Episode: #2.01 Die Macht des Bösen

Andrea, die ebenfalls eines der Opfer des Flugzeugabsturzes ist, kann sich nicht von der Welt lösen. Melinda wendet sich an Professor Rick Payne, der ein Experte für Okkultismus ist, um mit seiner Hilfe mehr über den Wide Brim Man herauszufinden.

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Foto: Copyright: 2006 Touchstone Television. All rights reserved. No Archive. No Resale./Monty Brinton
© 2006 Touchstone Television. All rights reserved. No Archive. No Resale./Monty Brinton

Nach dem Flugzeugabsturz über Grandview ist die Situation in der Stadt chaotisch. Melinda sieht sich mit Hunderten Seelen derjenigen Menschen konfrontiert, die im Unglücksflugzeug saßen. Der düstere Mann hält die Toten immer noch auf der Seite des Lebens und will sie nur im Austausch mit Melinda freigeben. Andrea muss erkennen, dass ihr Bruder lebt, sie aber auf dem Weg zum Flughafen getötet worden ist.

Melinda hat in der Nacht einen Traum, in dem sie von Andrea in den Laden gerufen wird. In ihrem Traum berichtet sie Andrea, dass sie nicht tot sei, sondern im Koma liege. Andrea erwidert hierauf, dass sie sich im Laden bedroht fühle. Jim versucht derweil vergeblich die Tür des Ladens zu öffnen. Als er es endlich mit viel Mühe schafft, wird die Situation bedrohlicher und Melinda schreckt aus ihrem Traum auf.

Weil sie noch nicht schlafen kann, geht Melinda hinunter, um sich abzulenken. Plötzlich steht Andrea vor ihr. Diese nennt ihr den Namen „Romano“, woraufhin der düstere Mann ebenfalls kurz erscheint. Andrea fleht Melinda an, ihr zu helfen.

Bei Andreas Beerdigung kann Melinda allerhand Geister auf dem Friedhof sehen. Allein, dass Andreas Geist nicht da ist, verwundert Melinda. Im Anschluss an die Beerdigung spricht Melinda mit Andreas Bruder, Mitch. Er ist in Tränen aufgelöst und versichert Melinda, dass Andrea sie wie eine Schwester geliebt habe.

Später macht sich Melinda auf zu Andreas alter Wohnung. Auf dem Weg dorthin gibt sie einem Fernsehteam, welches gerade vor dem Haus berichtet, ein kurzes Interview. In der Wohnung von Andrea trifft Melinda nochmals auf den düsteren Herrn namens Romano. Er gibt ihr zu verstehen, dass er Andrea festhalte und auch sie mitnehmen wolle.

In der Nacht kommt Melinda nicht zur Ruhe. Im Bad sieht sie dann wiederum Andrea, deren Gesicht nun befremdlich maskenhaft wirkt. Andrea bekräftigt nochmals, dass sie nicht ins Licht gehen werde.

Melindas kurzes Interview wird im Fernsehen gesendet und ruft ihren Ex-Freund, Kyle, auf den Plan. Dieser scheint ganz besessen von ihr zu sein und macht im Internet ihren Aufenthaltsort ausfindig.

Derweil sucht Melinda Hilfe bei Professor Payne, welcher ein Experte für Okkultismus, Übernatürliches und Psychologie ist. Professor Payne ist nicht gerade begeistert, dass Melinda seine Hilfe sucht, dementsprechend kratzbürstig verhält er sich zu Anfang. Im Laufe des Gesprächs verstehen sich beide jedoch immer besser. Beim gemeinsamen Essen vom Lieferservice kommen sie auf Lichtgeister und dunkle Geister zu sprechen. Professor Payne erklärt, dass dunkle Geister versuchen, so viele Seelen wie möglich an sich zu reißen. Je mehr Seelen sie verschlingen würden, desto näher kämen sie ihrem Ziel, unbesiegbar zu sein. Melinda lenkt das Gespräch auf Romano.

