Bewertung

Review: #2.07 Die Hühnerfarm

Starke Folge, die nach der letzten, eher weniger überzeugenden Episode einiges aufgeholt hat. Es gab viele süße Szenen zwischen Dena und Chapman sowie Howard und Sam.

Endlich kam die Vater/Tochter-Beziehung von Howard und Samantha wieder einmal zur Geltung, nachdem diese bisher, bis auf ein oder zwei kleine Ausnahmen, nicht oft in der Serie behandelt wurde. Obwohl, wie wir wissen, besonders Howard es mit Samantha in ihrer Jugend schwer hatte und mein Wunsch, ein paar Szenen mehr mit den beiden zu haben, sicherlich nicht abwegig wäre...

Auf eine einfach zu köstliche Art und Weise wurde der Plot umgesetzt und überzeugt vor allem wegen Christina Applegate und Kevin Dunn. Es ist natürlich verständlich, dass Howard Angst hat, Samantha könnte ihm weggenommen werden und nun versucht, sie als Nachfolgerin für seine Farm zu gewinnen. Jedoch hat er schon etwas überreagiert und wahrscheinlich viel zu weit in die Zukunft gedacht. Von heute auf morgen könnte sich soviel ändern, das beste Beispiel bietet Samantha selbst, deren Leben sich ja durch den Unfall von einen Moment auf den anderen geändert hat. Das Wichtigste ist aber, dass Howard nun weiß, dass Samantha ihn nicht einfach verlassen wird.

Andrea war in dieser Episode wieder einmal sehr cool, wie sie sich zuerst von Chase Chapman herumkommandieren ließ, dann jedoch deutlich klargestellt hat, dass sie sich das nicht länger gefallen lassen wird. Im Nachhinein gesehen war der Plot schon etwas kurz, da es nur zwei ganze Szenen gab, aber trotzdem kann man sagen, dass die Story sehr unterhaltsam gewesen ist – du meine Güte! Ich glaube, ich avanciere so langsam zum absoluten Andrea-Fan!

Chase Chapman und Dena sind also immer noch ein Paar und damit bin ich absolut einverstanden. Ich bin sehr froh, dass Dena mal eine andere Rolle als immer nur Sams Ratschlagetante spielt und damit auch ein wenig mehr Farbe bekommt. Bisher blieb DIE Story für sie aus. Andrea besitzt da mehr Bandbreite, während Dena oftmals für einen Gag durch das Bild hüpft und für die restlichen achtzehn Minuten wieder verschwindet. Zudem bekommen wir durch das nette Pairing Dena/Chapman letzteren öfter zu sehen, der eine der besten Stimmungskanonen der Serie ist und mich doch immer wieder – trotz seiner abartigen Art und Weise – überrascht.

Letztlich gab es da ja auch noch Todd und Frank. Frank taucht wie immer recht wenig auf, aber gerade bei Todd ist man das nicht gewöhnt. Trifft er sich seit neuestem nicht mit einer Frau? Ich hoffe, dass er in Zukunft noch ein paar anständige Storylines nekommt und die Autoren ihn nicht für eine längere Zeit im Hintergrund lassen, bis sie wieder einen erneuten Beziehungsanlauf von Samantha und Todd planen.

Niko Nikolussi – myFanbase

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