Episode: #11.05 Ghouli

In der "Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI"-Episode #11.05 Ghouli greift eine Gruppe von jugendlichen Mädchen einander an, weil jede von ihnen denkt, die andere sei ein Monster. Mulder (David Duchovny) und Scully (Gillian Anderson) finden bei der Untersuchung heraus, dass es eine Spur zu ihrem lange vermissten Sohn William geben könnte.

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Foto: Gillian Anderson & David Duchovny, Akte X - Copyright: 2018 Fox Broadcasting Co.; Shane Harvey/FOX
Gillian Anderson & David Duchovny, Akte X
© 2018 Fox Broadcasting Co.; Shane Harvey/FOX

Mitten in der Nacht läuft eine Jugendliche mit einer Taschenlampe in ein Schiffswrack und schaut sich dort um. Sie hört Geräusche und versucht herauszufinden, woher diese kommen. Ein zweites Mädchen ist ebenfalls auf der Suche. Als sie sich in einiger Entfernung sehen, fragt die eine, ob sie Ghouli sei. Die andere verneint und erwidert, dass sie selbst es doch sei. Sie diskutieren und kommen sich langsam näher, als der Boden einstürzt und sie fallen. Das Mädchen sieht sich plötzlich einem Monster gegenüber und versucht sich unter Schreien zu wehren. Das andere Mädchen tut selbiges, bis beide blutend zu Boden gehen.

Scully erklärt, dass es zwischen wach und schlaf auch einen traumähnlichen Zustand dazwischen gäbe, bei dem man bestimmte Dinge sieht, die gar nicht existieren. Auch Scully selbst befindet sich ein einer solchen Phase, ist in Angst und Schrecken versetzt, greift ihre Waffe und versucht heraus zu finden, wen sie in den Ecken ihrer Wohnung gesehen hat. Am nächsten Tag erzählt sie Mulder davon. Dabei entdeckt sie ein Bild von einem Schiff namens Chimera. Selbiges hatte sie in der Nacht als Schneekugel auch schon gesehen.

Mulder und Scully sind in Virginia unterwegs zum Schiff. Mulder bemerkt, dass sie verfolgt werden, weshalb er glaubt, dass sie eine heiße Spur verfolgen. Wenig später werden sie vom Officer vor Ort, Detective Costa, begrüßt und gebrieft, was man über die Opfer weiß. Beide Mädchen kannten sich nicht und sind nun bewusstlos im Krankenhaus. Man glaube aber, dass sie es überleben werden. Mulder und Scully schaue sich auf dem Schiff um und Mulder meint, dass der Kampf der Mädchen durch extreme Angst ausgelöst wurden sein könnte. Sie vermuten auch, dass es eventuell kein Zufall gewesen sein kann, dass sie sich auf dem Schiff getroffen haben. Als sie zur Absturzstelle auf dem Deck laufen, sieht Scully an Land einen Mann stehen und sie anstarren. Detective Costa erklärt ihnen, dass ein Zeuge gehört habe, wie eines der Mädchen nach Ghouli fragte. Scully schaut noch mal an Land, doch der Mann ist verschwunden.

Scully und Mulder schauen sich im Internet Informationen zur Gestalt Ghouli an und diskutieren ihre Gedanken. Mulder wird schließlich informiert, dass die Mädchen erwacht sind und man mit ihnen spreche könne. Wenig später sind die Agenten im Krankenhaus und reden getrennt mit den Mädchen, die beide von einem seltsamen Geruch und dem Ghouli berichten. Außerdem erklären sie beide, dass sie durch eine Art Traum auf die Idee gekommen seien, überhaupt erst zu diesem Ort zu gehen. In dem Traum waren sie in einem Haus, aus dem sie nicht rausgekommen seien. Man habe aber eine Schneekugel gesehen mit dem Schiff. Danach erzählen beide Mädchen noch, dass sie einen Freund haben. Beide nennen den Namen Jackson van De Kamp.

Mulder und Scully tauschen sich aus und Mulder macht klar, dass Scully mit ihrem Traum offenbar geschickt wurde, damit sie hier ermitteln. Er ist entschlossen, den Fall auch zu lösen.

Am Abend sind Mulder und Scully zu einem Haus unterwegs. Als sie ankommen, hören sie plötzlich Schüsse. Mulder bricht in das Haus ein und Scully stellt fest, dass es das Haus aus ihrer Vision sei. Sie finden zwei Leichen, hören dann aber einen weiteren Schuss. Scully findet kurz darauf eine weitere Leiche.

