Episode: #3.06 Eine Praktikantin im Ofen

Die Leiche einer jungen Praktikantin taucht im Verbrennungsofen des Jeffersonian auf. Das Team ist geschockt, dass es anscheinend einen Mörder in den eigenen Reihen gibt und beginnen mit den Ermittlungen.

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In einem Verbrennungsofen des Jeffersonian Institute werden die verbrannten Überreste einer jungen Frau gefunden. Als Angela sich den Schädel ansieht, glaubt sie eine Bekannte darin zu erkennen, erzählt Brennan und Camille zunächst jedoch nichts davon, bis sie sich wirklich sicher ist. Bei dem Opfer handelt es sich um Kristen Reardon, eine junge Praktikantin, die am Jeffersonian gearbeitet hat. Angela erzählt Brennan schließlich davon und gesteht, dass sei weiß, dass Kristen sich mit jemandem aus dem Institut getroffen hat.

Der Fall ruft auch Dr. Bancroft, den Leiter des Instituts, auf den Plan. Booth erfährt von ihm, dass er den Vater des Opfers, Ted Reardon, vor einiger Zeit entlassen hat. Während Brennan dem Vater die schlechte Nachricht mitteilt, bittet Cam Booth, sie auf die Geburtstagsfeier ihres Vaters zu begleiten und ihren Freund zu spielen. Sie hat ihrer Familie nie von der Trennung erzählt. Nur unter Protest stimmt Booth schließlich zu.

Derweil hat auch Dr. Evan Klimkew vom Tod seines Schützlings erfahren und sucht die beiden Ermittler auf. Er erzählt ihnen, dass Kristen an der Authentifizierung von Museumsartefakten beteiligt war und sich um ein Stipendium beworben hatte. Auch Tyler Neville hatte ebenfalls das Stipendium vor Augen, weswegen Brennan und Booth ihm einen Besuch abstatten. Sie erfahren, das er und Kristen die Funde aus dem Fall um den kannibalistischen Serienkiller, den sie Gormogo genannt haben, bearbeitet haben. Kristen war am Abend wieder einmal länger geblieben und hat Überstunden geschoben. Tyler erzählt den Ermittlern außerdem, dass Kristen sich mit einem älteren, verheirateten Mann getroffen hat und davon überzeugt war, dass es alle schockieren wird, wenn sie herausfinden, wer es ist. An ihrem Arbeitsplatz finden sie schließlich das Handy des Opfers.

Booth und Brennan wollen noch einmal zum Tatort zurück, als sie bemerken, dass hinter ihnen jemand am Fenster vorbei fällt. Zach und Hodgins werden sofort verhaftet, da sie dafür verantwortlich sind. Wie sich herausstellt, haben die beiden lediglich einen Versuch gestartet, mit dem sie beweisen konnten, dass Kristen aus einer großen Höhe gefallen sein muss. Dies führt Brennan und Booth schließlich in die obersten Etagen des Instituts.

Anschließend finden Booth und Cam heraus, dass Kristen viel mit Dr. Kyle Aldridge telefoniert hat. Er gibt die Affäre bei einer Befragung schließlich zu, als die Forensiker in dessen Arbeitszimmer eine Menge Blutspuren unter dem UV-Licht finden. Aldridge wird sofort verhaftet.

Cam muss unterdessen ihr Team zügeln, das bereits glaubt, Aldridge würde etwas mit dem Gormogon-Fall zu tun haben, während Booth will, dass Brennan das Verhör durchführt. Aldridge fühlt sich durch seinen IQ den anderen Menschen überlegen, beißt bei Brennan mit seiner Einstellung jedoch auf Granit. Sie bringt ihn dazu, die Affäre mit Kristen zuzugeben und macht ihm klar, dass die Beweise gegen ihn sprechen. Aldridge verlangt sofort einen Anwalt und will einen Deal mit dem Staatsanwalt aushandeln.

