Episode: #1.09 Alles ist Jetzt

In 1986 wird Ulrich Nielsen endlich von dem Vorwurf freigesprochen, eine Vergewaltigung begangen zu haben, während Hannah Kahnwald entdeckt, dass ein Neuankömmling in der Stadt unter falscher Identität lebt. Claudia Tiedemann findet derweil H.G. Tannhaus' Buch und beginnt, darin zu lesen. Schließlich erfährt sie, dass die Fässer in den Höhlen Nebenprodukte von einem Zwischenfall im Kernkraftwerk enthalten und weist an, dass die Türen dorthin versiegelt werden. Unterdessen gerät Noah mit Helge Doppler in einen Streit.

2019 versucht Hannah dafür zu sorgen, dass Aleksander Tiedemann das Leben von Ulrich zerstört, während Regina Tiedemann die Notizen des Fremden findet.

1953 wird Helge als vermisst gemeldet. Nur kurze Zeit später wird Ulrich verhaftet und er gesteht, Helge getötet zu haben.

Melanie Wolff - myFanbase

Foto: Jördis Triebel & Karoline Eichhorn, Dark - Copyright: Stefan Erhard/Netflix
Jördis Triebel & Karoline Eichhorn, Dark
© Stefan Erhard/Netflix

Nachdem Helge die ganze Nacht nicht aufgetaucht ist, geht sein Vater am Morgen zur Polizei. Egon Tiedemann erinnert sich an Ulrichs Auftauchen und seine Fragen, so dass man eine Fahndung nach ihm einleitet. Unterdessen sind Claudia Tiedemann und Tronte Nielsen immernoch gemeinsam im Wald unterwegs, um nach Claudias Hund zu suchen, während Doris Zuhause Agnes ausfragt, was ihr Mann beruflich gemacht hat. Agnes entgegnet kühl, dass er Pfarrer war, obwohl er kein Mann des Glaubens war. Sie ist froh, dass er tot ist, da er ihrer Meinung nach kein guter Mensch war und sie so nun frei ist.

Greta sucht Trost bei einem Pastor. Es ist Noah. Sie erzählt ihm, dass sie sich die Schuld an Helges Verschwinden gibt, weil sie ihn nie wirklich lieben gelernt hat. Sie weiß nicht, ob er Bernds Sohn ist oder einer Vergewaltigung entstammt. Unterdessen findet Egon Ulrich an der Straße entlang wandern. Ulrich will in den Wald fliehen, wird jedoch von Egon gestellt. Als dieser ihn nach den toten Jungs und Helge fragt, entgegnet Ulrich, dass die Jungs gar nicht mehr hier sein dürften, denn mit Helges Tod hat sich die Zeit verändert. Ohne Widerstand lässt Ulrich sich festnehmen.

Im Bunker kommt derweil Helge wieder zu sich.

Im Jahr 1986 fragt Hannah Katharina, ob Ulrich noch immer im Gefängnis ist, was Katharina bejaht. Er wird jedoch am heutigen Tag freigelassen. Dann will sie wissen, ob Katharina weiß, wer ihn bei der Polizei angeschwärzt hat und lenkt dann den Verdacht auf Regina Tiedemann.

Jana holt ihren Sohn schließlich aus dem Gefängnis ab und verspricht Egon, dass sie dafür sorgen wird, dass er nicht mehr an Mads Fall arbeiten darf. Claudia seilt sich derweil in die Höhlen ab. Mit einem Geigerzähler nährt sie sich dem Giftmüll, der in der Halle gelagert ist. Dann hört sie ein bellen es ist ihr vor 33 Jahren verschwundener Hund Gretchen.

Katharina und Ulrich warten im Wald auf Regina, die auch nicht lange auf sich warten lässt. Katharina geht sofort auf sie los und schlägt sie sogar, als eine Junge aus dem Wald kommt, eine Waffe zieht und sich schützend vor Regina stellt. Wie sich herausstellt, handelt es sich dabei um Aleksander.

Claudia fragt Bernd Doppler noch einmal über den Störfall aus. Er entgegnet, dass nur geringe Mengen Radioaktivität ausgetreten sind, sie den Boden abgetragen und in den Höhlen deponiert haben. Sie hatten Glück im Unglück. Claudia fragt, ob in der Nacht noch etwas anderes passiert ist, doch Bernd entgegnet, dass dies eigentlich unwichtig ist.

Unterdessen beobachtet Helge aus 2019 seine jüngere Version, wie er aus dem Bunker kommt, während Egon darauf wartet, dass Helge zur Befragung erscheint. Als er das nicht tut, macht er sich auf den Weg zu ihm. Helge sieht das Polizeiauto und schließt die Hütte ab. Dann beobachtet er, wie Egon sich dem Bunker nähert. Da auch dieser verschlossen ist, zieht Egon wieder ab.

