soll, macht Andre ihr deutlich, wie wichtig ihm seine Arbeit ist und sie als Praktikantin ihm kein Geld kostet.

Zwar glaubt Andre, er habe Zeit für sich, um sein Bild fertig zu stellen, als Susan erneut bei ihm auftaucht. Nachdem sie erfahren hat, dass Andre nichts vom Süßigkeitensammeln zu Halloween hält und jenem seine Arbeit sehr viel wichtiger ist, versteckt sie sein Bild und zwingt Andre somit, wenigstens ein bisschen Zeit mit seinem Sohn zu verbringen. Doch er hegt überhaupt kein Interesse daran, eine nähere Bindung zu Jasper aufzubauen und erlaubt ihm sogar, ihn beim Vornamen zu nennen. Als Susan Andre verständlich machen möchte, wie wichtig diesem sein Sohn sein sollte, kommt er ins Grübeln. Schließlich fasst er sich eins Herz und wartet bei Susan, bis diese mit MJ und Jasper vom Süßigkeitensammeln kommt. Bei einem Gespräch unter vier Augen bringt Andre dafür Verständnis auf, dass Susan ihn nicht leiden kann und gibt ihr zu verstehen, dass ihm diese Tatsache zwar egal ist, er sich jedoch bemüht, Jasper ein besserer Vater zu sein.

Einige Zeit nach diesem Gespräch lässt Andre seine Kursteilnehmer wissen, dass seine Mappenkritik ansteht und zählt dabei sämtliche Bildmotive auf, die er nicht sehen möchte. Dabei äußert Susan die Vermutung, dass Andre in ihrer Mappe geguckt hat. Kurz darauf klärt er sie darüber auf, dies getan zu haben, da sie zwar eine gute Malerin ist, jedoch ihn absolut nicht überraschen kann, was Amy Yamada gelingt. Schnell wird aber klar, dass Andre mit Amy ins Bett geht. Nachdem Susan dieses herausgefunden hat, ist Andres Geduld mit ihr am Ende. Er verspricht Susan eine Eins, wenn sie nie wieder seinen Kurs besucht.

Da Andre dies aber nur so dahingesagt hat, versucht er Susan und den anderen zu beweisen, wie schmerzhaft, ehrliche Kritik sein kann und lädt seinen Kunsthändler Felix Bergman ein. Dabei muss Andre jedoch erkennen, dass seine Affäre mit Amy publik gemacht wird und Felix in Susan eine verjüngte Form von ihm selbst erkennt. Da ihm das sehr unangenehm ist, versucht er Susan verständlich zu machen, nicht so viel auf das Kompliment zu geben. Jedoch ist Felix vollkommen anderer Meinung und möchte Susans Bild sogar in der Galerie ausstellen. Allerdings lehnt Susan dieses Vorhaben ab, da sie Angst hat, dass jemand mit dem Bild sie, Gabrielle, Lynette und Bree als Mörderinnen von Ramon Sanchez entlarven könnte.

Susans ablehnende Haltung zwingt Andre dazu, ihr verständlich zu machen, welch großen Schritt sie mit dieser Galerieausstellung machen könnte. Dabei bekennt er sich selbst dazu, dies nicht vollkommen uneigennützig zu tun. Dennoch beharrt Susan auf ihrer Meinung und Andre stellt ihre Bilder ohne ihr Wissen aus. Als Susan danach anmerkt, sich erbärmlich zu fühlen, gratuliert ihr Andre dazu, endlich eine echte Künstlerin zu sein.

Manuel H.& Daniela S. - myFanbase