Bewertung: 7
Wes Craven

Scream 2

Jemand ist mit seiner Liebe zu Fortsetzungen einen Schritt zu weit gegangen.

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Inhalt

Seit der Mordserie in Woodsboro sind zwei Jahre vergangen. Sidney (Neve Campbell) hat sich gerade ein normales Leben am College aufgebaut, als sich der ganze Alptraum wiederholt. Und kaum ist der erste Mord passiert, taucht auch schon Gale Weathers (Courtney Cox) auf, die in der Zwischenzeit ein Buch über die Woodsboro-Morde veröffentlicht hat, das auch gerade seine Kinopremiere als "Stab" feiert, wo der erste Mord passierte. Gale allerdings muss sich mit der neugierigen und sehr aufdringlichen Journalistin Debbie Salt herumschlagen, von der sie immer wieder belästigt wird.

Hilflos muss Sidney mit ansehen, wie ihre Freunde getötet werden. Sie weiß auch nicht mehr, wem sie trauen kann, und so wendet sie sich sogar von ihrem Freund Derek (Jerry O'Connell) ab. Die einzige Unterstützung bekommt sie von ihrem langjährigen Kumpel Randy (Jamie Kennedy), der die Woodsboro-Morde ebenfalls überlebt hat, und Dewey (David Arquette), der sofort zum College fährt, als er von den Morden hört und sich um Sidney sorgt.

Der Killer lässt schließlich seine Maske fallen und Sidney kommt dieser wie ein Geist aus der Vergangenheit vor...

Kritik

Fortsetzungen sind zwar eine Sache für sich, doch dieser Film kann gut mit dem Vorgänger mithalten. Es gab mehr Opfer, was ja nicht hätte sein müssen, aber diese Todesszene waren besser ausgearbeitet. Der Film kann aber leider oft die Spannung nicht halten, was ihn dann etwas zunichte macht; vieles kann man auch schon vorhersehen. Er ist trotz allem ein anspruchsvoller Film mit einer Top-Besetzung.

Positiv finde ich, dass es keine herumalbernden Leute, von dem komischen Alpha-Omega-Verein abgesehen, mehr gab. Dieser Teil war einen Tick ernster, aber verlor den Humor nicht ganz aus den Augen. Die ironischen Wortwechsel zwischen Gale und Dewey find ich einfach köstlich und nicht zu vergessen den Filmfreak Randy, der immer einfach krass drauf ist.

Für mich bedauernswerte Kurzauftritte hatten Jada Pinkett Smith, Sarah Michelle Gellar und Omar Epps und wie auch schon im ersten Teil Liev Schreiber. Diese Storys hätte man besser und vor allem weiter ausbauen können - wäre lohnenswert gewesen.

Fazit

Gute Fortsetzung mit einer Top-Besetzung.

Dana Greve - myFanbase
04.08.2004

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