Bewertung: 8

Review: #1.03 Der Junge am Baum

Der Anfang dieser Folge überzeugt mit tollen Kameraeinstellungen und schnellen Wechseln der Perspektive! Doch auch der darauf folgende Dialog zwischen Hodgins und Angela war sehr amüsant, vor allem durch den spritzigen Text und Hodgins' tolle Mimik. Zu Beginn dachte ich, dass sich irgendwas Sexuelles zwischen den beiden abspielte. Ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, dass es etwas Berufliches wäre. Während der ersten Sekunden fragte ich mich, ob man das noch toppen könnte. Doch dann kam ja schon der nächste herrliche Dialog mit Zach, Bones und Booth im Auto, als alle total aneinander vorbeiredeten. Zach wollte von Booth Liebestipps, Bones wollte einfach nur nett sein und anscheinend eine Unterhaltung beginnen, und Booth wollte nur seinen Job machen und Stille während der Fahrt.

Mir wurde mal wieder klar, wieso ich David Boreanaz so toll finde. Er verkörpert jede Rolle einfach perfekt. Er bringt mich dazu, einen Vampir zu mögen, und er bringt mich dazu, selbst Booth in dieser Szene abgöttisch zu verehren, auch wenn er eigentlich ja sehr gemein zu Brennan und Zach ist.

Sehr amüsant war auch die Unterhaltung mit Brennan, Booth, Dr. Goodman und Sam Cullen, als es um Bauchgefühle ging:

Dr. Goodman: "Wie alle von uns vom Jeffersonian zieht Dr. Brennan die Wissenschaft dem Verdauungstrakt vor."
Sam Cullen: "Was sagt ihr Bauch?"
Booth: "Meiner sagt, es riecht faul."
Dr. Goodman: "Er riecht mit seinem Bauch, wozu braucht er seine Nase?"

Doch die Momente zwischen Zach und Hodgins waren absolut einmalig und umwerfend amüsant. Neben den tollen Dialogen war vor allem das Ende super. Eigentlich war es mehr als das. Es war perfekt, als alle in Booths chinesischem Stammrestaurant saßen, Booth mal wieder dem gemeinschaftlichen Essen abgeneigt war und sehr muffelig drauf war. Umso schöner, dass Brennan dennoch zu ihm hin ging, um ihm seinen Ausweis fürs Jeffersonian zu geben. Da fragt man sich nur ob sie das tat, um ihm einen Gefallen zu tun, oder um an eine Waffe heranzukommen. Brennan wäre das wirklich zuzutrauen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass sie dennoch keine bekommen wird.

Doch nun zum eigentlich Fall. Zu Beginn der Folge wurde gesagt, dass es sich (wieder einmal) um einen politisch brisanten Fall handelt. Somit der dritte politisch brisante Fall von bislang nur insgesamt drei. So langsam wünsche ich mir auch mal was alltäglicheres oder normaleres. Dennoch war der Fall interessant und gut. Mit gefiel besonders, dass es um Teenager ging, aber gleichzeitig auch noch um deren Eltern. Auch gut waren die Wechsel zwischen der emotionalen Seite des Falls, in denen es um das Leben des Jungen ging, und dem wissenschaftlichem, also wieso zum Beispiel sein Zungenbein gebrochen war. Das ist zwar ein sehr krasser Unterschied und auch ein wenig gefühllos, doch genau das ist das Tolle an "Bones".

Fazit

Wieder einmal ein Fall mit einer interessanten Hintergrundgeschichte, doch vor allem die Ermittler überzeugten mal wieder.

Vivien B. - myFanbase

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