9-1-1: Nashville - Reviews
Staffel 1

In unseren Kritiken schildern unsere Autoren und Autorinnen ihren ersten Eindruck von einer Episode in Form einer kurzen Review. Nutzt die Gelegenheit, eure Meinung zu diesen Folgen kundzutun und mit uns über die Serie "9-1-1: Nashville" zu diskutieren.
#1.01 Pilot

© 2025 Disney. All rights reserved.; Disney/Jake Giles Netter
Nach "9-1-1 Notruf L.A." und "9-1-1: Lone Star" wurde für Season 2025/2026 ein weiteres Spin-Off mit dem Titel "9-1-1: Nashville" angekündigt. Zugegeben, da kommt einem schon der Gedanke, dass Ryan Murphy anscheinend nichts Neues erfinden kann. Die Machart bzw. dass ein Feuerwehrmann mit einem Geheimnis und einer schwierigen Vergangenheit im Zentrum steht, ist nun wirklich nichts Neues. Trotzdem habe ich mal einen Blick riskiert, was vor allem mit dem Cast zusammenhängt. Chris O'Donnell, Jessica Capshaw und Kimberly Williams-Paisley, die waren diejenigen, von denen ich angezogen worden bin. Nashville als Setting zu nehmen ist schon nett, aber nettes Setting ist eben nicht alles, die Story muss auch stimmen. Wir haben es mit Feuerwehrmann Don Hart (O'Donnell) zu tun, der Wache 113 leitet, auf der u.a. auch sein Sohn Ryan Hart (Michael Provost) beschäftigt ist. Die beiden haben eigentlich eine gute Vater-Sohn-Beziehung, die harmonisch ist. Das ändert sich aber, als sie bei einem Einsatz Blue Bennings (Hunter McVey) kennenlernen, der als Aushilfs-Feuerwehrmann eigentlich einen ganz guten Job macht, in der Hauptsache aber als Stripper sein Geld verdient. Als jedoch die Bombe platzt, dass Blue ebenfalls ein Sohn von Don ist, ist für Ryan die Sache gelaufen. Dieses Geheimnis ist jetzt nicht wirklich interessant – interessant fand ich allerdings die Hintergründe. Don und seine Frau Blythe (Capshaw) haben von Blues Existenz gewusst und ihn all die Jahre unterstützt. Auch wenn die Harts mal getrennt waren, haben sie doch eine gute Kommunikation. Die Dritte im Bunde ist hier die Ausschlaggebende. Blues Mutter Dixie Bennings (LeAnn Rimes), verbittert, wütend und nicht besonders gut auf Don zu sprechen. Sie ist mit Sicherheit die Antagonistin, die aber ganz bestimmt noch andere Facetten hat, die ihr Verhalten noch erklären werden. Für mich persönlich ist das erst einmal der Grund, dran zu bleiben. Bei den anderen Charakteren ist nämlich definitiv noch Luft nach oben, wirkten sie doch in dieser ersten Episode eher wie Mitläufer und auch die übliche "9-1-1"-Naturkatastrophe zum Beginn einer Staffel konnte nicht richtig punkten, dafür aber Cammie (Williams-Paisley), die hier die Funktion wie Maddie (Jennifer Love Hewitt) bei "9-1-1" inne hat, und anscheinend ihrem Charakter nicht ganz unähnlich ist. Mal sehen, was noch passieren wird. "9-1-1: Nashville" konnte mich zwar jetzt noch nicht völlig vom Hocker reißen, aber die Mutterserie hatte ja ähnliche Startschwierigkeiten.
#1.02 Gemeinsam durch den Sturm

