Episode: #5.14 Raleigh Sinclair (Nr. 51)

In der "The Blacklist"-Episode #5.14 Mr. Raleigh Sinclair III assistiert Reddington (James Spader) der Task Force beim Aufspüren eines mysteriösen Blacklister, der sorgfältig wasserdichte Alibis für mordende Klienten kreiert. Liz' (Megan Boone) Wiedereinstellung bei der Task Force hängt von einer Evaluation mit einer Psychotherapeutin (Martha Plimpton).

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Brian Barrett kommt zu spät zu einer Verabredung mit Mr. Raleigh Sinclair III, der aufgrund der Unpünktlichkeit nicht länger bereit ist, mit ihm zu arbeiten. Sinclair lässt sich durch Barretts Bitten aber umstimmen und möchte von ihm wissen, wie er sich gefühlt hat, als er seine Frau Nikki bei ihrem Ehebruch entdeckt hat. Anschließend gibt er ihm Instruktionen dazu, wie er in nächster Zeit zu leben hat, damit er seine Frau eines Tages ermorden kann.

Liz informiert Reddington darüber, dass ihre Überwachungskameras Detective Singleton in ihrer Wohnung aufgezeichnet haben. Das bestätigt ihre Vermutung, dass Singleton korrupt ist. Reddington ist jedoch mehr an Liz Wiedereinstellung bei der Task Force und dem dazu gehörigen psychologischen Gutachten interessiert.

Nach dem Treffen mit Liz informiert Reddington Samar darüber, dass ein von einem Mord freigesprochener Täter doch dafür verantwortlich war und dass ein Mann, der unter dem Decknamen "Alibi" operiert, den Tätern zu einem perfekten Alibi verhilft. Den Fall aus den Nachrichten wie auch drei weitere Fälle präsentiert Samar dann ihren Kollegen und betont dabei, dass die vermeintlichen Täter immer zu der Zeit des Mordes von Zeugen woanders gesehen wurden. Cooper beauftragt Donald und Samar damit, eine dieser Zeugen zu befragen. Die Zeugin beharrt darauf, dass sie den Täter gesehen hat, und erklärt, dass er wie jeden Tag in ihrem Café saß. Außerdem hat er Geld von einem Automaten an dem Tag abgehoben, so dass Samar und Donald das Video beschlagnahmen.

Unterdessen trifft sich Sinclair mit einem Mann, der allerdings Fragen zu dem von ihm angebotenen Job hat. Sinclair antwortet ihm nur verhalten.

Aram analysiert das Video und stellt fest, dass die Gesichtsmerkmale der aufgezeichneten Person nur zu 81% mit dem Täter übereinstimmen. Das lässt das Team ahnen, dass Sinclair mit Doppelgängern arbeitet, weswegen Cooper ihnen aufträgt die Identität des Doppelgängers herauszufinden.

Sinclair nimmt einen Gesichtsabdruck von dem potentiellen Doppelgänger, der während Sinclair beschäftigt ist, sich in dem Raum umsieht. Er möchte mehr zu der Person erfahren, für die er als Doppelgänger arbeiten soll und schaut daher in Barretts Akte. Als Sinclair das bemerkt, erschießt er ihn und sagt ihm, dass jeder Doppelgänger so endet.

Unterdessen trifft sich Liz mit der Psychologin Dr. Sharon Fulton, die letztlich darüber entscheidet, ob Liz zur Task Force zurückkehren kann. Sie scheint Liz Wunsch nach Rache nachvollziehen zu können und findet sie scheinbar auch nicht schädlich, da in ihren Augen Wut auch gute Aspekte hat. Anschließend kommt sie auf Reddington zu sprechen.

Derweilen unterrichtet die Task Force Reddington darüber, dass es sich bei dem Doppelgänger um einen Obdachlosen handelt, zu dem sie keine näheren Informationen finden können. Reddington entschließt sich daher sein Netzwerk zu befragen und trifft sich mit Marion, die für ihn das Foto an die Obdachlosen weiterleitet.

Barrett bricht zu seiner täglichen Joggingrunde auf und grüßt dabei zahlreiche andere Menschen, die eine ähnliche Routine haben, ehe er sich mit Sinclair trifft. Es verärgert Barrett, dass er noch immer die Routine durchführen muss, während seine Frau mit einem anderen Mann zusammenlebt, und er seine Frau nicht töten kann.

Von einer Obdachlosen, Dolores, bekommt Reddington nähere Informationen zu dem Doppelgänger, der eines Tages ein Jobangebot erhalten habe und danach nicht wiedergesehen wurde. Zum Dank für die Information lädt er sie für ein Abendessen ein. Anschließend trifft er sich mit Liz, die ihm erklärt, dass Fulton sich ebenfalls mit ihm unterhalten möchte. Da er keine andere Wahl hat, willigt er ein. Ihr Treffen wird von Singleton fotografiert, der anschließend mit seinen Kollegen über Liz Zusammenarbeit mit Reddington spricht. Sie haben den Verdacht, dass Liz und Tom mit dem Nash Syndikat zutun hatten. Ian Garvey unterstützt die Polizisten bei der Ermittlung und rät ihnen, dass sie Liz weiterhin observieren sollten.

Fulton steigt zu Reddington ins Auto und teilt ihm mit, dass sie ihn widerlich findet, weil er seiner Tochter durch seine Art schadet, die sie ihrer Meinung nach zu übernehmen beginnt. Liz versucht sich für ihre Taten zu rechtfertigen, doch Fulton ignoriert sie und redet weiter auf Reddington ein. Er beendet das Gespräch mit den Worten, dass Liz nicht so ist wie er.

