Episode: #5.12 Eine Welt voll Schmerz

House behandelt einen Familienvater, der unter unsagbar großen Schmerzen leidet und versucht hat, sich umzubringen. Unterdessen kommt der Kuss zwischen Foreman und Dreizehn zur Sprache, während Cuddy Probleme damit hat, ihr neues Leben als Mutter mit ihrer Arbeit als Klinikchefin zu kombinieren.

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Foto: Copyright: 2008 Fox Broadcasting Co.; Adam Taylor/FOX
© 2008 Fox Broadcasting Co.; Adam Taylor/FOX

Familienvater Jeff versucht sich in seinem Wagen das Leben zu nehmen, kann jedoch gerade noch von seiner Frau gerettet werden. Als er wieder zu sich kommt, entschuldigt er sich für seine Tat, entgegnet jedoch, dass er die Schmerzen einfach nicht mehr aushalten kann.

Cameron stellt House Jeffs Fall vor und versucht ihn zu überzeugen, sich des Mannes anzunehmen und ihn von seinen Schmerzen zu befreien. Nach einiger Diskussion im Team wird der Fall schließlich doch übernommen, da jedoch viele Ärzte zuvor nichts bei Jeff gefunden haben, will House nochmal ganz von vorne beginnen.

Taub erstellt ein psychologisches Profil von Jeff und befragt im Zuge dessen auch seine Frau und seinen Sohn Zach. Dreizehn und Foreman durchsuchen derweil Jeffs Haus, finden jedoch nichts auffälliges. Schließlich kommt bei den beiden der Kuss zur Sprache und Dreizehn macht Foreman klar, dass dies eine einmalige Sache war und es nicht wieder passieren wird. Sie beteuert, dass sie ihn sehr gern hat, jedoch niemanden mit in ihr Verderben ziehen will.

Taub will Jeff Antidepressiva verabreichen, da er glaubt, er sei lediglich depressiv. House, der selbst gerade wieder starke Schmerzen verspürt, will der Sache jedoch auf den Grund gehen und ordnet eine Biopsie von allem an, was Jeff weh tut. Während der Untersuchung löst sich ein Blutgerinnsel in Jeffs Adern und verursacht eine Lungenembolie. House vermutet, dass er ein unentdecktes Herzproblem hat.

House bemerkt Zuhause derweil, dass seine Decke ganz nass ist. Als er mit seinem Stock dagegen stößt, bricht diese zusammen und ein Schwall Wasser ergießt sich über ihn. Unterdessen finden Kutner und Taub heraus, dass Jeff unzählige Ödeme in seinem Körper hat und sich Luft in seinen Arterien befindet, während Foreman Dreizehn noch einmal ins Gewissen redet, ihnen doch noch eine Chance zu geben. Doch sie streubt sich weiterhin.

Dreizehn und Kutner wollen ein Angiogramm anlegen, um die Ursache für die Luft in den Arterien herauszufinden, doch House weiß längst, was das Problem ist. Er nimmt die Infusion von Jeff und bemerkt Bissspuren auf dem Schlauch. Anscheinend hat er selbst Luft in seine Adern gebracht, um möglichst schnell zu sterben.

Unterdessen trifft Dreizehn auf Janis, deren Werte sich stark gebessert haben und die schon wieder etwas mehr Kontrolle über sich und ihre Muskulatur hat. Sie bedankt sich bei Dreizehn dafür, dass sie sie wieder zurück in die Studie gebracht hat. Währenddessen entwickelt Jeff während eines Muskeltests immer stärkere Schmerzen in seinem Bein, so dass er das Gefühl hat, man würde es ihm absägen.

Cuddy tut sich inzwischen schwer, Privatleben und Beruf voneinander zu trennen. Dann erwartet sie auch noch Besuch von einem Sozialarbeiter, der ihre Fähigkeit als Pflegemutter für Baby Rachel überprüfen soll. House hat derweil beschlossen, Jeffs zentrales Nervensystem von seinem Körper zu trennen, um zu sehen, woher der Schmerz kommt. Während der Vorbereitung zu dem Eingriff kommen die beiden über ihre Schmerzen ins Gespräch. Jeff entgegnet House, dass dieser es wohl leichter hat, weil er sich nur selbst mit seinen Schmerzen abgeben muss. Jeff dagegen muss vor seine Familie auf heile Welt machen.

Cuddy entschuldigt sich immer und immer wieder bei dem Sozialarbeiter für die Unordnung in ihrer Wohnung, doch dieser findet es gar nicht so schlimm. Er entgegnet, dass sie zu den besten Pflegemüttern gehört: sie hat ein stabiles Einkommen und einen hohen sozialen Standard. Mehr brauche Rachel nicht.

Der Test an Jeff war unschlüssig. Da auch Zach nicht mehr mitansehen kann, wie sein Vater leidet, versucht er ihm beim Selbstmord zu helfen, wird jedoch von House durchschaut, der Jeff noch einmal retten kann. Allmählich gehen dem Team die Ideen aus, bis House vermutet, dass die vielen Schmerzmittel vielleicht das Problem sein könnten und Jeff unter Analgetika-induzierten Schmerzen leidet. Er will Jeff sofort von den Medikamenten nehmen.

Wilson stattet Cuddy einen Besuch ab und ist überrascht, dass diese sich kein bisschen darüber freut, dass sie den Besuch des Sozialarbeiters gut überstanden hat. Er rät ihr, sich Hilfe zu suchen, denn ihr Job und das Kind sind nicht so leicht unter einen Hut zu bringen.

House lässt Jeff Naloxon injizieren und verursacht so bei ihm unsagbar starke Schmerzen. Auch nach mehreren Stunden hat sich nichts verbessert, so dass Houses Theorie sich in Luft auflöst. Jeffs Frau appelliert an House, dass er endlich aufhören soll. Auch sie hat mittlerweile erkannt, dass Jeff so nicht mehr weiterleben kann und bittet House, ihn zu entlassen. House willigt ein.

Zuhause hat House endlich einen Klempner dazu gebracht, sich um sein defektes Rohr zu kümmern, das den Wasserschaden verursacht hat. Als er den Arbeiter beobachtet, wie er sich im Schritt kratzt, kommt ihm eine Idee und er eilt sofort ins Krankenhaus. Er erzählt seinem Team, dass Jeff an Epilepsie leidet. Diese ist so tief im Gehirn lokalisiert, dass sie auf einem EEG nicht erscheint und sich über die Zeit die Neuronen im Gehirn neu verschaltet hat. Zunächst begannen Jeffs Krämpfe im Unterleib, dann entwickelte sich ein Schmerz im ganzen Körper. Am Ende kann Jeff tatsächlich geholfen werden.

Dreizehn springt über ihren Schatten und lädt Foreman doch noch zum Essen ein, während dieser durch Zufall erfährt, dass ihr gar nicht das richtige Medikament, sondern nur ein Placebo verabreicht wird.

Melanie Brandt - myFanbase


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