© 2025 Disney. All rights reserved.; Disney/Jake Giles Netter
Die zweite Episode markiert den zweiten Teil des Unwetters und endet mit Cliffhanger, bei dem ich mir absolut sicher bin, dass es gut ausgehen wird, es aber lange Genesungszeit braucht. In der ersten Episode hatte ich geschrieben, dass es mich nicht vom Hocker gerissen hat, allerdings kann ich jetzt schon eine Steigerung erkennen und das hat nicht nur etwas mit Dons Vergangenheit mit Dixie zu tun. Natürlich steht Dons Vaterschaft von Blue noch immer im Zentrum, diesmal hat mir aber deutlich besser gefallen, wie man Blue in den Einsatz um das Unwetter eingebunden hat. Die Rivalität zwischen ihm und Ryan ist noch immer spürbar, und dass Don wahrscheinlich erst einmal ausfallen wird, macht es zeitweise sicher nicht besser. Allerdings hat das Gespräch zwischen Ryan und Don sicherlich auch was beigetragen, dass die Halbbrüder kumpelhaft miteinander umgehen. Dass Don aber vom Blitz getroffen wurde und somit wohl erst einmal ausfallen wird, treibt die Rivalität wieder an oder – wie es oft bei "9-1-1"-Serien ist – es gibt eine Wendung, die überraschend ist. Ebenso überraschend war für mich, dass Ryan verheiratet ist und wir seine (baldige Ex-)Frau Samantha (MacKenzie Porter) kennenlernen, die als Ärztin arbeitet und genau hier liegt eben auch das Beziehungsproblem der beiden. Wobei ich nicht glaube, dass sie in nächster Zeit die Scheidung durchziehen. Ich denke vielmehr, dass sie Dons Verletzung näher bringen wird und sie alles noch einmal überdenken. Ganz anders ist es da bei Blythe und Dixie. Mir gefällt aber gut, wie man die beiden in die Story einbaut. Ich bin gespannt, ob es zwischen den beiden noch einmal krachen wird. Immerhin scheint Dixie die Person zu sein, die für Ärger sorgt. Der Einsatz hat für mich gezeigt, dass wir uns im "9-1-1"-Universum befinden und dass Cammie die Person ist, die das Verbindungsglied bei den Einsätzen ist. Ich hoffe allerdings, dass wir Cammie auch mal in gemeinsamen Szenen mit der 113 sehen werden.
#1.03 Naturgewalten

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Willkommen zum letzten Teil des Dreiteilers. Bzgl. Don habe ich mich aber mal kräftig getäuscht. Von wegen Don fällt für längere Zeit aus. Das ist ein sturer Bock. Sein Leben steht auf der Kippe, Blythe ist an seinem Bett und macht ihm eine unfassbar schöne Liebeserklärung und kaum schlägt er die Augen auf, taucht er auch schon wieder bei einem Einsatz auf. Seine Söhne sind da aber nicht anders, was mir aber gefällt. Ich glaube, die drei geben ein tolles Gespann ab. Zudem denke ich, ohne Don wäre der Einsatz um den Jungen nicht so gut ausgegangen und damit meine ich nicht die mangelnden Fähigkeiten der Truppe, sondern dass sich Ryan einfach Sorgen um seinen Vater gemacht hat. Und ich glaube angesichts der letzten Szene ist Sorge auch vollkommen berechtigt. Durch Sam wissen wir, dass etwas mit seinem Herzen nicht stimmt. Da wird noch einiges auf uns zukommen und die Sache zwischen Blythe und Dixie macht es sicherlich nicht besser. Allerdings würde ich lügen, würde ich behaupten, dass mich der beginnende Bitchfight zwischen den beiden Frauen nicht reizen würde. Das wird nicht ohne sein. Emotional wurde es bei Cammie... sie hat offenbar ihren Mann verloren und ruft noch immer seine Mails ab. Ich bin mal gespannt, was genau dahintersteckt. Etwas farblos sind noch immer die anderen Charaktere. Mal sehen, was sich in diesem Punkt ergibt.
#1.04 Feuerprobe

