Episode: #3.04 Der Ausbruch

Dickie Bennett wird von einigen Gefängnisangestellten benutzt, die an das Geld seiner Mutter herankommen wollen. Raylan bekommt Wind von Dickies Ausbruch und wendet sich an Boyd, um Informationen zu erhalten, wie der Ausbruch zustande gekommen sein könnte. Boyd selber bekommt Widerstand aus den eigenen Reihen.

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Quarles bestellt Devil zu sich. Er bietet ihm die Gelegenheit, mehr zu verdienen. Quarles betont außerdem den Vorteil, dass Devil dann nicht mehr Befehle von Boyd und vor allem Ava befolgen müsste. Er verheimlicht nicht, dass sich Devil dafür zunächst die Hände schmutzig machen müssen wird und stellt klar, dass das eine einmalige Gelegenheit ist. Devil zeigt sich interessiert.

Dickie und Dewey werden im Gefängnis in eine Schlägerei verwickelt. Wie sich herausstellt, wurde die ganze Sache von Ash Murphy inszeniert, um Dickie zur geplanten Flucht zu verhelfen. Dewey, der eigentlich nur seinem Freund helfen wollen, stellt nun ein Problem dar, weil er zu viel weiß. Der Sanitäter, der über alles Bescheid weiß, verabreicht Dewey eine Spritze, woraufhin dieser das Bewusstsein verliert.

Raylan verhört den Sanitäter, der in den Ausbruch involviert war. Der Mann ist an der Wange verletzt und sagt aus, man habe ihn in eine Kühlkammer gesperrt. Es wird klar, dass sowohl Dewey als auch Dickie geflohen sind. Rachel hat herausgefunden, dass die beiden mit einem Leichenwagen entkommen sind. Der Fahrer ebendieses Wagens trifft sich mit Murphy, der ihn kurzerhand erschießt und Dickie und Dewey freilässt. Kurz darauf stößt auch der Sanitäter zu der Gruppe. Dieser soll sich um Dewey kümmern, während Murphy mit Dickie nach Noble's Holler will. Dickie versucht zu erklären, dass sie es nicht einmal in die Nähe von Noble's Holler schaffen werden, was Murphy allerdings nicht interessiert.

Raylan stattet Loretta einen Besuch ab, die ihm auf den Kopf zusagt, dass sie jetzt auch mit Heroin und Kokain handelt. Sie ist immer noch bei ihrer Pflegefamilie und passt dort auf die jüngeren Kinder auf. Raylan will von dem Mädchen wissen, ob es weiß, wo Mags Bennett ihr Geld deponiert hat. Daraufhin fragt er Loretta, ob sie das Geld habe.

Im Auto erzählt Rachel Raylan davon, dass man den Fahrer des Leichenwagens erschossen aufgefunden hat. Dann will sie wissen, wohin sie fahren. Raylan sagt ihr, dass sie nach Noble's Holler unterwegs sind, einer afro-amerikanischen Gemeinde. Rachel soll als Vermittlerin fungieren, nachdem Raylan es umgekehrt bereits für sie in Harlan gemacht hat. Raylan erzählt Rachel, dass er vermutet, dass Limehouse Mags Bennetts Geld habe. Er kennt Limehouse flüchtig. Rachel stellt die Frage in den Raum, ob Dickie wirklich blöd genug ist, nach Noble's Holler zu gehen. Raylan geht davon aus, dass man das nie so genau wissen kann, wenn Dewey Crowe involviert ist.

Bei Limehouse angekommen, fragen Rachel und Raylan nach Dickie und Dewey. Limehouse zeigt sich nicht gerade kooperativ und fängt stattdessen an, Rachel über ihre Herkunft auszufragen. Derweil sehen Murphy und Dickie Raylan von ihrem Auto aus und wissen somit, dass die Marshals nach ihnen suchen. Murphy fährt zu seinem Motel und fordert Dickie auf, das Geld aus Noble's Holler raus zu bringen. Im Motel befinden sich außer Dewey Crowe und dem Sanitäter noch andere Männer. Einer davon scheint Dickie aus Harlan zu kennen. Dickie versucht, Limehouse telefonisch zu erreichen, was er schließlich auch schafft. Er bittet Limehouse, das Geld zu einem anderen Ort zu bringen.

Boyd erwartet Devil in der Bar und zahlt ihn aus. Devil hat ganz offensichtlich mehr erwartet und fragt Boyd, wann sie endlich eine lukrativere Sache angehen. Raylan unterbricht die Unterhaltung und fragt Boyd nach Arlo. Boyd, Johnny und Raylan sind sich einig, dass Arlo nicht mehr der Mann ist, der er einst war. Sie unterhalten sich kurz über alte Zeiten und darüber, dass Arlo einst Raylans Mutter verfolgt hat, die bei Limehouse untergeschlüpft war. Arlo wurde daraufhin von Limehouse verprügelt. Boyd bittet Johnny und Devil, kurz mit Raylan unter vier Augen sprechen zu dürfen. Der Marshal klärt ihn darüber auf, dass Dickie und Dewey aus dem Gefängnis ausgebrochen sind. Boyd gibt Raylan daraufhin einen Tipp, der daraufhin deutet, dass Murphy derjenige gewesen sein könnte, der Dickie und Dewey zur Flucht verholfen hat.

Murphy und der Sanitäter besprechen, ob es nicht besser wäre, auf Plan B umzuschwenken, was Murphy jedoch ablehnt. Im Gegensatz zu seinem Partner ist er zuversichtlich, dass sich alles zum Positiven wenden wird.

