Episode: #2.03 Auge des Sturms

Nachdem ein Bus überfallen wird, stehen sowohl Boyds alter Kumpan Dewey Crowe als auch Marshal Raylan Givens vor Boyds Haustür und verdächtigen ihn, in die Sache verwickelt zu sein. Auch von Kollegen aus der Mine wird Boyd auf seine früheren kriminellen Machenschaften angesprochen. Doyle regelt indessen etwas für seine Brüder.

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Dewey Crowe und Boyd treffen sich in einer Bar und unterhalten sich über Geschäftliches. Boyd gibt weiterhin vor, sich geändert zu haben, aber Dewey Crowe kauft ihm das nicht wirklich ab.

Raylan und Winona besuchen ein Dave-Alvin-Konzert, das allerdings nicht in Lexington stattfindet. Raylan wirft Winona vor, dass sie nicht zu ihm stehe, allerdings gibt sie zu bedenken, dass sie noch immer verheiratet ist. Raylan fragt sie, ob sie überhaupt vorhabe, sich scheiden zu lassen, und die Fronten verhärten sich, als Winona zugibt, dass sie nicht glaube, mit Raylan glücklich werden zu können. Winona entdeckt, dass Tim Gutterson ebenfalls bei dem Konzert ist und will gehen. Raylan will sie davon überzeugen, zu bleiben, gibt aber schließlich nach und verlässt mit seiner Ex-Frau die Veranstaltung.

Dewey Crowe sitzt in einem Bus, der überfallen wird. Die bewaffneten Männer haben es offensichtlich auf eine Tasche mit Tabletten abgesehen, die einer der Passagiere dabei hatte.

Tim wird darüber aufgeklärt, dass er keine Konsequenzen zu befürchten habe, weil er Jess Timmons erschossen hat. Art fragt ihn, ob er sich bewusst ist, was passieren hätte können, wenn er nicht getroffen hätte. Tim wendet ein, dass er viele Mankos habe, aber dass er sein Ziel nie verfehle. Tim verlässt das Büro, aber Raylan wird von Art zurückgehalten. Er wird von seinem Boss gefragt, ob dieser sich Sorgen machen muss. Raylan missversteht die Frage, die eigentlich auf Tim bezogen war und versteht sie als Anspielung auf seine Affäre. Art bohrt nach, und obwohl Raylan nicht zugeben will, dass er wieder mit Winona zusammen ist, kommt Art letzten Endes selbst darauf und zeigt sich darüber sichtlich amüsiert. Außerdem unterhält sich Art mit Raylan über den Überfall auf den Bus und Raylan meint, er werde der Sache nachgehen.

Boyd wird bei den Minen von einem Kollegen konfrontiert. Ein weiterer, Kyle, geht dazwischen und fragt, ob er Boyd auf einen Drink einladen kann. Dieser lehnt ab. Kyle und der Mann, der Boyd kurz zuvor angegangen ist, scheinen unter einer Decke zu stecken.

Raylan lässt sich von einem Ranger den Tatort des Bus-Überfalls zeigen. Doyle Bennett kommt dazu und bittet die beiden, ihn auf dem Laufenden zu halten, selbst wenn der örtlichen Polizei nicht allzu viel Vertrauen geschenkt wird. Außerdem spricht er Raylan auf Boyd an und fragt ihn, ob er sich bewusst sei, dass Boyd jetzt mit Ava zusammenwohne. Der Marshal hat dafür allerdings nur ein müdes Lächeln übrig.

Dewey Crowe sucht Boyd auf und unterstellt ihm, bei dem Überfall beteiligt gewesen zu sein, weil er Cutter, einen alten Kompagnon, wiedererkannt hat. Dewey ist sichtlich wütend, weil er bei dem Trip zweihundert Dollar verdienen hätte sollen und jetzt mit leeren Händen dasteht. Boyd streitet ab, etwas mit der Sache zu tun zu haben und Dewey meint daraufhin, dass er in diesem Fall vorhabe, die Räuber zu berauben. Boyd will Dewey davon abhalten, weil er nicht will, dass die Dinge aus dem Ruder laufen und Dewey etwas zustößt. Dieser will sich allerdings nicht aufhalten lassen, er zweifelt noch immer an Boyds Unschuld in der Sache.

