Episode: #5.15 Entführt (1)

Castle und Beckett untersuchen einen Mordfall. Bei den Ermittlungen wird klar, dass der Mord im Zusammenhang mit der Entführung einer Tochter eines reichen Geschäftsmannes aus dem Mittleren Osten steht. Doch weitere Nachforschungen lassen den Fall zu einem Albtraum für Castle werden.

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Ein Mann rennt durch die Gasse. Dann fährt ein Lieferwagen auf ihn zu und der Mann schießt mehrmals auf diesen. Dann wird er überfahren.

Martha macht Pancakes für ihren Sohn, welcher total erstaunt darüber ist, dass sie kocht. Die Pancakes sehen so aus, wie diese welche Castle immer für Alexis gemacht hat, doch sie schmecken scheußlich. Martha versteht nicht was sie falsch gemacht hat und Castle fragt sie, weswegen sie überhaupt Pancakes macht. Es stellt sich heraus, dass Martha Alexis vermisst. Castle versucht seiner Mutter klar zu machen, dass Alexis nun alleine ihren Weg gehen muss.

Später, auf dem Weg zum Tatort, gesteht Castle auch gegenüber Beckett, dass er Alexis nun loslassen muss. Er sieht sich nicht mehr dauernd ihren Blog an und versucht ihr so Raum zu geben.

Esposito klärt Castle und Beckett darüber auf, dass ein Obdachloser gesehen hat, wie das Opfer auf einen Lieferwagen geschossen und anschließend überfahren wurde. Die Waffe welche bei dem Opfer gefunden wurde, lässt darauf schließen, dass der Mann kein Anfänger im Umgang mit Waffen war. Kevin hat herausgefunden, dass das Opfer in der Nähe von Alexis Universität gewohnt hat. Sofort schaut Castle auf sein Handy, worauf Beckett eine ironische Bemerkung fallen lässt. Castle antwortet, dass er nur seine Mails abruft. Weiter hat Kevin herausgefunden, dass gegen das Opfer, Hasim Farouk, eine Klage wegen Körperverletzung vorliegt.

Der Kläger, Bram Stoker, sagt, dass Farouk ihn angegriffen hat, weil er mit Studentinnen geflirtet hat. Beckett verlangt von Stoker eine Liste mit den Frauen, mit welchen er geflirtet hat.

Kevin und Esposito untersuchen währenddessen die Wohnung von Farouk. Es stellt sich heraus, dass diese mit sehr teuren Möbeln eingerichtet ist und die beiden rätseln darüber, ob Farouk vielleicht ein Terrorist gewesen ist. Außerdem finden sie in der Wohnung diverse Überwachungsgeräte und Waffen.

Der Beruf von Farouk gibt Rätsel auf. Beckett findet heraus, dass er finanziell sehr gut dastand, da ihm jeden Monat viel Geld auf ein Schweizer Bankkonto überwiesen wurde. Die Befragung der Mädchen, welche auf Stokers Liste standen, hat den Ermittlern auch nicht weitergeholfen. Niemand schien Farouk zu kennen.

Esposito hat herausgefunden wofür Farouk die Überwachungsutensilien benötigt hat. Er hat eine Studentin, Namens Sara El-Masri überwacht. Beckett stellt sofort fest, dass Sara auch auf Stokers Liste stand. Doch Beckett konnte Sara noch nicht erreichen. Kevin unterbricht das Gespräch, da er den Lieferwagen auf den Verkehrsüberwachungskameras entdeckt hat. Dort sieht man, wie eine Frau aus dem Lieferwagen aussteigt und davonrennen will. Doch sie wird sofort wieder von einem Mann geschnappt und in den Lieferwagen gezogen. Bei der Frau handelt es sich um Sara El-Masri.

