Das Serienjahr 2020 - Chicago Fire
Beste Liebesbeziehung: Matthew Casey und Sylvie Brett

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Ein Rückblick von Maria Schoch

Foto: Jesse Spencer, Chicago Fire - Copyright: 2019 NBCUniversal Media, LLC; Elizabeth Morris/NBC/NBCU Photo Bank
Jesse Spencer, Chicago Fire
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Ich war eigentlich seit dem Anfang von "Chicago Fire" ein Shipper von Matthew Casey (Jesse Spencer) und Gabriela Dawson (Monica Raymund). Die Chemie zwischen Monica Raymund und Jesse Spencer war meiner Ansicht nach von Anfang an fantastisch und die Storyline um Casey und Dawson war wahnsinnig gut geschrieben, wenigstens bis zu einem gewissen Punkt. Irgendwann fing Dawson an zu nerven und in ihrer Beziehung zu Casey bestand ein Ungleichgewicht. Während er in gewissen Bereichen viel für sie opferte, hat sie ihren Willen immer durchgesetzt und ihre Ziele ohne Rücksicht auf ihn verfolgt. Die beiden wurden so kaputt geschrieben, dass ich am Ende einfach nur noch froh war, als Monica Raymund der Serie den Rücken gekehrt hat und somit die Beziehung zwischen Dawson und Casey beendet wurde.

Obwohl mir bewusst war, dass Casey irgendwann wieder eine Beziehung eingehen würde, habe ich nicht gedacht, dass ich als Zuschauer von dieser neuen Beziehung so begeistert sein würde. Doch im Gegensatz zu der Storyline Casey/Dawson, welche die Autoren mehr als kaputt geschrieben haben, haben sie es wunderbar geschafft eine glaubwürdige Storyline zwischen Matthew Casey und Sylvie Brett (Kara Killmer) aufzubauen. Man hat sich damit Zeit gelassen, sie als Freunde agieren lassen, den Zuschauer jedoch immer spüren lassen, dass hier mehr entstehen könnte. Man hat Sylvies Gefühle und Zweifel im Bezug darauf, dass sie sich in den Ex-Mann ihrer ehemals besten Freundin verliebt hat, perfekt aufgefangen und man hat auch Caseys Zurückhaltung und Unsicherheit immer wieder schön herausgearbeitet. Und nun im viel zu frühen Winterfinale von "Chicago Fire" ist es endlich passiert und die beiden küssen sich und gestehen sich, wenigstens gewissermaßen, ihre Gefühle oder Anziehung zueinander.

Aber es wäre wohl nicht "Chicago Fire", wenn man dem neuen Glück nicht gleich wieder Steine in den Weg legen würde und diese findet man wieder in Form von Gabriela Dawson. Denn es scheint so, als wisse Casey noch nicht genau, ob und wie weit er schon über Dawson hinweg ist. Mein erstes Gefühl nach dieser Szene war Wut, Wut darüber, dass man Dawson nach so langer Zeit nun wieder einbinden muss, Wut darüber, dass Casey wohl noch immer nicht über sie hinweg ist, obwohl sie ihn nicht wirklich toll behandelt hat und Wut darüber, dass er nicht vollständig zu seinen Gefühlen für Sylvie stehen kann. Nun ein paar Tage später kann ich damit leben, denn ich bin mir sicher, dass die Autoren diese Beziehung nicht in den Sand setzen werden, sondern wie bisher mit viel Gefühl auch diese Hürde meistern und Casey die Zeit schenken, die er braucht, damit er sich schlussendlich voll und ganz auf eine Beziehung mit Sylvie einlassen kann.

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Maria Schoch - myFanbase

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