Bewertung: 7

Review: #5.02 ...1...

Dies ist eine durchschnittliche Folge, die sehr an andere erinnert. Im Prinzip lässt sie sich folgendermaßen beschreiben: Die Guten suchen einen Bösewicht, sie finden ihn. Außerdem brachten die Guten im Laufe der Folge einen Gegenstand in ihren Besitz, der anschließend wieder gestohlen wird. Und am Ende der Folge sind viele neue Fragen aufgetaucht. Einige Elemente kommen mir sehr bekannt vor, da man sie nicht zum ersten Mal bei "Alias" sieht. Aber trotzdem wird es nicht wirklich langweilig, da die Handlung absolut nicht vorhersehbar ist.

Die vorherige Folge endete damit, dass Sydney Renée aufsucht. Bis dahin wusste man kaum etwas über sie. Umso erstaunter war ich nun, dass sie anscheinend auch auf Sydneys Seite arbeitet und die beiden nun miteinander arbeiten und sich gegenseitig helfen. Renée hätte ja auch zu den Bösen gehören oder auch nicht so einfach mit Sydney kooperieren können. Die beiden kennen sich kaum, arbeiten aber sofort so gut zusammen. Ich war etwas verwundert, dass Sydney so schnell einem Menschen vertraut, den sie gar nicht kennt.

Und am Ende merkt man ja, dass Renée vermutlich nicht die ist, für die sie sich ausgibt. Anscheinend stehen sie und Sydney doch nicht wirklich auf der gleichen Seite.

Schade finde ich, dass Weiss vielleicht die APO verlässt. Er hat zwar nie die wichtigste Rolle gespielt, aber er ist seit Anfang an dabei und ich habe ihn einfach lieb gewonnen. Der Mann, der ihn in der APO ersetzen soll, Thomas Grace, erscheint mir recht geheimnisvoll. Er wurde anscheinend genaustens wegen seiner Fähigkeiten nach strengen Kriterien, die Jack bestimmt hat, ausgewählt. Tom, wie er sich selber nennt, scheint recht temperamentvoll zu sein, schließlich besuchte Jack ihn, als er gerade eine Schlägerei anzettelte. Die Schlägerei aber hatte er verloren, weshalb ich ihn nicht gerade für einen sehr guten Kämpfer und Agenten halte.

Sydneys Schwangerschaft wurde noch sehr wenig eingebracht, was ich ziemlich schade finde. Gerade das ist etwas absolut neues in "Alias", von Marshalls Sohn einmal abgesehen.

Absolut genial war Sydney, als sie Curtis aus dem Haus tritt. Er provozierte sie ziemlich, als er sagte:

"Kein Deal. Ich rede nicht." (Zu Sydneys Bauch:) "Entschuldige, Baby. Daddy hat seine Nase einfach in Angelegenheiten gesteckt, die ihn nichts angehen."

Und dann auf einmal tritt sie ihn so heftig, dass er gleich durch die Scheibe fliegt und fünf Stockwerke hinunter fällt. Respekt an den Stuntman. Dieser Stunt sieht echt super aus!

Viele Fragen entstanden natürlich durch Curtis. Ich bin nun sehr begierig darauf zu erfahren, wer nun alles hinter dem Mord von Vaughn steckt. Laut Curtis sind es sehr, sehr einflussreiche Menschen. Die Ermordung von Vaughn habe ich immer noch nicht verarbeitet. Und Sydney auch nicht. Ich finde es gut, dass sie in dieser Folge auch an ihn denkt und dass man merkt, dass es schwer für sie ist, ohne ihn zu sein. Wahnsinnig süß fand ich deswegen Jack und seine Unterhaltung mit Sydney:

Jack: I'm here. How can I help?
Sydney: My next doctor's appointment's in a few weeks. Would you go with me?
Jack: Sweetheart, of course I will.

Fazit

Eine durchschnittliche Folge. Einige Dinge sind echt super, aber es geht definitiv noch besser!

Vivien B. - myFanbase

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