Bewertung: 7

Review: #1.02 Der Mann im Jeep

Foto: David Boreanaz & Emily Deschanel, Bones - Copyright: Twentieth Century Fox Home Entertainment
David Boreanaz & Emily Deschanel, Bones
© Twentieth Century Fox Home Entertainment

Nach der Pilotfolge ist dies die zweite Folge der Serie "Bones", die insgesamt aber wieder überzeugen kann.

"Terroristen" und Amerika

Schon in der letzten Folge gab es ein eher kontroverses Thema, als ein älterer, weißer Senator eine Affäre mit einer jungen, schwarzen Frau gehabt haben soll. Dieses Mal ging es um einen Bombenanschlag auf einen Araber, der in Amerika lebt. Das schlechte Verhältnis zwischen Amerika und dem mittleren Osten ist ja allgemein bekannt. Ein wenig verwundert war ich dann schon, dass sich die Macher von "Bones" an das Thema Terrorismus heranwagen. Allerdings wurde ja gleich schon von Anfang an gezeigt, dass der Tote sich nicht selber in die Luft gejagt hat. Und nach einem Drittel der Folge war es dann auch für alle anderen klar. Ein wenig verließ man dann wieder diese Terroristenschiene, was mir sehr gefiel. Doch am Ende entsprach alles dann wieder dem Klischee und der Nicht-Amerikaner stellte sich als Terrorist und Selbstmordattentäter heraus. Wenigstens war letztlich nur er der Terrorist, und nicht auch noch weitere Araber.

Die Blinzler und Ermittler

Dave Roberson, alias Bennett Gibson, fand ich in dieser Folge sehr gut. Er war so das totale Gegenstück zu Hodgins und Co. Die Blinzler zeigten sich in dieser Folge alle von einer sehr positiven und sympathischen Seite. Hodgins bewies, dass er sich politisch und gesellschaftlich sehr viele Gedanken macht und der andere männliche Blinzler an seiner Seite, Zach, zeigte sich von seiner süßen Seite, zum Beispiel als er stolz verkündete: "Meine erste Schädelrekonstruktion!"

Auch Angela war mit sehr sympathisch in dieser Folge, da man merkte, wie sehr Brennan ihr am Herzen liegt, als sie Tessa ein wenig ausspionierte. Tessa selber mag ich nicht besonders, da ich der Meinung bin, dass Booth und Bones unbedingt ein Paar werden müssen, was besonders die allerletzte, wunderschöne Szene zeigte.

Die Ermittlungen

Ein wenig eklig war diese Folge schon. Allerdings habe ich unter anderem durch "Nip/Tuck" in Serien schon einiges gesehen, was wesentlich ekliger war. Und viel mehr als andere Crimeserien, wie zum Beispiel die "CSI"-Serien, zeigt "Bones" auch nicht. Ein wenig zu klischeehaft fand ich, dass die meisten gleich der Meinung waren, es sei ein terroristischer Anschlag gewesen und das FBI würde auch nur diese Meinung vertreten. Wiederum sehr amüsant fand ich, dass Bones hin und wieder wahnsinnig unsensibel war und immer wieder erwähnte, dass sie viele der Leichenteile ja noch nicht von den Autos gekratzt hätte. Typisch Brennan... Und das schon nach nur zwei Episoden!

Fazit

Eine gute Folge. Schauspieler waren gut, der Fall und dessen Thematik, sowie die zwischenmenschlichen Beziehungen. Doch eben nur gut, und nicht sehr gut, denn ich kann euch versichern, dass es noch wesentlich eindrucksvollere und bessere Folgen geben wird!

Vivien B. - myFanbase

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