Thanksgiving in "Fuller House"
#2.06 Thanksgiving im Hause Tanner

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Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Das gilt nicht unbedingt bei DJ Fuller (Candace Cameron Bure) in "Fuller House". Schon länger war zu bemerken, dass sie beim Organisatorischen und der Sauberkeit im Haus ähnlich tickt wie ihr Vater Danny Tanner (Bob Saget). Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass sie besonders zu Thanksgiving alles perfekt haben will. Doch so perfekt ist es gar nicht, da die Organisation von den einzelnen Familienmitgliedern eher belastet wird.

Foto: Fuller House - Copyright: Michael Yarish/Netflix
Fuller House
© Michael Yarish/Netflix

"Fuller House" ist nicht nur eine Sitcom, sondern auch eine Familienserien. Das bedeutet, dass die ganze Familie zusammenkommt und das erfordert natürlich Planung, was DJ total liebt. Allerdings wird sie in vielerlei Hinsicht überrascht, angefangen bei ihrem Vater Danny. Dieser erscheint ziemlich cool, lässig, hip und hat eine Jugendsprache drauf, bei der man doch erst einmal verwundert ist und sich fragt, was mit dem 'alten' Danny passiert ist. Hier wird zum Beispiel auch angedeutet, dass man sich besonders zum Jahresende und einem Feiertag, bei dem man Dankbarkeit ganz oben hinstellt, fragt, was man aus seinem Leben gemacht hat und machen will und genau das hat auch Danny getan. Es wirkt zwar durch sein Auftreten und wie er sich auch sonst gibt, belustigt, doch das intensive Gespräch mit DJ macht deutlich, dass er sich nicht mehr gebraucht fühlt und sich daran erinnern muss, dass er es ist, der die Familie zusammengeführt hat.

Becky (Lori Loughlin) und Jesse (John Stamos) streiten seit einer Weile, weil sie unterschiedliche (weitere) Lebensvorstellungen haben, die einen ebenfalls nachdenklich machen, waren sie doch sonst immer das harmonische Traumpaar, doch beim Thema Kinder sind sie sich uneinig. Auch hier geht es darum, was die Zukunft bringt, wenn sie noch ein Kind haben werden. Ähnlich wie bei Danny helfen die Erinnerung durch Stephanie (Jodie Sweetin), wie er als Onkel war und wie gut er die Kinder erzogen hat und wie wichtig er war und noch immer ist und ihr Leben besser gemacht hat. Genau das alles hat Jesse letztlich dazu bewogen, dass er und Becky doch noch ein Kind bei sich aufnehmen, da sie genug Liebe zu geben haben und es genügend Kinder gibt, die sich danach sehnen.

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Auch wenn "Fuller House" darauf ausgerichtet ist, lustige Momente zu setzen, fand ich Joey (Dave Coulier) mit seiner Familie dann doch eher nur bedingt zum Aushalten, was vielleicht auch daran liegt, dass es keine sonstigen gemeinsamen Szenen mit Danny und Jesse gab. Jedoch war die Szene mit Kimmy (Andrea Barber) ansehnlich, weil sie unterstrichen hat, dass sie mittlerweile doch ein wertvoller Teil der Tanner-Fuller-Familie geworden ist. Letztlich hat man auch mit CJ (Virginia Williams) gezeigt, dass sie nicht unerwünscht ist, auch wenn sie und DJ wohl nie Freundinnen werden.

Mit dieser Episode gelingt es "Fuller House" wunderbar zu unterstreichen, dass es an Thanksgiving nicht nur drauf ankommt, dass man auf Biegen und Brechen zusammen sein muss, da Michelle (Mary-Kate und Ashley Olsen) nicht anwesend war, aber an sie gedacht wurde, aber dass es drauf ankommt, auch für die kleinen, fast unscheinbaren Sachen dankbar zu sein und dass Tradition durch Generationen weitergegeben und weitergeführt werden.

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Daniela S. - myFanbase

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