Episode: #7.11 Tag der Abrechnung

In der "American Horror Story"-Episode #7.11 Tag der Abrechnung versucht Kai Anderson (Evan Peters) unter den neuen Umständen seinen Plan wieder aufzunehmen und Allison "Ally" Mayfair-Richards (Sarah Paulson) entscheidet sich in die Politik zu gehen.

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Foto: Sarah Paulson, American Horror Story: Cult - Copyright: 2017 Fox and its related entities. All rights reserved.; Frank Ockenfels/FX
Sarah Paulson, American Horror Story: Cult
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Kai führt im Gefängnis mit einer Wärterin, Gloria, sein Ritual durch, lässt sich erklären, wen sie am meisten hasst und gibt ihr dann Befehle, was sie zu machen habe. Sie werden von zwei anderen Insassen aus seinem ehemaligen Gefolge unterbrochen, die Kai ins Bad bringen und dort verprügeln. Kai wehrt sich allerdings und bekommt dann Hilfe von dem zweiten Aggressor. Kai erklärt ihm dann, dass er aber keine weitere Verwendung für ihn habe und er als Märtyrer für die Sache sterben müsse. Dann tötet Kai ihn auch und bekommt die Anerkennung von der Illusion Chuck. Kai meint, sie werden noch über viele Leichen gehen müssen.

Auf dem Gefängnishof hat Kai seine Leute um sich versammelt. Trevor möchte zu ihm und Kai lässt ihn gewähren. Er beginnt sein Ritual mit Trevor, der um Schutz bittet. Kai wirft ihm aber vor, ein Feigling zu sein, weil er betrunken ein Kind getötet habe. Trevor soll schwören, dass er sich Kai und seiner Sache anschließt und ihn nie in Frage stellt. Trevor schwört das und fragt sich dann, wie Kai eigentlich im Knast landen konnte. Er meint, dass er verraten wurde.

Elf Monate zuvor versucht Kai Speedwaggon zu erreichen. Ally beruhigt ihn und erklärt, dass man ihn erwarte. Kai stellt seine Gruppe darauf ein, dass sie die Nacht der tausend Schwangeren nicht schaffen können, weswegen sie das auf 100 reduzieren. Sie haben sich die Adressen von 100 Schwangeren besorgt und Kai erklärt, wie sie zuzustechen habe, damit Mutter und Fötus getötet werden. Er stimmt seine Leute ein und erklärt, was ihre Aktion zur Folge haben wird. Kai will auf der Welle der Empörung bis ins Weiße Haus gelangen.

Ally und Beverly stehen in der Küche. Beverly ist ziemlich verzweifelt, weil sie die Bewegung krank macht. Sie wünscht sich den Tod und Ally soll ihr diesen Gefallen zu tun. Doch Ally lässt sich darauf nicht ein und erklärt, dass die morgige Nacht glorreich werden wird. Beverly müsse nur noch ein bisschen durchhalten.

Kai ist wütend, dass er Speedwaggon nicht erreichen kann. Ally will ihn beruhigen, doch Kai rastet aus und wird zudem paranoid. Sie nutzt die Gelegenheit, dass Kai glaubt, dass er überwacht werde, und zeigt ihm ein kleines Abhörgerät, dass sie gefunden habe. Ally hatte von Speedwaggon erfahren, dass er den Cult ausspioniert habe, weil er mit Crack erwischt wurde und als Gegenleistung Samuels überführen sollte. Ally ging sicher, dass das Gerät nur aufnimmt und nicht sendet und tötete Speedwaggon. Kai erzählt sie nun, dass Speedwaggon der Feind war und seine Schwester nie gegen ihn gewesen sei. Er versucht das mit Fassung zu ertragen, ärgert sich aber über seine Fehlentscheidung. Ally tröstet ihn und erklärt, dass er jetzt erst recht der Anführer werden müsse, den sie in ihm gesehen hatte.

Die große Nacht ist gekommen und Kai geht noch mal alle Schritte durch. Seine Leute sind hochmotiviert und sie brüllen sich los. Ally versucht das zu verdauen und will das Haus verlassen, wird aber entdeckt, hat aber eine Ausrede und geht direkt zu einem Wagen voller FBI-Leute, die sie losschickt. Das FBI überrascht Kai und seine Anhänger und ihm wird klar, dass er reingelegt wurde. Einige von Kais Leuten nehmen sich das Leben, andere werden gefangen genommen. Beverly bedankt sich bei Ally. Dass Durchhalten habe sich gelohnt. Kai wird abgeführt und ruft Ally hinterher, dass er sie töten werde.


Ally bedient im Restaurant ein Paar, das um ein Foto bittet, weil sie diejenige war, die dem Cult entkommen ist. Ally lehnt aber ab, weil sie versucht, mit der Sache abzuschließen. Beverly kommt ins Restaurant und setzt sich mit Ally hin. Sie erklärt Ally, dass Kai sich in allen Punkten für schuldig erklärt habe. Sie wundert sich, dass gegen sie noch nichts getan wurde. Ally meint, dass Kai alles für sich nehmen will, weil er ein Narzisst sei, und dass sie der Polizei gesagt habe, dass sie Beverly nie ein Verbrechen habe begehen sehen. Beverly fragt weiter, wie Ally sich selbst reingewaschen habe und sie erklärt, dass das FBI an sie heran getreten sei, als sie von Vincent eingewiesen wurde. Man hatte Kai schon länger im Verdacht. Beverly erklärt, dass es schwer gewesen sein musste, Kai dabei zuzusehen, wie er Ivy getötet habe. Kai habe aber behauptet, dass Ivy von Ally getötet wurde. Diese streitet das ab. Beverly glaubt ihr, meint aber, dass sie es auch verstehen könnte, wenn sie es gewesen wäre. Dann stellt Ally Beverly ihre neue Freundin Erika vor. Ally erklärt, dass sie nicht auf ewig trauern wolle. Sie wolle leben.