Anschließend muss Booth wohl oder übel Cam zu der Feier für ihren Vater begleiten. Dabei trifft er auch Cams Schwester Felicia wieder, die sich sofort an ihn ranmacht und ihn küsst, während Cam noch etwas aus ihrem Büro holt. Unterdessen finden Hodgins und Angela heraus, dass Kristen mit einem alten, kupfernen Gegenstand erstochen worden sein muss. Ein Artefakt aus dem Gormogon-Fall würde als Tatwaffe passen, weißt jedoch kein Blut auf. Als Hodgins das Artefakt zurücklegen will, findet er den ermordeten Aldridge aufgehängt in dem Tresor, in dem sie damals die Überreste des Opfers des Kannibalen gefunden haben.

Während Hodgins auf dem Seil, das zum Erhängen benutzt wurde, Haare und Hautzellen finden kann, finden Brennan und Camille heraus, dass Aldridge mit einem Muskelrelaxans gelähmt wurde. Das Mittel ist nur äußerst schwer nachzuweisen, da es im Köper sofort abgebaut wird. Cam und Brennan erinnern sich daran, dass Ted Reardon einst ein Buch darüber geschrieben hat.

Booth sucht unterdessen Rat bei Hodgins. Er erzählt ihm, dass er von Felicia geküsst wurde. Da er jedoch gar nicht mit Cam zusammen ist, will er ihr auch nichts davon erzählen. Hodgins hält das für eine schlechte Idee und entgegnet, dass Cam nicht von ihrer Schwester von dem Kuss erfahren sollte.

Anschließend verhört er Ted Reardon, der jedoch beteuert, nichts mit dem Tod von Aldridge zu tun zu haben. Hodgins, Camille, Zach und Angela stellen derweil ein mögliches Szenario am Hologramm-Generator nach. Dr. Bancroft kommt hinzu und erzählt ihnen von seiner Theorie und dem Selbstmord von Aldridge. Dann warnt er Angela, dass falls sie recht hatten und es wirklich einen Serienkiller im Jeffersonian gibt, sie wohl das nächste Opfer wäre.

Anschließend finden Booth, Hodgins und Brennan heraus, dass Kristen an alten Artefakten aus dem Irak und Iran gearbeitet hat. Booth vermutet, dass jemand diese Artefakte ins Jeffersonian geschmuggelt hat. Kristen hatte dieses als Schmuggelware identifiziert und wurde von dem Schmuggler schließlich getötet. Zach kann die Mordwaffe, eine alte bronzene Antilope, identifizieren, doch das Artefakt wurde bereits wieder an den Besitzer zurück geschickt.

Unterdessen geraten Camille und ihre Schwester Felicia in einen Streit über alte Zeiten und Booth, der darin endet, dass die beiden Essen gehen und Booth den schwarzen Peter zugeschoben bekommen hat.

Am Nachmittag teilt Cam Dr. Bancroft von ihrem Verdacht des Schmuggelns mit, während Brennan und Booth sich auf die Lauer legen und das Postamt von Arlington überwachen, an das das Artefakt verschickt wurde. Doch jemand ganz anderes taucht dort auf: Dr. Klimkew. Im anschließenden Verhör gesteht Klimkew, dass er Aldridges Mord an Kristen beobachtet hatte und von Aldridge erpresst wurde, da dieser über den Schmuggel von Artefakten aus dem Irak Bescheid wusste. Er tötete Aldridge schließlich, um ihn aus dem Verkehr zu ziehen und sein Geheimnis zu bewahren.

Brennan gibt schließlich zu, dass alle nach einer Verbindung zum Gormogon-Fall gesucht haben, damit sie nicht der schrecklichen Wahrheit in die Augen sehen mussten. Sie wurden von jemanden aus den eigenen Reihen betrogen. Sie bittet Booth, sie niemals so zu hintergehen, was er ihr sofort verspricht.

Melanie Brandt - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Denise D. vergibt 7/9 Punkten und schreibt:
    Eine Praktikantin ist nun wirklich nicht das, was man in einem Ofen finden möchte, aber an unappetitliche Funde an skurrilen Orten ist man bei "Bones" ja inzwischen gewöhnt. Ebenso müssen sich die...mehr

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