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Don hat sich echt verdammt schnell erholt, dabei sah es in der letzten Episode noch so aus, als würde noch was nachkommen, als er vom Blitz getroffen worden ist. Aber dafür hätte er sowieso keine Zeit. Ich hatte gar nicht bedacht, dass Don sich wegen Blues Ausbildung im Dienst gar nicht abgesichert hat. Hätte mir aber auch klar sein müssen, dass da noch was nachkommt. Wie krass aber auch Blues Rettungsaktion ohne Sicherheit war. Das ruft gleich den Oberchef auf den Plan. Eigentlich ist Forster (Gregory Alan Williams) sympathisch, aber er hat eben auch eine gewisse Verantwortung, auch wenn er natürlich weiß, was er an Don hat und auch der nimmt seinen Mund unglaublich voll: Innerhalb von sieben Tagen soll Blue 26 Unterrichtsstunden aufholen, damit Don ihn auf der Wache halten kann. Wenn man es aber mal genauer betrachtet, dann möchte Don, dass Blue stolz auf sich ist bzw. dass er sich zugehörig fühlt. Wenn er nämlich nur einen Teil der Hart-Gene in sich trägt, dann ist er genauso knallhart und das beziehe ich nicht auf seine turbulente Vergangenheit. Weiterhin gefällt mir allerdings wahnsinnig gut, dass man auch Blythe und sogar Cammie in die Handlung miteinbezieht, auch wenn Blythe dabei den Weg der Legalität etwas weiter ausgedehnt hat, als es vielleicht in Ordnung wäre. Interessant dabei ist es auch, welche Verbindung Cammie zu den Harts hat. Sie war also mit dem Bruder von Blythe verheiratet, von dem wir ja wissen, dass er gestorben ist und Cammie ihn nicht retten konnte. Erinnert ein bisschen an Arizona Robbins, die auch ihren Bruder verloren hat und natürlich musste man das mit Blue noch zuspitzen, wobei es nicht gekünstelt wirkte. Dass Don sein Leben lang von ihm wusste, wird Blue mächtig zusetzen, zumal Dixie ihm es auch nie gesagt hat.
#1.05 Verlorene Kinder

© 2025 Disney. All rights reserved.; Disney/Jake Giles Netter
Blue ist ziemlich wütend über das, was er herausgefunden hat. Wirklich verdenken kann man es ihm nicht. Immerhin hat ihm Dixie einiges verheimlicht und vor allem, etwas, was sein bisheriges Leben positiv verändert hätte. Irgendwie ließ sich bei Blues Verhalten auch erkennen, dass er Ryan ziemlich ähnlich ist. Dieser ist zwar nicht abgehauen, aber sein Verhalten hat eben auch gezeigt, dass er nicht glücklich mit der Situation ist und Don hat nicht unbedingt die richtigen Worte gefunden, auch wenn er es nicht so gemeint hat. Ich denke, Blue hatte eine Kurzschlussreaktion, eben weil er nicht wusste, dass die Harts ihn immer unterstützt haben. Gut, dass sowohl Cammie als auch Ryan reagiert haben. Gut gefallen hat mir auch Dixie. Man hat zwar in den bisherigen Episoden immer erkannt, dass sie ihren Sohn liebt, allerdings auch, dass sie hinter dem Geld der Harts hinterher ist. Mal sehen, wie es weitergeht. Dixie und Blythe sind ja nicht gut aufeinander zu sprechen und auch wenn Dixie diesmal gute Momente hatte, so glaube ich noch immer, dass sie zum Gegenschlag ausholen wird. Über Roxie wissen wir auch etwas mehr, was emotional in dem Fall mit dem komatösen Mädchen eingebunden wurde. Hoffentlich bekommen wir noch etwas mehr Informationen zu den anderen, was noch immer etwas mau ist.
#1.06 Eine Frage der Manieren