Der nächste, der sich mit Boyd unterhalten will, ist Raylan, allerdings ist nur Ava zuhause. Diese vermutet, dass Raylan aus persönlichen Gründen zu ihr gekommen ist und erklärt ihm, warum sie mit Boyd zusammenwohnt und unter welchen Bedingungen. Raylan stellt klar, dass er wegen des Falls gekommen sei und er findet heraus, dass Dewey Crowe in der Gegend ist. Außerdem erzählt Ava Raylan, wo er Boyd antreffen kann.

Dewey Crowe betritt einen Laden und will eine Sturmhaube kaufen, erntet dafür vom Verkäufer aber nur Spott. Schließlich befinde man sich in Kentucky, Sturmhauben werden hier nicht gebraucht, Dewey solle es doch bei Ebay versuchen. Dewey Crowe ist das Online-Auktionshaus offenbar unbekannt, er sagt dem Verkäufer, er würde sich mit jeder Art von Maske zufrieden geben. Dewey wird von dem Verkäufer in eine Diskussion verwickelt, der sofort durchschaut, dass der junge Mann nichts Gutes im Schilde führt. Er meint, Dewey könne alles kaufen, was er in dem Laden finde, solange er sich beeile. Dewey sieht sich um und entscheidet sich recht schnell für einen Cowboyhut.

Raylan besucht Boyd in der Bar, die er immer nach Dienstschluss besucht und fragt ihn, ob Dewey auch da ist und ob Boyd etwas mit dem Überfall zu tun hat. Boyd versucht einmal mehr den Marshal davon zu überzeugen, dass er nicht mehr kriminell ist, meint aber auch, dass er niemanden verraten muss. Raylan fragt, wie viel Blut Boyd an seinen Händen kleben haben will und wie sehr er das Gefängnis genossen hat. Er gibt seinem Jungendfreund eine Visitenkarte, die dieser jedoch sofort zerreißt.

Dewey Crowe überfällt die Männer, die für den Überfall verantwortet sind und gibt sich dabei als Federal Marshal Raylan Givens aus und trägt den Hut, den er zuvor gekauft hat. Er droht, die Männer zu erschießen, nimmt ihnen die Tabletten weg und rät ihnen, mit dem Handel mit Oxycodon aufzuhören. Dabei wird er von einer jungen Frau beobachtet, die sich im Nebenraum versteckt.

Diese junge Frau berichtet das Ganze Doyle Bennettt, der sich daraufhin mit Raylan unterhält. Es wird klar, dass die beiden zusammen aufgewachsen sind und obwohl beide Familien kriminell sind, wurden sie beide Gesetzeshüter. Doyle äußert jetzt jedoch Zweifel daran, ob Raylan wirklich der ist, für den er sich ausgibt. Er fängt an, kryptische Anspielungen zu machen, die Raylan natürlich nicht versteht, bis herauskommt, dass die junge Frau, die unterdessen in Doyles Auto sitzt, Raylan Givens gesehen haben will. Diese meint jedoch sofort, dass sie nicht ihn bei dem Überfall gesehen hat, sondern jemand anderes. Doyle jedoch scheint sich mit seinen Anspielungen verraten zu haben, denn Raylan stellt seine Integrität infrage.

Die Zeugin beschreibt Raylan, wie der Mann ausgesehen hat, der sich als Marshal ausgegeben hat, und als sie meint, er habe merkwürdige Kommentare über das Ausstopfen von Alligatoren gemacht hat, ist Raylan klar, dass es sich um Dewey Crowe handeln muss.

