Richard Wilkins III

Das wahre Alter und die Herkunft des Bürgermeisters Richard Wilkins III. sind nicht bekannt. Wir wissen nur, dass er bereits Anfang des 19. Jahrhunderts gelebt haben muss, eventuell aber auch schon im 18. Jahrhundert. Richard Wilkins hat ein großes Ziel: Eines Tages ein echter Dämon zu werden. Zu diesem Zweck erbaut er irgendwann nach der Zerstörung der Mission im Jahre 1812 die Stadt Sunnydale - direkt auf dem Höllenschlund. Damit ist die Nahrungsquelle für die Dämonen gesichert.

Doch einige Dämonen erfordern eine Sonderbehandlung: So muss Wilkins z.B. Lurconis alle 30 Jahre mehrere Säuglinge opfern. 1899 vertreibt er den Dämonen Balthazar mit seinen Schergen, den El Eliminati, aus Sunnydale. 1903 heiratet er seine Frau Edna May, der er bis zu deren Tod ergeben ist. Allerdings leidet die Beziehung darunter, dass Edna altert, der Bürgermeister aber nicht. Der Bürgermeister ist ein konservativer, relativ ruhiger Mann, dem man seine düsteren Machenschaften zunächst gar nicht so recht zutrauen möchte. Außerdem hat er einen Sauberkeitswahn, er desinfiziert ständig alle Sachen, denn er hasst Bakterien. Er mag die Pfadfinder, gesunde Ernährung und Minigolf. Er hat in seinem Büro sogar eine Vorrichtung, um das Einputten zu üben.

In seinem Amt als Bürgermeister ist er in der Lage, ungewöhnliche und verdächtige Vorkommnisse (in Bezug auf Dämonen) vor der Bevölkerung geheim zu halten, obwohl dies sowieso nicht allzu schwer ist in Sunnydale, da die Einwohner Weltmeister im Verdrängen sind. Richard Wilkins hat mehrere Gehilfen: Zum einen sein Stellvertreter Allan Finch, zum anderen Mr. Trick, natürlich auch zahlreiche Vampire die ihm mehr oder weniger zu Füßen liegen.

Als Faith sich ihm als Gehilfin anbietet, entwickelt sich schnell eine enge Vater-Tochter-Beziehung zwischen den ihnen. Er kann seine Vatergefühle ausleben, die in ihm schlummern, da er selbst nie Kinder hatte. Er bezahlt ihr ein Appartement und sie soll gemeinsam mit ihm herrschen, wenn er den Aufstieg erreicht.

Im Februar 1999 führt er die Weihe als letzten Abschnitt vor dem Aufstieg durch. 100 Tage später soll dann die Transformation von statten gehen. Das magische Ritual beinhaltet ein Pentagramm, Kerzen und einen Zauberspruch. Gleich danach ist man unverwundbar. Bewiesen wird dies unter anderem, da Buffy ihm den Schädel spaltet, aber er sich gleich wieder zusammensetzt. Auch ein Schwert in seiner Brust kann ihm nichts anhaben. Wenige Tage vor dem Aufstieg musste der Bürgermeister einige der spinnenartigen Tiere aus der Box von Gavrock verspeisen. Mit der Aufnahme der Tiere beginnen seine Organe sich zu transformieren.

Der Plan des Bürgermeisters sieht vor, dass Faith Angel mit einer Krankheit behaftet, um so Buffy und die Gang abzulenken. Dies misslingt allerdings. Buffy greift Faith an unternimmt einen Mordversuch an ihr, so dass Faith im Krankenhaus landet. Der Bürgermeister zeigt im Angesicht dieses Verlustes erneut menschliche Gefühle, denn er ist sehr getroffen.

Exakt zur Abschlussfeier soll der Aufstieg von statten gehen. Früher als erwartet macht sich die Verwandlung bemerkbar, so dass Wilkins seine Rede schnell beendet. Es kommt zu einer Sonnenfinsternis (die sicher Voraussetzung für die Verwandlung war) und die Vampire des Bürgermeisters greifen die Schüler an, um dem neuen Dämon eine ausreichende Nahrungsmenge bieten zu können. Die Verwandlung wird vollzogen und Richard Wilkins verwandelt sich in einen schlangenähnlichen, riesigen Dämon.

Aber alle Schüler arbeiten zusammen gegen die Gefahr und letztlich sind es seine Gefühle Faith gegenüber, die den Bürgermeister zu Fall bringen. Buffy reizt ihn mit dem Messer, das er Faith geschenkt hat, und lockt ihn so zurück ins Schulgebäude, das Giles kurz darauf sprengt. So wird Richard Wilkins kurz nach seiner Verwandlung in einen Dämon besiegt.

Ellen S. - myFanbase