Der Mann kann jedoch leider nicht identifiziert werden und sein Foto wird an das FBI geschickt. Doch die Beziehung zwischen El-Masri und Farouk ist immer noch unklar und die Ermittler erhoffen sich Antworten von Saras Mitbewohnerin. Esposito hat inzwischen herausgefunden, dass Sara aus einer sehr vermögenden Familie kommt. Ihr Vater ist sofort bereit alles dafür zu tun, dass er Sara zurückbekommt, denn sie ist sein einziges Kind. Auch die Mutter ist vollkommen verzweifelt über Saras Entführung. Bei dem Gespräch der Eltern stellt sich auch heraus, dass Saras Vater Farouk engagiert hat, um seine Tochter zu überwachen und zu beschützen. Sara wollte kein Bodyguard haben und so hat ihr Vater jemanden angeheuert, der sie heimlich beschützt.

Gates unterbricht das Verhör, da Agent Harris vom FBI aufgetaucht ist, der den Fall übernehmen wird. Er sagt zu Beckett und Castle, dass es gut ist, wenn die Familie verzweifelt ist, denn so sind sie ehrlich und versorgen die Ermittler mit allem was sie wissen.

Kevin und Esposito versuchen herauszufinden, was Sara am Abend zuvor getan hat und weswegen sie sich in einem anderen Stadtteil aufgehalten hat. Castle wirkt etwas abwesend. Auf Becketts Frage was los ist, meint er, dass er sich nicht vorstellen kann, was Saras Eltern gerade durchmachen. Beckett meint darauf, dass sie nicht das Gefühl hat, dass es bei der Entführung um Geld geht. Castle widerspricht ihr jedoch, denn Saras Eltern haben sehr viel Geld. Das weiß auch Beckett, doch sie denkt, dass noch mehr hinter der Entführung steckt, vor allem auch weil Saras Mutter die Feinde ihres Mannes erwähnt hat.

Saras Mitbewohnerin war nicht wirklich eine Hilfe, doch sie konnte Auskunft darüber geben, dass Sara gestern Abend eine wissenschaftliche Veranstaltung besucht hat. Daraufhin finden die Ermittler schnell eine Veranstaltung welche im Stadtteil stattgefunden hat, in welchem die Tote gefunden wurde. Dort kann sich auch jemand an sie erinnern und auch an eine Frau, die mit ihr bei dem Vortrag war. Bei dieser Frau handelt es sich, wie Castle schnell feststellt, um Alexis. Sofort ruft Castle seine Tochter an, da diese eine wichtige Zeugin für die Entführung sein könnte. Doch Alexis geht nicht ans Telefon, dafür klingelt es im Raum, in welchem sich Castle und Beckett soeben befinden. Alexis Telefon befindet sich bei den verlorenen Sachen. Schnell ist klar, dass nicht nur Sara sondern auch Alexis entführt wurde.

Castle ist verzweifelt. Er und Beckett reden mit Agent Harris, der ihnen erklärt was sehr wahrscheinlich passiert ist, und dass Alexis wahrscheinlich entführt wurde, weil sie Sara begleitet hat. Außerdem konnte das FBI den Mann auf dem Foto der Verkehrsüberwachungskamera identifizieren. Es handelt sich dabei um Roger Henson. Agent Harris geht jedoch davon aus, dass dieser nur ein Mittelmann war und nicht der eigentliche Drahtzieher. Agent Harris erklärt Castle, dass sie nun nach Henson fahnden und das Telefon von Castle anzapfen werden, im Falle, dass die Entführer anrufen. Doch auch das FBI geht davon aus, dass Sara das eigentliche Ziel der Entführung war und zwar weil ihr Vater sich mächtige Feinde in Ägypten geschaffen hat und somit Rache ein Motiv sein könnte. Dies lässt sofort Angst in Castle aufkeimen, denn das könnte ja bedeuten, dass Alexis für die Entführer überhaupt nicht von Nutzen ist. Agent Harris will ihn beruhigen und sagt ihm, dass er nun unbedingt positiv denken muss.

