Episode: #3.16 Ein Abend mit dem geheimnisvollen Mr. Yang

Als der gefürchtete Serienkiller "Mr.Yang" wieder aus der Versenkung auftaucht, steht Karen Vick vor einem großen Problem. Schon etliche gute Detectives konnten den Mann nicht überführen, viele unschuldige Bürger Santa Barbaras mussten dafür ihr Leben lassen. Dieses Mal verlangt "Mr. Yang" direkt nach Shawn, um mit ihm ein perfides Katz- und Maus-Spiel zu beginnen, sehr zum Missfallen von Shawns Vater Henry und seiner Mutter Madelaine.

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Gus zieht Shawn damit auf, dass er bei jeder Kellnerin die gleiche Nummer abzieht und immer wieder die selben Sprüche bringt, um bei ihnen zu landen, was in den seltensten Fällen klappt. Gus glaubt sogar, dass Shawn nie in der Lage sein wird, wirklich jemanden auf ein richtiges Date auszuführen. Shawn zückt daraufhin sein Handy und ruft Abigail Lighthart an, seine ehemalige Freundin aus der Schulzeit. Er verabredet sich mit ihr zu einem echten Date, was sowohl Gus als auch Abigail nicht so recht glauben können. Shawn macht den beiden jedoch klar, dass es ihm absolut ernst ist.

Unterdessen flattert Chief Vick ein anonymer Drohbrief des Yin-Yang-Killers, wie ihn die Polizei nennt, auf den Schreibtisch. In diesem droht er, jemanden innerhalb der nächsten Woche zu töten, gibt der Polizei jedoch eine Chance, dies zu verhindern. Ganz ausdrücklich verlangt er von Vick, dass Shawn an den Ermittlungen beteiligt werden soll.

Lassiter stellt Shawn dem Profiler vor, der mit ihm an dem Fall zusammen arbeiten soll. Mary ist ihm nicht sonderlich sympathisch, was er ihn auch sofort spüren lässt. Mary erklärt schließlich, dass Yang 1995 fünf Menschen getötet hat. Seither ist er zweimal aufgetaucht und jedes Mal wurde eine Leiche gefunden. Zu Mr. Yang selbst hat die Polizei keinen einzigen Hinweis. Mr. Yang verfasst grundsätzlich immer ein Rätsel und gibt den Ermittlern Zeit, das potentielle Opfer ausfindig zu machen und zu retten. Dieses Mal lautet das Rätsel wie folgt:

"Sie hat dem General gut gedient, dessen Soldaten auf den Tod warten; sie werden im Weißen Fluss bezahlen, aber ihnen weint sie keine Träne nach - wer ist sie?"

Zu diesem Telegramm erhielt die Polizei eine Stoppuhr, die bereits in Gang gesetzt wurde. Es verbleiben Shawn und den anderen nur mehr eine Stunde.

Unterdessen hat auch Henry erfahren, dass es der Yin-Yang-Killer auf Shawn abgesehen hat und will nicht zusehen, wie sein Sohn ins sichere Verderben rennt. Er glaubt, dass Shawn über den Fall verzweifeln wird und nie mehr der selbe ist, da er den Killer niemals kriegen wird. Shawn will sich der Herausforderung jedoch stellen.

Shawn glaubt schnell, das Rätsel gelöst zu haben. Er glaubt dass der General eine Figur auf einer Cornflakes-Schachtel gewesen ist, folglich waren die Soldaten die Cornflakes, der weiße Fluss war Milch. Der Yin-Yang-Killer hat es auf die Kellnerin abgesehen, mit der Shawn geflirtet hatte. Am Restaurant angekommen, finden sie am Spind der Kellnerin eine weitere Stoppuhr, sowie das Yin-Yang-Zeichen. Ein weiteres Rätsel wartet auf Shawn

"Verdammt, Shawn, so nah dran. Zu dumm, dass sie sterben muss - aber wie, wo und wann? Mach dir nicht die Mühe, nach dem "warum?" zu fragen"

Eine weitere Nachricht lautet:

"Du bist jetzt ein Profi. Mach den Punkt, hab Spaß. Pass auf, dass du den Wurf auch triffst."

Die Stoppuhr zeigt nur noch 17 Minuten an. Juliet glaubt, dass der letzte Teil des Rätsels meint, dass es ein Spiel ist, dass sehr sehr nahe ist. Shawn glaubt daraufhin, dass sie zurück zum Polizeipräsidium müssen. Dort wartet Madelaine auf Shawn. Sie war in der Stadt und wurde von Henry gebeten, Shawn das mit dem Killer auszureden. Sie erzählt ihrem Sohn, dass sie mit vielen Detectives gearbeitet hat, die einst mit dem Killer zu tun hatten. Alle haben schreckliche psychische Probleme, seitdem sie die Opfer nicht retten konnten.