Johnny wird von Devil mit der Frage konfrontiert, ob ihr derzeitiges Leben es wirklich wert ist, mit Boyd zusammenzuarbeiten. Devil gibt offen zu, dass er nicht mehr an seinen Anführer glaubt, weil Boyd sich zu sehr verändert habe. Er bietet Johnny die Gelegenheit, mit ihm in größere Geschäfte einzusteigen. Johnny will mehr erfahren und Devil erklärt sich bereit, ihm alles zu erzählen, sobald er sicher sein kann, dass Johnny auf seiner Seite ist.

Raylan hat Informationen über den Aufenthaltsort von Dickie und Dewey und beobachtet das Motel, als Murphy mit Essen für die Männer zurückkommt und Raylan ihn erkennt. Murphy lässt daraufhin alles fallen und zieht seine Waffe, doch noch bevor er schießen kann, fährt Raylan ihn mit dem Auto nieder. Als der Gefängniswärter daraufhin trotz seiner Verletzungen noch einmal auf Raylan schießen will, legt dieser den Rückwärtsgang ein und überfährt Murphy noch einmal. Dessen Partner haben die Sache mitbekommen und fliehen im letzten Moment. Raylan geht daraufhin zu Murphy, der zwar große Schmerzen hat, aber bei Bewusstsein ist. Raylan diagnostiziert einen möglichen Milzriss, lässt sich aber beim Rufen der Rettung Zeit, weil er so eine Aussage erpressen will. Murphy erklärt sich dazu bereit, dem Marshal zu erzählen, was er weiß, solange dieser verspricht, auszusagen, dass Murphy kooperiert habe und zwar egal, wie merkwürdig sich die Dinge entwickeln.

Bei einer Tankstelle besprechen Murphys Partner, wie es weitergehen soll. Der Sanitäter fordert Dickie auf, sein Geld abzuholen. Wie er es dorthin bekommt, ist ihm egal. Er will Dickie töten, wenn er dem Plan nicht folgt. Dewey versucht zu entkommen, kommt aber nicht sonderlich weit und auch Dickie landet nach einem gescheiterten Fluchtversuch wieder in dem Kleinbus.

Der Marshals Service hat die Straße aus Noble's Holler abgesperrt und Rachel hält einen Transporter auf, von dem sie vermutet, dass er das Geld der Bennetts geladen haben könnte. Raylan äußert daraufhin die Befürchtung, dass Dickie in Lebensgefahr schweben könnte, sollte er nicht an das Geld herankommen.

Dickie ist mit den beiden anderen Partnern Murphys alleine, von Dewey und dem Sanitäter ist nichts zu sehen. Die beiden Männer bringen Dickie zu Mags' Laden und fordern ihn auf, nach dem Geld zu suchen. Dickie lässt sich Zeit, zieht jedoch schließlich eine Kühltruhe aus einem Versteck in der Wand. Wieder vergeht einige Zeit, weil der jüngere der beiden Männer hinter der Kühltruhe eine Falle Dickies vermutet. In dem Moment, als er schließlich die Kiste öffnen will, fallen Schüsse und die Männer, die Dickie bedroht haben, werden erschossen und zwar von niemand anderem als Limehouse und dessen Fahrer.

Dickie bedankt sich und öffnet die Kühltruhe, in der sich das restliche Geld seiner Mutter befinden soll. Er hat eigentlich mit drei Millionen Dollar gerechnet, von denen allerdings nur noch knapp über siebenundvierzigtausend übrig sind. Limehouse meint, dass Mags von dem restlichen Geld in erster Linie Grundstücke gekauft habe und er das auch belegen könne. Dickie gibt Limehouse das Geld zurück und meint, er werde es sich holen kommen, sobald wieder mehr davon da ist. Er bittet Limehouse außerdem um eine Schrotflinte, die dieser ihm auch gibt.

Kurz darauf kommt auch Raylan bei Mags Laden an und hört zwei Schüsse. Drinnen sitzt Dickie und gibt vor, die beiden Männer, die eigentlich von Limehouse umgebracht wurden, in Notwehr erschossen zu haben. Dickie meint, dass Dewey alles bezeugen könne, woraufhin Raylan fragt, wo Dewey Crowe sei.

Dieser ist sitzt an einen Sessel gefesselt in eine Motelzimmer. Dem Sanitäter wird klar, dass zu viel Zeit vergangen ist und er vermutlich nicht mehr an das Geld herankommen wird. Er eröffnet Dewey, jetzt zu Plan B zu schreiten und holt eine Spritze hervor. Er betäubt Dewey und ruft daraufhin jemanden an, dem er sagt, dass er nur einen bei sich habe und einen Weg wüsste, an mehr Geld zu kommen.

Devil und Johnny treffen sich mit Boyd. Devil ist in der festen Überzeugung, dass Boyd die Unterhaltung nicht überleben wird, rechnet allerdings nicht damit, dass Johnny die ganze Zeit seinem Cousin gegenüber loyal war. Als Devil seine Waffe auf Boyd richtet, hält ihm wiederum Johnny eine Pistole an den Kopf. Derjenige, der abdrückt, ist jedoch Boyd, der Devil direkt in die Brust schießt. Devil ringt um Luft und Boyd erklärt ihm sichtlich getroffen, dass er ihn gut verstehen kann, weil er schon in derselben Position war. Allerdings sei Devil nicht in der glücklichen Position, die Sache überleben zu können. Boyd fragt Devil, ob er seinen Schmerzen Abhilfe schaffen soll. Daraufhin legt er seinem schwerverletzten Freund die Pistole an die Stirn und drückt ab.

Eva Kügerl – myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Eva Kügerl vergibt 5/9 Punkten und schreibt:
    Ich kann nicht wirklich etwas mit dieser Folge anfangen. Das sollte im Grunde wohl eher das Fazit einer Review sein, aber in diesem Fall ist es vielmehr der Ausgangspunkt. Die Charaktere retten...mehr

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