Castle soll nun nach Hause gehen um einen eventuellen Anruf entgegenzunehmen. Beckett umarmt ihn. Castle ist besorgt, dass sie Gates beobachten könnte, doch Beckett macht ihm klar, dass dies ihr im Augenblick egal ist. Sie verspricht Castle, dass sie Alexis finden werden. Als Castle das Revier verlässt, sagt Gates zu Beckett, dass sie alles tun soll um Alexis zu finden.

Zuhause entschuldigt sich Castle bei seiner Mutter, er gibt sich die Schuld an der Entführung, da er besser auf seine Tochter hätte aufpassen sollen. Martha macht ihm klar, dass es nicht seine Schuld ist und Alexis seine Tochter und somit sehr stark ist.

Inzwischen haben Kevin und Esposito herausgefunden, wo der Lieferwagen sein müsste und die Hoffnung die Mädchen zu finden steigt. Castle sieht sich derweilen Fotos und den Videoblog von Alexis an. Diese hat dort einen Eintrag vom Tag ihrer Entführung gepostet und sagt, dass sie und Sara an einen Vortrag gehen. Sofort informiert Castle Beckett und sagt ihr, dass die Entführer Zugang zu Alexis Blog hatten. Das Gespräch wird unterbrochen als Kevin Beckett mitteilt, dass der Lieferwagen gefunden wurde.

Castle hält es Zuhause nicht mehr aus, als er herausfindet, dass der Lieferwagen gefunden wurde und Beckett ihn noch nicht angerufen hat. Martha klärt sich bereit, bei dem Telefon zu warten, während Castle zum Fundort des Lieferwagens fährt. Dort sieht er, dass Blut in dem Lieferwagen gefunden wurde. Lanie fragt den verzweifelten Castle welche Blutgruppe Alexis hat, so dass sie überprüfen kann, ob das Blut von ihr ist oder nicht. Nach ein paar bangen Minuten stellt sich heraus, dass es sich nicht um Alexis und auch nicht um Saras Blut handelt. Sowohl Castle als auch Saras Eltern sind erleichtert, heißt dies doch, dass ihre Töchter wahrscheinlich noch am Leben sind. Doch Beckett hat gleich auch eine schlechte Nachricht, denn die Ermittler vermuten, dass die Mädchen in einem anderen Auto weggebracht wurden.

Alexis und Sara sind derweilen in einem Raum gefangen. Sie wurden mit Drogen betäubt und wissen nicht was passiert ist. Sara teilt Alexis mit, dass ihre Eltern sie vor einer Entführung gewarnt haben und ihr sogar einen Sicherheitsberater zur Seite gestellt haben, der ihr erklärt hat, was sie in einem solchen Fall machen soll. Die beiden entdecken schließlich noch eine Türe, die zu einem Badezimmer führt, in welchem Tücher und Kleider bereit liegen. Dies ist zwar sehr unheimlich, doch Alexis meint, dass dies auch bedeutet, dass die Entführer sie am Leben erhalten wollen.

Die Ermittler vermuten, dass es sich beim Blut im Lieferwagen um das des Fahrers handelt. Bald wird festgestellt, dass es sich beim Fahrer um Douglas Stevens handelt. Dessen Schwester ist Krankenschwester und hat sich heute krank gemeldet.

Alexis fragt Sara was der Sicherheitsmann ihr über Entführungen beigebracht hat. Sara erzählt ihr, dass man kein Augenkontakt mit den Entführern aufnehmen und trotzdem versuchen sollte eine Beziehung zu ihnen herzustellen.

Das Team sucht Douglas Schwester auf und findet ihn in ihrer Wohnung. Beckett befragt ihn, doch er will nichts aussagen. Castle bittet seine Partnerin ihn fünf Minuten mit Douglas alleine zu lassen. Beckett verlässt das Zimmer und Castle versucht etwas aus Douglas herauszukriegen, doch dieser schweigt immer noch. Beckett hört schließlich wie Douglas schreit und Castle hat anschließend eine Adresse eines Hauses, in welchem die Mädchen sein könnten.