Indessen heuert Dewey in Boyds Stammkneipe eine Prostituierte an und will auch seinem Freund einen Drink ausgeben. Als Boyd erfährt, dass Dewey sich als Raylan ausgegeben hat, rät er ihm, schleunigst zu verschwinden. Dieser meint jedoch, dass er nicht weglaufen werde. Er bleibe so lange, wie es ihm passt. Boyd wünscht ihm dabei viel Glück, es wird jedoch kein Zweifel daran gelassen, dass er mit Deweys Handlungen alles andere als einverstanden ist. Nachdem er die Bar verlassen hat, ruft er Raylan an und erzählt ihm, wo er Dewey finden kann.

In einem Wohnwagen vergnügt sich Dewey Crowe gerade mit zwei Frauen, als Raylan die traute Runde stört. Er bittet die Prostituierten zu gehen und versucht Dewey klarzumachen, wie dämlich das war, was er in den vergangenen zwölf Stunden abgezogen hat. Der Kriminelle streitet nicht ab, sondern tut so, als wäre das mit den Tabletten Raylans Plan gewesen und er sei nur sein Handlanger. Raylan macht dem Spiel ein Ende und will wissen, ob jemand außer dessen Boss, der bei dem Bus-Überfall ermordet wurde, von seinen Machenschaften weiß. Die Unterhaltung wird jedoch unterbrochen, als Cutter und sein Partner dazukommen. Raylan stellt sich vor, die Männer halten es jedoch wieder für ein Täuschungsmanöver und eröffnen das Feuer.

Die beiden wollen nicht mit Raylan verhandeln und sind kurz davor, einfach den Wohnwagen zu stürmen und den Marshal umzubringen, als Doyle sie von hinten überrascht und sie fragt, für wen sie arbeiten. Als sie meinen, sie arbeiten für Doyles Bruder Dickie, erschießt der Polizist beide, ohne dass Raylan etwas von der Situation mitbekommt.

Dickie und Coover Bennettt werden von ihrem Bruder aufgesucht, der sichtlich aufgebracht darüber ist, dass er zwei Leute erschießen musste, um ihnen den Rücken freizuhalten. Er fragt sie, ob sie keine Angst vor der Dixie Mafia oder ihrer Mutter hätten. Nachdem er sichergeht, dass man die Spur der Tabletten nicht zu Dickie und Coover zurückverfolgen kann, ordnet Doyle an, dass sie ab jetzt zuerst zu ihm kommen sollen, wenn sie wieder irgendetwas im Schilde führen.

Raylan fährt noch einmal zu Ava und bittet sie, Boyd rauszuwerfen, auch wenn er nichts mit dem Überfall auf dem Bus zu tun hatte. Er glaubt Boyd vielleicht, dass er sich ändern möchte, aber er bezweifelt, dass er es schaffen kann. Raylan fragt seine Ex-Freundin, ob sie Boyd nur bei sich wohnen lasse, um ihn zurückzubekommen, woraufhin Ava relativ wütend reagiert. Ihre Wohnsituation habe nichts mit Raylan zu tun und im Endeffekt sei er derjenige gewesen, der sich entschieden hat, nicht Teil ihres Lebens zu sein. Deshalb habe er jetzt auch kein Recht, über sie zu entscheiden. Sie macht klar, dass Boyd bei ihr bleiben werde.

Kyle sucht Boyd in einer Bar auf und dieser ist sichtlich genervt darüber, dass er nicht einmal in Ruhe einen Drink genießen kann. Kyle gibt zu, Boyd zu kennen und dass er ihn sehr bewundere. Kyle stellt sich als Neo-Nazi heraus, der gerne mit Boyd zusammenarbeiten will. Boyd selbst wirkt aufgebracht, verlässt die Bar und steigt in sein Auto ein. Als Kyle ihm folgt, nimmt Boyd ihn in den Schwitzkasten und fährt los. Er schreit den Mann an, ob er bereit ist, vor seinen Schöpfer zu treten und lässt Kyle in voller Fahrt los. Dieser überschlägt sich einige Male und bleibt bewegungslos liegen. Boyd fängt an zu schreien und bleibt stehen. Er wartet, bis Kyle sich bewegt und klar ist, dass er noch am Leben ist, danach fährt er einfach davon.

Eva Kügerl – myFanbase


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