Episode: #2.17 In Not

Als ein 6-jähriger Junge ins Krankenhaus gebracht wird, der dieselben Symptome aufweist wie eine andere Patientin, die vor Jahren in Houses Behandlung verstarb, glaubt House, dass die beiden Fälle identisch seien und dass er den Ablauf der Krankheit des Jungen voraussagen kann. Unterdessen veranstaltet das Krankenhaus einen Pokerabend, dessen Erlös der Onkologie- Abteilung zugute kommen soll.

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Foto: Dr. House - Copyright: 2005 Fox Broadcasting Co.; Michael Lavine/FOX
Dr. House
© 2005 Fox Broadcasting Co.; Michael Lavine/FOX

Während House auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung mit Cuddy und Wilson pokert, wird der 6-jährige Ian in die Notaufnahme gebracht. Als House von seinen Symptomen hört, bricht er das Spiel sofort ab und widmet sich dem kleinen Jungen. Er untersucht den Jungen und findet heraus, dass dessen Gehirn langsam die Kontrolle über seine Muskeln verliert. Er trommelt sein Team zusammen und fängt an, mit ihnen den Fall zu diskutieren. House vergleicht den Fall mit einer vor zwölf Jahren verstorbenen 73-jährigen Frau, die ähnliche Symptome entwickelt hatte, und befürchtet, dass Ian an der gleichen Krankheit erkrankt sein könnte.

Niemand aus dem Team glaubt, dass Ian an etwas ernsteres als einer Lebensmittelvergiftung leidet, vor allem Chase glaubt, dass House nur Parallelen zu einem alten Fall zieht, weil er diesen damals nicht lösen konnte. Erste Tests auf Erdheim-Chester waren negativ, dann beginnen jedoch bei Ian die Nieren zu versagen – genau wie bei Esther, Houses damaliger Patientin.

Um Cuddy davon abzuhalten, sich in den Fall einzumischen, bittet er Wilson, Cuddy so lange zu beschäftigen, bis er den Fall gelöst hat. Weitere Untersuchungen an Ian bringen jedoch keine Klärung seines Zustands. Da House durch Esthers Fall weiß, was als nächstes kommen wird, ordnet er sein Team an, alles mögliche zu unternehmen, um das als nächstes angegriffene Organ zu schützen: die Leber. Dann versagen Ians Lungen und die Ärzte müssen ihn an eine Lungenmaschine anschließen.

House beschließt, Wilson hinzu zu ziehen, um eine Leukämie auszuschließen, was sie sehr schnell tun können. Wilson glaubt, Ian könnte am Kawasaki-Syndrom erkrankt sein, was die Tests jedoch nicht bestätigen. Stattdessen zeigen sie, dass sich in Ians Herz eine Masse gebildet hat, die House nun biopsieren will. Dabei setzt das Herz des Jungen aus.

Cuddy hat endlich erfahren, was House treibt und nimmt ihm den Fall weg, weil sie glaubt, dass es ihm nicht um Ian geht, sondern darum, dass er Esther nicht retten konnte. Das Team beschließt, dennoch weitere Tests durchzuführen, auch wenn sie nur wenig Gewebe aus der Biopsie gewinnen konnten. Foreman ist sich derweil nicht sicher, was passieren wird, wenn sie den Fall nicht lösen können.

Als alle weiteren Tests keinen Aufschluss bringen, besucht er zunächst Ian, dann spricht er mit Wilson. Dabei kommt House eine Idee. Er ordnet an, dass noch einmal auf Erdheim-Chester getestet werden soll. Laut House war der erste Test negativ, weil die Erkrankung den Darm damals noch nicht erreicht hatte. Das Team ist nicht überzeugt von seiner Argumentation, führt den Test aber trotzdem durch. Dieses Mal ist der Test positiv – Ian leidet an Erdheim-Chester. Die Therapie kann sofort eingeleitet werden und Ian wird überleben.

Während die meisten schon dabei sind, beim Aufräumen zu helfen, sitzen House und Wilson am Pokertisch und unterhalten sich. Wilson glaubt, dass House nur Glück hatte, doch House entgegnet, dass seine Arbeit nicht auf Glück basiert, sondern auf Kombinationsgabe.

Melanie Brandt - myFanbase.de


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Enddiagnose

Erdheim-Chester-Erkrankung