Melinda besucht Jim auf der Einsatzwache. Da Melinda zutiefst verzweifelt ist, rät ihr Jim, sich erst einmal eine Pause zu gönnen. Melinda aber will unbedingt weiter machen. Als sie an Andrea denkt, bekommt sie einen Flashback. Sie erlebt noch einmal die Situation, in der sie ihr von ihrer Gabe erzählte. Andrea reagierte damals offen und positiv, was Melinda sehr imponierte.

Melinda und Mitch suchen nochmals in Andreas Wohnung nach Erklärungen. Ihnen bietet sich nun ein beängstigendes Szenario: die Wohnung ist verwüstet, ein gespenstisches Stimmen-Wirrwarr ist zu hören, und die Wände sind mit bedrohenden Worten in roter Farbe beschmiert. Mitsch drängt Melinda, ihm nun endlich zu sagen, was vor sich geht. Seinerseits offenbart er Melinda, dass er selbst große Schuldgefühle habe, denn es würde eine Information geben, die er seiner Schwester nie weitergeben habe.

Als Andrea und Mitch zurück im Laden sind, taucht Andrea auf und ist außer sich. Sie will nicht tot sein. Romano habe ihr außerdem gesagt, dass sie Melinda nicht glauben solle und dass sie zurück zum Anfang gehen müsse.

Auch Professor Paynes Büro wurde derweil verwüstet. Die Wände und Decke sind vollgeklebt mit Inka-Zeichnungen, die sich als Droh- und Todessymbole darstellen. Danach recherchiert Professor Payne alle Informationen zu Romano. Er kann in Erfahrung bringen, dass Romano ein Sektenführer war, der im Jahre 1933 einen Massenselbstmord seiner Anhänger angezettelt hatte. Romano würde seine Macht aus den Seelen ziehen, die sich ihm angeschlossen haben. Je mehr Seelen er an sich binde, desto stärker werde er. Dies könne so weit gehen, dass er irgendwann in der Lage wäre, in andere Menschen hineinzufahren, um letztlich alles Gute auf der Welt auszulöschen.

Zusammen mit Jim kann Melinda das Rätsel um den Anfang, an den Andrea gehen soll, lösen. So fährt sie zu der Straße, auf der Andrea ums Leben gekommen ist. Andrea erklärt Melinda hier, dass sie nicht gehen könne, weil sie Schuld auf sich geladen habe. In dem Moment, in dem ihr klar geworden sei, dass sie und nicht ihr Bruder gestorben ist, habe sie sich gewünscht, dass es umgekehrt gewesen wäre, denn sie wollte so sehr leben.

Nach Andreas Geständnis sucht Melinda Mitch auf. Sie ist jetzt ganz offen zu ihm, gesteht ihm ihre Gabe und erklärt ihm, dass Andrea noch nicht ins Licht gegangen sei.

Zurück im Laden lüftet Mitch das Geheimnis um die Nachricht, die er Andrea bis heute verheimlicht hat. Ihr Vater habe kurz vor seinem Tod darum gebeten, Andrea zu sagen, dass er sie liebt und sie sich keine Vorwürfe machen solle, weil sie nicht da war in seinen letzten Stunden. Als Melinda ihm daraufhin von Andreas letzten Gedanken berichtet, ist Mitch verständnisvoll. Sie habe nichts Unrechtes getan, aber er fühle sich schuldig und bitte seine Schwester um Verzeihung.

Während der Aussprache zwischen Mitsch und Andrea ist auch Romano zum Laden gekommen. Allerdings kann er nicht in den Laden gelangen, da darin, so berichtet Melinda, zu viel Liebe herrsche. Nachdem auch Melinda ihrer Freundin noch rührende Abschiedsworte mit auf den Weg geben kann, verabschiedet sich Andrea ins Licht, wo sie ihren Vater bereits warten sieht.

Indes macht sich Kyle zum Flughafen auf. Dort kommt es zu einem Unfall. Kyle wird von einem Auto erfasst und stirbt. Schnell aber kann er sich selbst von oben beobachten…

Anne L. - myFanbase


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