Episode: #1.11 Tod aus der Wand

Während House und sein Team herauszufinden versuchen, warum ein junger Patient nach einem Autounfall nicht aufhört zu bluten, nimmt er die Herausforderung von Cuddy an, eine Woche lang das Vicodin abzusetzen. Als Gegenleistung befreit sie ihn für eine Woche vom Klinikdienst.

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Foto: Lisa Edelstein, Dr. House - Copyright: 2004 FOX BROADCASTING COMPANY; Nigel Parry/FOX
Lisa Edelstein, Dr. House
© 2004 FOX BROADCASTING COMPANY; Nigel Parry/FOX

Der 16-jährige Keith wird nach einem Autounfall ins Krankenhaus eingeliefert. Er leidet an inneren Blutungen, die nicht zu kontrollieren sind. Allerdings sind diese schon vor dem Unfall aufgetreten.

House hat zunächst andere Probleme – das Vicodin wurde an die falsche Stelle geliefert und er sitzt erst einmal auf dem Trockenen. Als er jedoch erfährt, dass der Junge unter hämolytischer Anämie leidet, wird er neugierig. Er trommelt sein Team zusammen und bespricht die Möglichkeiten, die die Anämie ausgelöst haben könnten – bricht dann jedoch das Meeting wieder ab, als er erfährt, dass die Schmerzmittel angekommen sind.

Cuddy wirft ihm vor, abhängig zu sein, was House jedoch verneint. Sie bietet ihm daraufhin einen Deal an: eine Woche ohne Vicodin befreit ihn einen Monat von seinem klinischen Dienst in der Ambulanz. Er geht darauf ein.

Cameron glaubt, dass Keith Drogen genommen hat, die seine Situation ausgelöst haben können, doch die Tests sind negativ. Auch Tests auf Krebs sind negativ. Während House mit seinem Team die weitere Vorgehensweise bespricht, bemerken die Ärzte, dass House anscheinend an Schmerzen und Entzugserscheinungen leidet.

Alle Tests, die bei Keith gemacht wurden, sind negativ, doch es hat sich ein Blutgerinnsel in seinem Auge gebildet, so dass er vorübergehend auf einem Auge blind geworden ist. Chase kann in einer OP jedoch sein Augenlicht retten. Kurze Zeit scheint es Keith besser zu gehen, dann jedoch erbricht er sich. Tests zeigen, dass seine Leber versagt und man bringt ihn auf die Intensivstation. Cameron vermutet, dass Keith an Lupus leidet, House dagegen will zunächst eine äußerst seltene Hepatitis-E Erkrankung ausschließen.

House kämpft unterdessen weiter mit den Entzugssymptomen, was auch seinem Team auffällt. Sie fragen sich, ob er wirklich noch praktizieren kann. Er hat jedoch andere Methoden, um sich von seinem Schmerz abzulenken und bricht sich absichtlich einen Finger, um so den Schmerz in seinem Bein auszublenden.

Keith fängt plötzlich an zu halluzinieren und verliert anschließend eine Menge Blut durch das Rektum. Er fällt wegen des großen Blutverlusts in einen hypovolämischen Schock. Für Cameron ist es klar, dass der Junge an Lupus leidet, das seine Organe versagen lässt. Sie wirft House vor, die Therapie hinausgezögert zu haben. Jetzt braucht Keith eine neue Leber.

Foreman gibt House das Vicodin zurück, während Cameron dem Vater von Keith mitteilen muss, dass es für eine Therapie bereits zu spät ist und sein Sohn eine neue Leber braucht.

House geht derweil nicht aus dem Kopf, dass Keith über jemanden namens Jules halluziniert hat und hakt bei seinem Vater nach. Er erfährt, dass sie eine Katze hatten, die bei Keith im Bett geschlafen hatte und vor kurzem verstorben ist. Er lässt Chase und Foreman die Katze ausgraben und führt dann eine Autopsie durch.

Unterdessen hat Cuddy eine Leber für Keith gefunden, er kann sofort operiert werden. House verhindert die OP jedoch, da er die wahre Ursache gefunden hat: eine Naphtalinvergiftung aufgrund von Terminten im Haus. Auch die Katze verstarb an inneren Blutungen und Leberversagen.

Der Vater jedoch will ihm zunächst keinen Glauben schenken, schlägt House sogar nieder – bekommt jedoch ein schlechtes Gewissen, da sich alle Symptome mit einer Naphtalinvergiftung erklären lassen. Die Diagnose bestätigt sich und durch die richtige Behandlung ist Keith auf dem Weg der Besserung – auch seine Leber erholt sich.

In einem Gespräch mit Wilson gesteht House seine Sucht ein, entgegnet aber gleichzeitig, dass er das Vicodin nicht absetzen wird, auch wenn Wilson ihn darum bittet. Schließlich verhindert das Medikament nicht, dass er seinen Job richtig macht.

Melanie Wolff - myFanbase


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