Unterdessen beobachtet Sinclair David Eckart, den er als neuen Doppelgänger für Barrett gewinnen möchte. Er spricht ihn daher nach der Arbeit an und versichert ihm, dass sie nichts Illegales tun, doch Eckart ahnt aufgrund der angebotenen Geldsumme, dass das nicht sein kann. Trotzdem willigt er in die kosmetische Operation ein.

Aram und die Task Force haben von möglichen geeigneten Autos, in das der erste Doppelgänger gestiegen sein könnte, die Fahrer ermittelt. Bei dem gemeinsamen Abendessen mit Dolores lässt Reddington sich von ihr den Täter identifizieren und sucht dann mit Dembe dessen Praxis auf. Nachdem sie sich dort umgesehen haben, informieren sie die Task Force darüber. Als die Agenten diesen Raum durchsuchen, entdecken sie zahlreiche Gipsmasken, die sie für Trophäen Sinclairs handeln. Weil zwar die Plastik des nächsten Mörders vorhanden ist, aber das Dossier nicht, ruft Samar Reddington an und fragt ihn danach. Obwohl er das Dossier neben sich liegen hat, behauptet er, dass er nichts von dessen Verbleib wüsste und dass es irgendwann schon wiederauftaucht.

Zur gleichen Zeit hat Liz eine neue Sitzung mit Fulton, die mit ihr wieder über Reddington und ihren Wunsch nach einem Abschluss spricht. Als Liz jedoch ihre Theorien und Ratschläge nicht einsehen will, erklärt Fulton ihr, dass sie sich nicht wieder zum Dienst zulassen wird, wenn sie sich als Profilerin nicht selber analysieren und entsprechende Lösungen für sich finden kann.

Sinclair stellt Barrett und Eckhart einander vor und geht mit ihnen gemeinsam Barretts tägliche Routine durch, die er sich nach der Scheidung von seiner Frau angewöhnt hat. Aram kann mit der Plastik das Gesicht des nächsten Täters rekonstruieren und schnell kommt die Task Force darauf, dass er seine Exfrau töten möchte. Um den Tod der Frau zu verhindern, brechen Donald und Samar umgehend auf.

Wenig später überrascht Barrett seine Exfrau Nikki Yoder in einem Parkhaus und verkündet ihr seine Absicht, sie zu töten. Am meisten erfreut ihn, dass er mit der Tat wegen eines Alibis davonkommen wird. Nikki versucht zu fliehen, wird aber von Barrett gestellt. Bevor er sie erschießen kann, erscheinen Donald und Samar, denen es gelingt ihn trotz seiner Flucht in Gewahrsam zu nehmen.

Eckhart kehrt von seiner Runde zurück und berichtet Sinclair, dass alles nach Plan gelaufen ist. Sinclair kann ihn jedoch nicht umbringen, weil Reddington in seinen Wagen steigt und Eckhart zum Gehen auffordert. Anschließend erzählt er Sinclair davon, dass das FBI ihm auf den Fersen ist und dass er selbst im Gegenzug für einen Gefallen bereit ist, ihm zu helfen.

In ihrer Wohnung entdeckt Liz Detective Singleton, der mit ihr zusammenarbeiten möchte, weil er nicht Liz, sondern einen Polizisten für den Spitzel des Nash Syndikats hält. In dem Zusammenhang spricht er sie auch auf die Arbeit mit Reddington an. Sie macht ihm klar, dass Reddington ihn ermorden wird, wenn er sie hintergeht, dann kontaktiert sie Harold.

Harold bekommt wenig später Besuch von Reddington, der ihm eine Liste dazu gibt, wo die Doppelgänger begraben wurden. Damit kann Harold zumindest zahlreiche Mörder, die bisher noch nicht verklagt wurden, für ihre Taten zur Rechenschaft ziehen. Im Gegenzug bittet Reddington ihm um die Leiche von Dolores Freund, für dessen Begräbnis er sorgt. Zusammen mit Dolores verweilt er eine Weile am Grab.

Einer von Garveys Männern schlägt vor, dass sie Liz in Gewahrsam nehmen und sie zum Reden bringen kännen. Garvey jedoch lehnt das ab, weil das FBI sich dann an ihre Fersen heften würde. Stattdessen zieht er es vor über das Beobachten von Singleton an Reddington heranzukommen. Zur gleichen Zeit wird Singleton von Samar über die Reddington Task Force in Kenntnis gesetzt und er erfährt so von der Zusammenarbeit des FBIs mit dem Verbrecher.

Liz besucht erneut eine Therapiestunde mit Fulton und macht ihr klar, dass sie sie wieder zum Dienst zulassen muss, weil sie endlich Toms Mörder näherkommt. Sie weiß, dass Fulton glaubt, dass Reddington als Vater zu haben, eine Belastung sein sollte. Doch da Liz sich schon vor einiger Zeit mit Reddingtons Einfluss auf ihr Leben auseinandergesetzt hat, sieht sie darin keine Gefahr. Zudem erkennt sie auch das Gute, für das Reddington in ihrem Leben verantwortlich war. Schließlich fasst sie ihre Situation nicht länger nur als Mutter, Polizistin und Witwe zusammen, sondern fügt auch noch das Wort Tochter hinzu.

Ceren K. - myFanbase


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