Detective Costa ist auch am Tatort und versucht mit Mulder alle Teile zusammen zu setzen. Er glaubt, dass Jackson erst seine Eltern und dann sich selbst getötet habe, als er gemerkt hat, dass Mulder und Scully ihm auf der Spur sind. Da er zwei Freundinnen hatte, die sich töten wollten, sei ihm ein solches Verhalten durchaus zuzutrauen. Mulder wendet ein, dass die Hintertür offengestanden hatte, als er ins Haus gelangte. Costa glaubt aber nur an einen Zufall. Er will den Fall lieber abschließen. Mulder bedankt sich für die Gedanken und macht sich auf die Suche nach Scully. Diese sitzt in Jacksons Zimmer und erinnert sich an den Raum aus ihrem Traum. Sie ist auch überzeugt, dass jemand wollte, dass sie vor Ort sind. Mulder macht deutlich, dass er nicht an einen Selbstmord glaubt. Scully ist sich auch nicht sicher und möchte mehr über Jackson herausfinden. Es mache keinen Sinn, wenn sie nur gekommen ist und ihn sterben zu sehen. Sie überlegen auch, inwiefern William bei all dem eine Rolle spielen könnte. Mulder sieht draußen wieder die Männer, die ihn auf der Fahrt verfolgt hatten. Er geht zu ihnen, während Scully eine Schneekugel entdeckt, zu ihr geht und sie mit den Händen umschließt. Mulder stellt derweil die mysteriösen Männer zur Rede. Diese sind aber sehr entspannt und tun so, als wenn nichts wäre.

Scully ist im Leichenschauhaus, nimmt eine Speichelprobe von sich und dann von Jackson. Sie fängt an mit ihm zu reden, als wenn es sich bei ihm um William handelt. Sie entschuldigt sich, dass sie nie die Möglichkeit hatten, sich kennen zu lernen. Sie habe ihn nie zur Adoption freigegeben, weil sie ihn nicht lieben würde, sondern weil sie hoffte, dass er so sicher sei. Scully weint, weil sie der Meinung ist, dass sie versagt habe. Sie möchte, dass er wisse, dass sie ihn nie vergessen habe. Mulder steht in der Tür und nimmt Scully in den Arm. Sie müsse sich für nichts entschuldigen. Nachdem sie gegangen sind, erwacht Jackson und steht auf.

Scully ist wieder in einer Art Traumsequenz und fällt von der Couch. Sie läuft in ein Krankenzimmer und findet dort erneut die Schneekugel. Sie fragt sich, wer hier wem eine Nachricht schicke. Plötzlich hört sie eine Stimme. Der Gerichtsmediziner hat sie geweckt und fragt Scully, wo sie die Leiche von Jackson hingebracht habe. Scully ist sprachlos. Kurz darauf ist sieht sie sich wieder im Leichenschauhaus um, als Mulder mit schlechten Nachrichten kommt, doch Scully will das gar nicht hören. Sie vermutet, dass William bei ihr ist. Sie entdecken ein offenes Fenster und Scully macht sich auf den Weg. Mulder stoppt sie und erklärt, dass er sie verstehe und sich auch wünsche, dass er William sehen könne, möchte aber auch nicht, dass man Hoffnung über die Fakten stelle. Scully ist aber überzeugt, dass William gefunden werden möchte. Sie zeigt Mulder die Schneekugel aus Jacksons Zimmer. Als sie das Krankenhaus verlässt, stößt sie mit einem Mann zusammen, weshalb ihr die Schneekugel runter fällt. Es ist der Mann, den Scully am Boot gesehen hatte, doch sie erinnert sich nicht genau daran. Sie fragt den Mann, wer er sei. Dieser antwortet nur, dass sie nicht das Große Ganze aufgeben sollte.

Scully blättert in einen Tagebuch von Jackson, kann aber ebenso nicht finden wie Mulder, der sich den Computer vorgenommen hat. Er findet es allerdings merkwürdig, dass der Computer so sauber ist und nicht mal Pornos zu finden sind. Er vermutet, dass es noch einen Rechner gibt. Sie bemerken Blaulicht und wissen, dass sie nicht mehr viel Zeit haben. Scully findet unter der Matratze einen Laptop und Mulder schließt einen Stick von Jackson an. Plötzlich öffnen sich geheime Dokumente, bei denen einige Stellen geschwärzt sind. Inzwischen ist das DoD und das DoJ, welches bisher immer nur beobachtete, ins Haus eingedrungen. Mulder soll sich vom Computer wegebewegen. Damit kippt er „versehentlich“ ein Getränk über den Laptop.

Skinner ruft Mulder an und fragt, wieso es so viele Beschwerden von den anderen Behörden gibt. Mulder behauptet, dass das DoD eine Verschwörung vertuschen wolle, für die sie selbst verantwortlich seien. Skinner will Mulder nach Hause beordern, aber Mulder macht deutlich, dass vielmehr Skinner zu ihm kommen müsste. Dann tut Mulder so, als sei die Verbindung schlecht und legt auf. Skinner ist nicht begeistert, der Raucher, der in Skinners Büro sitzt, auch nicht. Er erklärt, dass Mulder nah dran sei und am Projekt Crossroads interessiert sein müsste.