Vick hat unterdessen ein riesiges Paket im Konferenzraum gefunden. Als Mary dieses öffnet, finden sie im inneren einen Käfig mit einer weißen Maus, eine weitere Stoppuhr und ein neues Rätsel.

"Das ist Ben. Trappeln ist der Hinweis. Wenn du dich nicht mehr daran erinnern kannst, dann lies das Kleingedruckte."

Die Stoppuhr zeigt dieses Mal etwas mehr als eine Stunde an. Shawn wird schließlich klar, dass in dem Käfig eine Zeitung liegt und findet diese auch unter dem ganzen Heu. Unbemerkt von den anderen lässt Mary die Maus in seine Jackentasche verschwinden, während Shawn die Kleinanzeigen liest. Dort sind viele Menschen aus früheren Fällen aufgelistet. Mit Gus' Hilfe kommen die Ermittler schließlich auf den nächsten Ort, an dem sie suchen müssen: einem alten Bahnhof außerhalb von Santa Barbara, auf dem eine alte Dampflock verkehrt.

Mitten in der Verfolgung der Lokomotive ruft Abigail an, ganz wie Shawn sie gebeten hatte. Er macht ihr klar, dass er ihr Date vielleicht ein wenig nach hinten verschieben muss, was Abigail gleich zum Anlass nimmt zu glauben, dass Shawn sie wieder versetzt. Schließlich gelingt es Shawn und Gus, die Lok zu erreichen. In einem der Waggons finden sie eine weiter Stoppuhr und einen Umschlag. Der nächste Hinweis lautet:

"Ein bewegtes Bild ist tausend Worte wert. Lies die Geschichte und folge den Vögeln. Dort angekommen, wirst du ein Telefon hören. Nach dem achten Klingeln musst du abgenommen haben, sonst ist das Mädchen tot. "

Zwanzig Minuten zeigt die Stoppuhr an. Shawn zieht aus dem Umschlag des Killers ein paar Bilder hervor. Auch Mary hat den Waggon derweil erreicht und lässt sich von Shawn und Gus hinaufziehen. Shawn lässt sich das Rätsel noch einmal durch den Kopf gehen und erkennt, dass einige Bilder sich zu einem Daumenkino zusammen setzen lassen. Dieses zeigt eine Hand, die ein Papier fallen lässt. Shawn erinnert sich daran, wie Gus ein paar Stunden zuvor etwas in den Mülleimer geworfen hat und glaubt, das Rätsel gelöst zu haben.

Als sie mit Lassiter und Juliet den Strand erreichen, folgen sie den Vögeln zu einem Pier. Dann hören sie ein Telefon klingeln. Als Shawn sich umsieht, fällt sein Blick auf einen Penner, auf dessen Decke er das Yin-Yang-Zeichen erkennt. Unter der Bank befindet sich das klingelnde Handy. Shawn wird klar, dass der Killer sie beobachtet und wirft zum Entsetzen der anderen das Handy einfach ins Wasser. Dann bemerkt er etwas im Psych-Büro.

Als die Ermittler dort angekommen sind, ist der Killer längst wieder verschwunden. An der Wand bemerkt Juliet ein Foto von der gekidnappten Frau und nimmt es herunter. Mary zerbricht das Glas. Eine weitere Nachricht wartet auf die Ermittler:

" Du bist ein böser, böser Junge. Ich geb dir noch eine Chance."

Mary will wieder zurück auf die Wache, doch Shawn hat die Nase voll und will aufgeben. Er lässt sich nicht überreden, weiter zu machen, denn er glaubt, dass er keine Chance haben wird und das Mädchen am Ende sowieso stirbt.

Nachdem Juliet und Lassiter gegangen sind, macht Shawn klar, dass er geblufft hat. Er wusste, dass der Killer nicht an dem Tod der Frau interessiert ist, sondern nur an seinem Spiel. Shawn musste die Regeln ändern, damit er überhaupt eine Chance hat. Da der Killer nun glaubt, Shawn sei ausgestiegen, hätten sie bessere Chancen, zu gewinnen.

Juliet und Lassiter erreicht eine weitere Nachricht, die dieses Mal jedoch nicht direkt an Shawn gerichtet ist. Letzterer hat sich dazu entschlossen, wieder an den Anfang zurück zu kehren. Also ist Shawn wieder im Restaurant. Dort fällt ihm auf, dass der Jeep der Kellnerin fehlt.

