Bewertung

Review: #3.13 Flucht aus New York

Nach der Affäre mit Big und der Trennung von Aidan braucht Carrie erstmal Abstand und fliegt direkt nach Los Angeles. In der Stadt der Engel hat sie einen Termin, da man aus ihrer Kolumne vielleicht einen Film machen möchte. Bis hierher klingt das alles ganz gut, sogar Samantha und Miranda begleiten sie. Doch in L.A. angekommen ist die Idee der Produktionsfirma (in der sehr ansehnlichen Form von Matthew McConaughey) eine ganz andere als die, die Carrie hat. Als erstes werden nämlich ihre Probleme und das damit verbundene Scheitern ihrer Beziehung mit Big analysiert. Kurzerhand stellt sie fest, dass sie zwar aus New York fliehen, ihren Problemen aber nicht aus dem Weg gehen kann. Ich fand es sehr gut, dass Carrie nicht einfach zum nächsten Mann übergeht, oder sich mit einer schnellen Nummer tröstet. Man merkt, dass sie nicht über die Beziehung mit Aidan weg ist und zeigt meiner Meinung nach sogar Reue.

Samantha trifft ein Dildo-Modell, Garth, der aber viel mehr ist als nur Porno. Nein, dieser Mann ist Poet. Und schlägt darüber hinaus Sam sogar vor, mit ihr nach New York zu kommen und sie weiterhin zu treffen. Natürlich ist sie alles andere als begeistert und so gehört auch dieser Mann der Vergangenheit an. Ansonsten scheint die Stadt vollkommen auf Sams Wellenlänge zu liegen. Gibt es hier doch immerhin Partys zur Premiere eines neuen Dildos.

Miranda hat währenddessen überhaupt keinen Spaß in Los Angeles. Ein Mann, mit dem sie sich eine Nacht vorstellen könnte, lässt sie für eine mit mehr Busen sitzen. Miranda fühlt sich alles andere als sexy, schafft es aber, dieses Gefühl beim Bull-Riding los zu werden. Ihren Part fand ich recht kurz und eigentlich wünsche ich mir mal wieder etwas Aktion in ihrem Leben

Und auch im heimischen New York ist nicht alles eitler Sonnenschein. Charlotte hat noch immer mit Trey bzw. mit seiner fehlenden Standhaftigkeit zu kämpfen. So hatten die beiden nicht einmal Sex in ihren Flitterwochen. Während Charlotte sich weiterhin bemüht, scheint es, als würde Trey die Situation kalt lassen. Weder geht er auf Charlottes Anmachen ein, noch übernimmt er von sich aus die Initiative. Da ein körperliches Problem dank eines Tests mit Briefmarken ausgeschlossen werden kann, gilt es nun dem emotionalen Problem auf den Grund zu gehen. Dabei kann man Charlotte eigentlich nur viel Glück wünschen.

Fazit

Carrie scheint sich auf einem guten Weg zu befinden, mal ohne Mann, alleine mit ihren Gedanken. Miranda braucht wieder mehr Abwechslung und Bestätigung.

Melanie M. - myFanbase

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