Bewertung: 6

Review: #2.11 Die Katzenkralle

Melinda hat Visionen, in denen sie durch den Dschungel rennt und dabei von einer gelben Pflanze verletzt wird. Sie findet heraus, dass der Geist etwas mit einer Professorin auf der Uni zu tun hat. Außerdem will Rick von Melinda endlich die Wahrheit erfahren …

Optisch ist die Folge echt toll geworden. Die Szenen im Dschungel waren wirklich außergewöhnlich und wunderschön. Vor allem die gelbe Pflanze fand ich toll. Am Anfang wird es auch gleich richtig gruselig, denn Melinda geht ins Schlafzimmer und sieht eine blutige Hand. Einen Moment später rennt sie plötzlich durch den Dschungel und findet eine Leiche, die Blut spuckt. Das war es dann aber auch schon mit den gruseligen Momenten in dieser Folge. Der Fall wird ziemlich schnell geklärt und die Auflösung ist auch nicht ziemlich überraschend. Zwar sagt Penn, sie habe Martin umgebracht, jedoch war ich überzeugt davon, dass sie es nicht getan hat. Und so war es letztendlich auch. Die Story war extrem vorhersehbar und deswegen auch etwas langweilig. Martin und Penn waren auf einer Expedition, auf der Martin krank geworden und im Dschungel zusammengebrochen ist. Penn wollte Hilfe holen, doch als sie wieder gekommen ist, war Martin plötzlich verschwunden und man hat erst zwei Tage später seine Leiche gefunden. Auch die Szene, in der sich Martin von Penn verabschiedet, fand ich ziemlich emotionslos. Ich hatte nicht mal Tränen in den Augen. Da gab es echt traurigere Folgen. Ich fand es schön, dass Romano endlich mal wieder erwähnt wurde, wenn auch nur kurz. Melinda hat seinen Hut gefunden und als Delia ihn aufsetzt, sieht Melinda ihn einen kurzen Moment. Ich frage mich, was aus ihm geworden ist. Wollte er nicht Melindas Seele?

Viel interessanter als die Geisterstory, war die Story um Rick, der endlich wissen will was Melinda verheimlicht. Es war echt witzig, wie er ganz alleine in seinem Büro war und fast durchgedreht ist, da das Buch über die Katzenkralle erst auf dem Tisch lag und dann wieder im Regal stand, genauso wie die Statue. Und auch der betrunkene Rick sorgte für einige Lacher. Ich hätte nicht gedacht, dass Rick die Sache mit den Geistern so sehr mitnimmt und ihn sogar verängstigt. Ich hätte eher erwartet, dass er total begeistert davon ist. Am Ende erzählt Melinda Rick von ihrer Gabe und er glaubt ihr auch mehr oder weniger. Ich hätte auch nichts anderes erwartet. In dieser Folge erfahren wir auch, dass Rick verheiratet ist, was mich echt überrascht hat. Wahrscheinlich wird es bald Eheprobleme zwischen Rick und seine Frau geben, denn sie sieht Rick im Wagen von Melinda und es sah nicht so aus, als sei sie begeistert davon gewesen. Jim und Delia kamen in dieser Folge etwas kurz, doch das störte mich nicht weiter, denn in dieser Folge ging es hauptsächlich um Rick und Melinda.

Fazit

Optisch war das eine echt tolle Folge, doch inhaltlich hat sie mich etwas enttäuscht. Die Geisterstory war weder wirklich spannend, noch hat sie mich zu Tränen gerührt. Umso interessanter fand ich die Story um Rick und Melinda und ich bin gespannt wie es mit den beiden weitergeht. Ich vergebe 6 von 9 Punkten.

Kevin Dave Surauf - myFanbase

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