Shawn ruft sofort Lassiter an, um ihm zu sagen, dass er den Jeep suchen soll, doch der Ermittler hat diesen längst gefunden. Als er und Juliet das Hotelzimmer stürmen, finden sie die entführte Kellnerin gefesselt auf einem Stuhl inmitten des Raumes. Ihr ist nichts passiert. In ihrem Mund steckt eine Nachricht an Shawn:

"Shawn will nicht mehr spielen. Ist etwa der Schwierigkeitsgrad zu niedrig?"

In einem Nebenzimmer findet Shawn die Tasche seiner Mutter. Alle Gegenstände daraus sind fein säuberlich an eine Wand gepinnt. Ihm wird klar, dass der Killer seine Mutter entführt hat. Im Bad hat der Killer mit Lippenstift eine weiter Nachricht auf dem Spiegel geschrieben. Shawn erkennt schnell einen Hinweis auf ein nahegelegenes Autokino und führt die Ermittler dorthin.

Auch Henry ist mittlerweile an Bord und hilft bei der Suche. Shawn erinnert sich daran, dass seine Mutter ein blaues Auto geliehen hat. Die Ermittler schwärmen aus, um auf dem weitläufigen Gelände des Autokinos den Wagen zu suchen. Shawn hat ihn schnell gefunden. Auf dem Beifahrersitz sitzt Madelaine, gefesselt und geknebelt. Auf ihrer Brust steht ein Schild, dass Shawn anweist, nicht zu drücken. Als Henry ihn erreicht, sieht er, dass ein roter Laser auf ihren Hinterkopf gerichtet ist. Shawn erkennt, dass es nur ein Köder ist und nimmt seiner Mutter das Klebeband über dem Mund ab. Dann erkennt er eine Popcorntüte mit einer Bombe darin.

Shawn fragt seine Mutter, wo der Killer ist und Madelaine weist mit ihren Augen auf eine Frau in einem Wagen neben ihr. Als sein Blick den Blick der Unbekannten trifft, hält sie einen Fernzünder hoch, um Shawn zu signalisieren, dass sie es ist, die er sucht. Dann winkt sie ihn mit einem Kopfnicken zu sich.

Shawn steigt in den Wagen und bittet um die Freilassung seiner Mutter. Sie erzählt ihm, dass sie begeistert von ihm ist und ihn als ihr Yin zu ihrem Yang sieht. Dann entgegnet sie, dass sie keine Mörderin ist, nur jemand, der etwas zu Ende bringt, was sie angefangen hat. Shawn glaubt, dass das endgültige Ende ihren Tod bedeuten würde. Sie entgegnet, dass sie nicht vor hat, ihre gemeinsame Geschichte schon zu beenden, sondern dass dieses Zusammentreffen das erste eines ganz großen Ereignisses war. Dann übergibt sie ihm den Fernzünder.

Shawn steigt aus und gibt Lassiter das Zeichen, dass alles unter Kontrolle ist. Sofort erfolgt er Zugriff, während Henry Madelaine befreit und in seine Arme nimmt. Nachdem sie abgeführt wurde, wird Shawn klar, dass die Killerin ständig in seiner Nähe gewesen ist und er es nicht mitbekommen hat.

Shawn verabschiedet sich von Mary und geht dann zu seiner Mutter, die ihn daran erinnert, dass er ein wichtiges Date heute Abend hat. Schließlich trifft er sich tatsächlich mit Abigail, die fasziniert ist, dass er den berüchtigten "Mr. Yang" geschnappt hat. Sie entschuldigt sich auch dafür, dass sie ihm nicht geglaubt hatte. Er lädt sie daraufhin ins Kino ein, trifft am Popcornstand jedoch auf Juliet. Sie erzählt ihm, dass sie fasziniert von seinem Auftreten am heutigen Tag war und nun endlich bereit ist, sich auf ihn einzulassen. Sie bittet ihn um ein echtes Date. Shawn ist überwältigt und begeistert zugleich, macht ihr aber klar, dass ihr Timing nicht schlechter sein könnte, da er bereits ein Date hat. Dann küsst sie ihn sanft auf die Wange und verabschiedet sich von ihm.

Abigail bemerkt sofort, dass etwas in seiner Abwesenheit passiert ist. Ganz kurz ist er davor, sie wieder sitzen zu lassen und Juliet hinterher zu laufen, entscheidet sich dann jedoch um. Abigail soll endlich das Date erhalten, dass er ihr vor all den Jahren versprochen hat. Auch wenn Gus im Autokino in seinem Wagen hinter ihnen sitzt.

Melanie Brandt - myFanbase


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