Agent Harris hat ein Team zusammengestellt und macht sich bereit die Geiseln zu befreien. Castle, Beckett und das Team wartet derweilen ängstlich auf Harris Anruf. Beckett fragt Castle, was er mit Douglas angestellt hat. Castle antwortet nur, dass er an dessen Menschlichkeit appelliert hat.

Derweilen versucht Alexis zum Entführer, von dem sie nur die Augen sieht, eine Beziehung aufzubauen, indem sie ihm ihre Namen nennt. Doch das Gespräch wird unterbrochen, indem dem Entführer auf Arabisch mitgeteilt wird, dass alle auf ihre Posten gehen sollen, da sie Besucher kriegen.

Das FBI stürmt das Gebäude, doch leider ist es leer. Die Mädchen sind dort nicht zu finden. Das einzige was gefunden wird, sind zwei Kleidungsstücke und eins davon gehört Alexis. Castle erzählt derweilen Beckett was er gefühlt hat, als Alexis zur Welt gekommen ist, und dass er zu diesem Zeitpunkt wusste, dass sich sein Leben für immer verändern wird.

Agent Harris erklärt Castle und Beckett, dass sie es hier mit Profis zu tun haben. Die IP Adresse, mit welcher Alexis Blog abgefragt wurde, führt ins Nichts und Henson wurde in dem Haus gequält und hingerichtet.

Sara erklärt Alexis, dass die Ägypter ihren Vater hassen, und dass es bei der Entführung wohl nicht ums Geld geht. Alexis sagt, dass sie in unter diesen Umständen unbedingt hier verschwinden müssen.

Castle starrt auf das Ermittlungsboard. Beckett will ihm Mut machen und sagt ihm, dass er nach Hause gehen soll zu seiner Mutter. Sie und das restliche Team sowie das FBI werden weiter mit Hochdruck an dem Fall arbeiten.

Alexis versucht derweilen die Türe mit einer Haarklammer von Sara zu öffnen. Castle hat ihr dies beigebracht als sie zehn Jahre alt war und er Nachforschungen für eins seiner Bücher betrieben hat. Schließlich kann Alexis die Türe öffnen. Sie macht Sara klar, dass sie sich, sollte es zwei Wege geben, trennen müssen, damit die Chance grösser ist, dass eine von ihnen den Weg nach draußen findet.

Alexis öffnet eine Türe und steht in einem Büro, in welchem sie ein Handy entdeckt. Sie will den amerikanischen Notruf wählen, kommt jedoch nicht durch. Also loggt sie sich in Skype ein und ruft ihren Vater ein. Castle aktiviert sofort die Anrufüberwachung und geht ans Telefon. Als er Alexis sieht, ist er erleichtert. Alexis stellt fest, dass sie fast keinen Akku mehr hat und sie kann Castle nicht sagen wo sie ist. Plötzlich sind Stimmen der Entführer zu hören und Castle sagt Alexis, dass sie wegrennen soll. Diese lässt das Handy fallen und rennt. Sie sieht ein Schild mit einem Notausgang und rennt hinaus. Sie steht auf einer Terrasse und hat einen ungläubigen Blick im Gesicht. Zur gleichen Zeit stellt das FBI fest, dass der Anruf aus Paris kam. Alexis steht auf dem Dach und sieht den Eiffelturm. Gerade als sie um Hilfe schreien will, wird sie niedergeschlagen.

Maria Schoch - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Mary vergibt 9/9 Punkten und schreibt:
    Mit #5.15 Entführt (1) startet die Doppelfolge in der Castles Familie, beziehungsweise vor allem seine Tochter Alexis in den Mittelpunkt gerückt wird und Richard sich mit der wohl schwierigsten...mehr

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