Nachdem er Regina verarztet wurde, geht Aleksander zurück in den Wald und versteckt dort seine Waffe, wie auch zwei Reisepässe. In dem einen steht der Name Boris Niewald, im anderen Aleksander Köhler. Er beschließt, Aleksander zu sein. Hannah beobachtet ihn dabei. Im Anschluss taucht er im AKW auf und bittet Claudia um einen Job.

In der Nacht baut Helge weiter mit Noah an dem Stuhl. Er fragt ihn, warum es nicht funktioniert und Noah entgegnet, dass sie nur beharrlich sein müssen. Helge will kein Teil mehr davon sein und ist kurz davor, Noah mit einem Schraubenzieher zu erstechen. Doch Noah lässt sich nicht ovn ihm einschüchtern und macht ihm klar, dass wenn sie die Zeitmaschine tatsächlich zum Laufen bringen, die Energie bündeln können, sie die macht haben, alles zu ändern.

Im Jahr 2019 holt Hannah die Waffe und den Pass von Boris Niehaus aus eine Schatulle, die sie einst aus dem Wald entwendet hat. Unterdessen ist Katharina auf der Suche nach Ulrich, doch auch Charlotte hat ihn bislang nicht erreicht. Sein Handy ist aus. Erst jetzt erfährt sie, dass Ulrich suspendiert wurde.

Magnus hat derweil die Nacht mit Franziska verbracht und macht ihr klar, dass es ihm nicht nur darum ging, mit ihr zu schlafen. Martha versucht Jonas zu erreichen, der noch immer mit seiner Entscheidung hadert, Mikkel in der Vergangenheit gelassen zu haben.

Katharina stellt derweil Hannah zur Rede und konfrontiert sie damit, dass sie weiß, dass sie und Ulrich eine Affäre hatten. Hannah streitet dies nicht mehr ab, entgegnet jedoch, dass sie mittlerweile vorbei ist. Sie lügt ihr dann vor, dass Ulrich die treibende Kraft der Affäre war, Katharina sogar verlassen wollte, sie ihn aber gebremst hat.

Bartosz sieht derweil eine alte Frau in seinem Garten. Sie entgegnet, dass sie Claudia ist, seine Großmutter, was er nicht glauben kann, da Regina entgegnete, dass sie vor seiner Geburt schon verstorben ist. Sie unterhalten sich etwas, dann gibt Claudia ihrem Enkel ein Bild von sich und ihrer Tochter, vor dem Sommer 1986, der ihr aller Leben verändert hat.

Hannah ist erneut bei Aleksander im Kernkraftwerk, um ihn zu massieren. Sie präsentiert ihm schließlich die Tüte, in der er seine Waffe damals versteckt hatte und erzählt, dass er auch seinen Pass sicher verwahrt hat. Dann verlangt sie von ihm als Gegenleistung für ihr Schweigen, dass er Ulrich fertig machen soll. Er soll alles verlieren.

Martha wartet im strömenden Regen auf Jonas, um ihn zur Rede zu stellen. Sie fragt ihn, warum er erst ihre Nähe sucht und sie nun meidet. Jonas weiß nicht, wie er ihr klar machen kann, dass sie nicht zusammen sein können, da sie seine Tante ist. Er entgegnet, dass das zwischen ihnen falsch ist, weil sie einfach alle falsch sind. Dann will er fahren, doch Martha hält ihn zurück und küsst ihn. Jonas lässt sich jedoch nicht umstimmen und lässt Martha stehen.

Regina reinigt derweil das Hotel und geht dafür auch in das Zimmer des Fremden. Sie sieht die Wände tapeziert mit Zeichnungen, Hinweisen, Zetteln. Unter anderem auch einer aufgezeichneten Triqueta mit den Jahren 1953, 1986 und 2019 darauf stehen.

Am Abend trifft sich Bartosz wieder auf Noah. Er steigt zu ihm in den Wagen und entgegnet, dass er recht hatte. Alles ist so eingetroffen, wie er es ihm gesagt hatte. Dann fragt Noah, ob er sich Gedanken gemacht hat über sein Angebot, was Bartosz bejaht.

Im Jahr 1986 steht Aleksander am nächsten Tag erneut vor Claudia und bittet sie um einen Job im AKW. Sie teilt ihm mit, dass sie nun tatsächlich etwas für ihn hat und lässt ihn einen Raum in den Höhlen für die Fässer bauen.

2019 bricht der Fremde in den Laster ein, in den Aleksander den verstrahlten Boden hat wegbringen lassen im Zuge der Ermittlungen der Polizei.

1953 arbeitet HG Tannhaus an Ulrichs Handy, um es zum laufen zu bringen, als eine gealterte Claudia Tiedemann seinen Uhrenladen betritt. Sie übergibt ihm Baupläne für eine Maschine, die ihrer Aussage nach die Zeit wieder geraderücken wird.

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