Skinner und Mulder treffen sich auf dem Schiff und Skinner warnt Mulder. Sie sollen die Untersuchungen abbrechen. Skinner erklärt, dass man nach dem UFO-Absturz in Roswell in alle Richtungen experimentiert habe und das Projekt Crossroads ein Versuch war, Alien-Mensch-Hybriden zu erzeugen. Man habe das Projekt aber vor 15 Jahren eingestellt. Der verantwortliche Arzt habe alle Unterlagen vernichtet und ist dann verschwunden. Das DoD suche nach ihm. Mulder erklärt Skinner, was er weiß. Dann sagt er, dass Jackson ihr Sohn gewesen sei. Er habe die DNA mit Scullys verglichen. Er bedankt sich für Skinners Warnung, meint aber, dass sie zu spät kam. Skinner tut es leid, aber Mulder geht.

Scully hat sich mit der Psychiaterin von Jackson getroffen, die erklärt, dass er weder sich noch seinen Eltern etwas antun würde. Scully fragt nach Visionen und sie bestätigt das, will aber ohne einen richterlichen Beschluss nicht mehr darüber sagen. Scully beginnt aber zur Überraschung der Psychiaterin nun von einer Epidemie, Panik, einen Gegenmittel usw. zu erzählen.

Scully und Mulder treffen sich im Café und überlegen, was es bedeutet, dass Jackson und Scully die gleichen Sachen gesehen haben. Sie reden über alternative Realitäten, doch Mulder wirft ein, dass es vielleicht eher um falsche Realitäten geht. Er fasst noch mal zusammen, was sie bisher wissen. Er glaubt, dass Scully vom Raucher für das Projekt Crossroads benutzt wurde. Jackson habe seine Eltern auch nicht erschossen. Er sei dann nur geflüchtet und hat Mulder und Scully glauben machen, dass er tot ist. Scully akzeptiert die Theorie, fragt aber, wo Jackson bzw. William dann jetzt sei.

Jackson ist im Krankenhaus bei Brianna und entschuldigt sich bei ihr dafür, dass er ihr vom Ghouli erzählt habe. Er erklärt, dass er sich nur alles ausgedacht habe und er ihr weismachen konnte, ein Monster zu sehen. Es tut ihm leid, dass er wegen all des Blutes die Kontrolle verloren habe, um alles zu stoppen. Er erklärt, dass er Visionen hat, die er nicht erklären kann. Alle in seiner Nähe seien in Gefahr. Er erzählt auch, dass seine Visionen noch jemand habe, eventuell seine leibliche Mutter. Er will sich verabschieden, als plötzlich Polizei vorfährt. Auch Mulder und Scully sind angekommen und erfahren, dass das andere Mädchen, Sarah, ein Foto von Jackson geschickt habe. Das DoD sei schon im Gebäude. Dort ist Jackson bei Sarah, die sich entschuldigt, dass sie aus Eifersucht das Bild an die Polizei geschickt habe. Sie entschuldigt sich, doch Jackson meint, dass er sich entschuldigen müsse.

Jackson versucht das Krankenhaus zu verlassen, doch die Männer vom DoD haben ihn schon entdeckt. Er flüchtet in die Garage und kann sich gut verstecken. Dann konzentriert er sich und einer der Männer vom DoD sieht sich dem Ghouli gegenüber. Er schießt drei Mal und erkennt dann, dass er seinen Kollegen getötet hat. Jackson flüchtet wieder nach oben, sodass auch Mulder und Scully an seinen Verfolger geraten. Jackson versteckt sich unter einem Schreibtisch und kann dafür sorgen, dass sich die zwei Angreifer gegenseitig ausschalten. Mulder und Scully rufen nach Jackson, um mit ihm reden zu können, doch er gibt sich nicht zu erkennen.

Scully und Mulder haben alles durchsucht, doch Jackson ist verschwunden.

Auf dem Weg zurück entdeckt Scully eine Tankstelle an einer Mühle, die so aussieht wie die Mühle in Jacksons Schneekugel. Sie halten dort an und Scully trifft wieder auf den Mann und spricht mit ihm. Sie überlegt, ob er der Arzt sei, der an dem Crossroads-Projekt arbeite, doch er meint nur, dass er nie die Schule abgeschlossen habe. Scully wünscht ihm gute Reise und der Mann gibt ihr mit auf den Weg, dass man alles verlieren könne, wenn man nicht für etwas einstehe. Als Mulder kommt und fragt, wer das war, erzählt Scully ihm das Zitat, welches Mulder gleich als einen Satz von Malcom X identifiziert. Beide wollen dem Mann hinterher, doch er ist schon weg. Sie gehen zurück zur Tankstelle und bitten um die Aufnahme der Sicherheitskamera. Sie stellen fest, dass es kein alter Mann sondern Jackson war, mit dem Scully gesprochen hat. Zufrieden schaut sich Scully das Video an, denn immerhin hat er ihr gesagt, dass er es schade finde, sie nicht besser zu kennen.

Emil Groth – myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Alexander L. vergibt 8/9 Punkten und schreibt:
    "Akte X - Die Unheimlichen Fälle des FBI" liefert in der Episode #11.05 Ghouli neue Impulse für den roten Faden um William alias Jackson Van De Kamp - begonnen in der 9. Staffel, angerissen sowie...mehr

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