Oz hat Geburtstag und alle feiern. Mal wieder klingelt das Telefon, denn es gibt immer wieder Interviewanfragen, die Ally ablehnt. Erika meint, dass es vielleicht gut wäre, doch ein Interview zu geben, damit sie Ruhe haben, doch Ally will dabei bleiben. Es klingelt erneut. Es ist ein R-Gespräch von Kai Anderson und Ally willigt ein, die Kosten zu übernehmen, nachdem sie die Wohnung verlassen hat. Kai schreit sie an und Ally freut sich, dass ihre Nachricht mit der Info, dass Oz gar nicht Kais Sohn ist, erreicht hat. Sie erklärt ihm auch, dass seine Familie komplett tot sei und auch seine DNA im Gefängnis nun verrotten werde. Kai brüllt sie an, erklärt, dass er im Gefängnis eine Armee um sich aufbaue und sie irgendwann töten werde. Kai schlägt auf sein Telefon ein und wird von der Wärterin Gloria darauf hingewiesen, dass er Staatseigentum zerstöre. Kai bittet, wieder in seine Zelle gebracht zu werden und die Wärterin reagiert mit "Ja, euer Meister".

Ally ist im Fernsehen zu sehen und erklärt, dass sie ihre Verantwortung wahrnehmen will. Im Gefängnis sieht sich Kai die Sendung an, während er Gloria vögelt. Ally erklärt, dass sie für den Senat kandidieren wolle, den Platz, den eigentlich Kai haben wollte.

Ally nutzt ihre Geschichte und Erfahrungen mit dem Cult für ihren Wahlkampf. Beverly unterstützt sie im Wahlkampf. Sie sagt, dass der Spot gut ankomme, dass man ihr aber keine Führungsstärke zutraue und ihr die Erfahrung fehle. Das Problem sei wohl, dass viele Menschen Ally immer mit Kai in Verbindung bringen. In der Debatte mit Senator Jackson müsse sie das Bild von sich ändern.

Kai ist im Gefängnis und lässt sich Trevor von Gloria in die Wäscherei bringen. Kai erklärt, dass er von hier verschwinden werde. Trevor wolle mit ihm mitgehen, doch Kai erklärt nur, dass sie bald frei sein werden. Dann tötet er Trevor und bittet Gloria um Hilfe dabei, ihm das Gesicht abzuschneiden, damit sie es so aussehen lassen können, als wäre Kai die Leiche. Kai selbst verlässt am nächsten Tag in Begleitung von Gloria das Gefängnis.

Beverly erklärt Ally, dass Kai gestorben sei. Ally ist trotzdem entschlossen, ihre Debatte mit dem aktuellen Senator am Abend durchzusetzen. In den Zuschauerraum wurde eine Waffe geschmuggelt. Ally macht einen guten Auftritt, als ein Mann eine Frage hat. Der Mann gibt sich als Kai zu erkennen und geht zur Bühne, während die meisten Zuschauer in Deckung gehen. Kai erklärt, dass Ally nur ein Symbol sei, er dieses aber erschaffen hätte. Er lässt sich von Gloria eine Waffe geben und bedroht Ally. Er erklärt, dass Frauen keine Führungspositionen übernehmen könne und sie nur dazu da seien, zu machen, was die Männer von ihnen verlangen. Ally bleibt stark und erklärt, dass sie keine Angst vor Kai habe. Dieser will Ally erschießen, doch in der Waffe sind keine Kugeln. Ally hat vorher selbst mit Gloria gesprochen und ihr deutlich gemacht, was Kai für ein Mensch ist und wie er mit ihr noch umgehen werde. Ally genießt den Moment und erklärt, es gibt auf der Welt noch etwas Gefährlicheres als ein erniedrigter Mann – eine garstige Frau. Beverly erscheint im Hintergrund und erschießt Kai.

Im Fernsehen wird berichtet, dass die Wahllokale nun geschlossen sind und es so aussieht, als wenn Ally die Wahl deutlich gewinnen wird. Am späten Abend redet Ally mit Oz über ihren Sieg und darüber, dass sie nun ein paar Menschen anführen werde. Sie erklärt, dass sie hofft, dass Oz ein besserer Mann werden könne, als die, die vor ihm existierten. Dann erklärt sie, dass sie sich noch mit ein paar mächtigen Menschen treffen müsse, Frauen, die gegen das alte System kämpfen. Sie sagt gute Nacht und bereitet sich auf das Treffen vor. Sie betrachtet sich im Spiegel und setzt sich ihrer Kapuze ihres schwarzen Umhangs auf.

Emil Groth – myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Daniela S. vergibt 8/9 Punkten und schreibt:
    Mit #7.11 Tag der Abrechnung wird diese sehr starke Staffel von "American Horror Story" beendet und lässt das Ende für die ein oder andere Spekulation offen. Darüber hinaus werden noch einige...mehr

Diskussion zu dieser Episode

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