Episode: #1.10 Letzte Suche

Eine obdachlose Frau wird mit Krämpfen ins Krankenhaus eingeliefert - Dr. Foreman glaubt jedoch, dass die Frau ihre Erkrankung nur vorspielt, um an ein kostenloses Essen zu gelangen. Dann verschlechtert sich ihre Situation jedoch.

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Foto: Omar Epps, Dr. House - Copyright: 2004 FOX BROADCASTING COMPANY; Nigel Parry/FOX
Omar Epps, Dr. House
© 2004 FOX BROADCASTING COMPANY; Nigel Parry/FOX

Eine Obdachlose Frau ohne Namen wird ins Krankenhaus eingeliefert. Wilson behandelt sie, da sie einige Läsionen am Körper zeigt, die sich jedoch als nicht krebsartig herausstellen. Doch er bemerkt, dass ihre Hand ständig zittert – er ruft den Neurologen Foreman hinzu. Der jedoch glaubt, dass die Frau lediglich ins Krankenhaus gebracht wurde, um eine warme Mahlzeit und ein Bett zu schnorren, als sie plötzlich einen Krampfanfall erleidet. Ein schneller Bluttest zeigt, dass ihr Blutzucker stark erniedrigt ist und Foreman glaubt, dass sie ihr Insulin überdosiert hat, um so ins Krankenhaus zu kommen. Er legt den Fall zu den Akten.

Wilson jedoch geht zu House und schildert ihm den Fall. Er ruft sein Team zusammen und spricht die mögliche Vorgehensweise durch – zunächst will man den Elektrolythaushalt der Frau in Ordnung bringen und dann weiter nach der Ursache für das Zittern des Handgelenks forschen.

Während Chase sich mit der Unbekannten unterhält, bekommt sie plötzlich starke Schmerzen und schlägt um sich. Foreman will sie beruhigen, dabei beißt sie ihm in den Arm. Er ordnet ein sofortiges MRT an, um sie schnellstmöglich aus dem Krankenhaus zu bekommen.

Cuddy jedoch hält die Ärzte davon ab. Ein CT zeigte, dass die Patientin einen Nagel in ihrem Handgelenk hatte, der ihr bei einem MRT aus dem Körper gezogen worden wäre. Sie macht House und Foreman darauf aufmerksam, dass sie keine weiteren Untersuchungen machen sollen, bis sie herausgefunden haben, wer die Frau ist.

Unterdessen hat House den Nagel aus dem Handgelenk entfernen lassen. Da jeder chirurgische Nagel eine Seriennummer hat, die mit dem Patientennamen verbunden ist, kennen sie jetzt ihren Namen: Victoria Matson. Unterdessen erleidet die Patienten einen allergischen Schock auf eines der Inhaltsstoffe in ihrer Infusion.

House und das Team erhalten derweil die Akten aus den Krankenhäusern, die Victoria in den letzten zwei Jahren aufgesucht hatte. Sie finden heraus, dass sie wegen Unterleibsschmerzen behandelt wurde, mit Verdacht auf Ovarialkrebs. Also ordnet House einen Ultraschall ihrer Eierstöcke an.

Da House sich wieder einmal vor dem Dienst in der Ambulanz drücken will, hat Cuddy eine andere Idee, wie er sich für das Krankenhaus nützlich machen kann. Sie überlässt ihm zwei Studentinnen, denen er beibringen soll, wie man eine Anamnese erstellt.

Der Verdacht auf Krebs scheint sich zu erhärten, House glaubt jedoch, dass die Frau an einer Tuberkulose leidet und startet eine Therapie mit Antibiotika. Dann fängt sie plötzlich an zu schreien und sagt, das Licht würde sie verbrennen. Als Foreman ihre Temperatur misst, ist diese stark erhöht. Er zweifelt an der Diagnose Tuberkulose – die sich jedoch laut den Laborberichten bestätigt.

Mittlerweile sind die beiden Studentinnen zurück und präsentieren House unterschiedliche Anamnesen, was ihn sehr amüsiert.

Unterdessen hat Victoria das Krankenhaus verlassen. Man ruft die Polizei, die die Frau finden soll, da man vermutet, das hohe Fieber käme von einer ansteckenden Meningitis.

House begleitet die Studentinnen zu der Patientin, deren Anamnese sie aufstellen sollten und zeigt ihnen, dass die Frau am Korsakoff Syndrom leidet – wegen zu starker Diät funktioniert ihr Gehirn nicht mehr richtig.

Die Polizei bringt Victoria zurück ins Krankenhaus. House erfährt, dass einer der Polizisten sie mit Elektroschocks niedergestreckt hat und untersucht die Patientin nochmal eingehend. Dabei fällt ihm auf, dass sie an ihrer Hüfte keinen Schmerz zu verspüren scheint. Dann sticht er eine Nadel in Foremans Arm, wo Victoria ihn gebissen hat – auch er spürt keinen Schmerz dort. Aufgrund der gezeigten Symptome - lokale Taubheit, Lichtempfindlichkeit, Paranoia, Angst vor Wasser – bleibt nur ein Schluss: die Patientin leidet an Tollwut.

Für Victoria ist es bereits zu spät, Foreman kann der Antikörper jedoch noch injiziert werden. House erfährt, warum Wilson der Fall so interessiert hat – ein Bruder von ihm lebt ebenfalls auf der Straße, doch er hat seit neun Jahren nichts mehr von ihm gehört.

Melanie Wolff - myFanbase


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