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Manieren sind so eine Sache. Sie sind wichtig und sie sind in meinen Augen eine Sache von Sozialem. In dieser Episode wird dabei ein Thema angeschnitten, was den meisten mehr als bitter aufstößt. Etwas, was auch das seelische Wohlbefinden aus der Balance bringt und einen tierisch unter Druck setzt und das Soziale vergessen lässt. Bei den meisten Arbeitsstellen geht es nur noch um Leistung und Einsparungen. Je mehr Leistung was bringt, desto mehr Einsparungen kann man machen, da es sich ja zeigt, dass man auch mit weniger Personal genauso viel erbringen kann und dummerweise spart man immer an den falschen Stellen und vor allem immer da, wo Soziales besonders wichtig ist. Das sollte auch die Notrufzentrale treffen, in der Cammie und andere tätig sind. Die Notrufzentrale ist die erste Anlaufstelle, wohin man sich bei einem medizinischen Notfall wendet und sich Verständnis und Empathie erhofft und wünscht. Nun kam die Kavallerie angerückt und will bestimmen, wie es zu laufen hat. Und es sind IMMER die obersten Stellen, die meinen, Ahnung zu haben, wie es läuft. Besonders aufgeregt hat mich dabei Ariella (Anna Wood), die Dame, die sich in sämtliche Gespräche eingeklinkt und Verbesserungsvorschläge gemacht hat. Dabei hatte sie auch noch eine solch arrogante Art an sich, dass ich letztlich doch überrascht war, dass sie am Ende eingelenkt hat bzw. sogar sich selbst in der letzten Patientin erkannt hat. Wenn es um medizinische Notfälle geht, kann man wirklich froh sein, dass die Technik so vieles möglich und leichter macht, was mir schon in der letzten Episode aufgefallen ist. Ich fand es diesmal auch wieder gut, dass Cammie für das eingestanden ist, wovon sie überzeugt ist. In solch einem Beruf, bei dem man mit Menschen zu tun hat, ist es in meinen Augen unerlässlich, eine Person wie Cammie im Team zu haben. Da müsste es auch egal sein, wenn sie länger für die Anrufe braucht oder mehr Danke und Bitte sagt, als es 'vorgeschrieben' ist. Ich war anfangs ein bisschen darüber überrascht, dass sie Ariellas Aufforderung nachgekommen ist, sich an all die 'Neuerungen' zu halten. Man hat allerdings schnell bemerkt, dass sie davon nicht überzeugt ist und sich auch nicht sonderlich wohl fühlt. Auch wenn sie vor Ariella nicht ausgesprochen hätte, was ihr die ganze Zeit durch den Kopf gegangen ist, so hätte man es sich denken können. Und recht hat sie auch: Menschen machen Fehler und sind gestresst, wenn sie nicht so agieren können, wie sie es sonst machen und genau das war das ausschlaggebende Punkt, der Cammie dazu bewogen hat, kündigen zu wollen. Gut, dass Ariella eingelenkt hat bzw. zugegeben hat, dass es eigentlich um eine ganz andere Kündigung ging. Ich denke auch, es war vor allem der letzte Notruf, der Ariella dazu bewogen hat, noch einmal alles zu überdenken. Nun haben wir auch erfahren, wie Cammie ihren Mann verloren hat und es ließ sich erkennen, dass wir uns tatsächlich im "9-1-1"-Universum befindet. Dass Cammies Mann erstickt ist, hat sie zu diesem Job bewogen und anderen zu helfen. Das erinnert stark an Bobby Nash (Peter Krause), der über viele Jahre Buße getan hat. Bei Cammie wirkt es auf mich allerdings noch einmal empathischer, weil sie dennoch familiäre Zugehörigkeit hat. Apropos... wir lernen auch Blythes Vater Edward (Tim Matheson) kennen, der nicht unbedingt ein Sympathieträger ist, auch wenn Don nicht ganz unschuldig an der aktuellen Situation ist und es ein 'gutes' Ende nahm. Der Hackerangriff und der daraus resultierende schwere Unfall von Blythe wirkt beinahe belanglos, allerdings wird man hier noch einen Knall erleben, denke ich. Es war zumindest auch eine Wohltat, dass Dixie diesmal nicht anwesend war.
#1.07 ???
Review folgt...
#1.08 ???
Review folgt...
#1.09 ???
Review folgt...
#1.10 ???
Review folgt...
#1.11 ???
Review folgt...
#1.12 ???
Review folgt...
#1.13 ???
Review folgt...
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Diskutiert mit uns in den Kommentaren über die "9-1-1: Nashville"-Episoden der ersten Staffel.
Daniela S. - myFanbase
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