Bewertung: 3

Review: #5.13 Freunde und Feinde

Der englische Folgentitel weckte Hoffnungen, die leider nicht erfüllt wurden, vor allem da er suggieriert, eine Fortsetzung von 5.11 "Something Wild" zu sein. Vielleicht hätte man es eher "Something Stupid" nennen sollen...

Zu Dawson und Jen: Jen schenkt Dawson eine E.T.-Mappe - wie peinlich! Meint sie im Ernst, das ihm das gefällt? Damit macht er sich doch wirklich lächerlich. Schließlich ist er keine 12 mehr.

Die Chronologie hat an dem ersten Tag irgendwie nicht gestimmt. Um 7.45 Uhr geht Dawson los. Danach sieht man Jen bei Jack. Sie meinte aber, dass um 8 Uhr ihre Sendung beginnt. Wie soll sie das geschafft haben. Oder war das ein anderer Tag? 8 Uhr abends kann es ja nicht gewesen sein, da sie ja mit Oliver gegessen haben... Oliver nervt ja ganz schön, aber offenbar weckt er in Dawson wieder die Lust, einen Film zu drehen, was ich wiederum gut finde.

Joey schießt den Netten - Elliot - ab, um dem Gefährlichen - Prof. Wilder - näher zu kommen? Wow! Und sie küsst Wilder? Nochmal wow! Die Lügerei von Joey nervt total. Erst schon bei Dawson dieses dauernde nicht-die-Wahrheit-Sagen, jetzt macht sie genau da weiter. Sie hätte Elliot doch sagen können, dass sie eine andere Einladung bekommen hat, die sie für wichtiger hält. Sie hätte am nächsten Freitag mit ihm ausgehen können, das wäre doch ein Kompromiss gewesen. So ist dem Armen doch jetzt klar, dass er keine Chance bei ihr hat, hat er doch sicher geschnallt, dass sie nicht krank ist, als sie nicht da war.

Audreys (und Paceys) Standpauke, dass Joey noch nicht bereit für einen Freund sein könnte, fand ich gut. Klasse, wie es die Frau immer auf den Punkt bringt und im Gegensatz zu Joey nicht dauernd so rumeiert.

Jack nervt einfach nur. Wieso fährt er die anderen so an, obwohl sie ihm doch nur helfen wollen? Das Leben besteht nun mal nicht nur aus Vergnügen. Ein bisschen studieren kann doch auch Spaß machen. Es war zwar auch nicht korrekt von Blossom, allen von Jacks "Problem" zu erzählen, aber er muss nun mal auch auf den Ruf der Verbindung achten. Das muss Jack doch klar gewesen sein, als er dem Verein beigetreten ist, dass er jetzt nicht mehr einfach machen kann, was er will.

Fazit: Für viele war diese Folge bestimmt schon allein deshalb ein Highlight, weil Joey ihren Professor endlich geküsst hat. Für mich war es leider wieder mal eine enttäuschende Folge. Die Charaktere haben sich meiner Meinung nach in eine eher schlechte Richtung entwickelt - von Dawson mal abgesehen - und ein Ende ist nicht in Sicht. Jack übernimmt nun offenbar die Loser-Rolle, die Pacey früher spielte. Zu Joey kann ich eh nur den Kopf schütteln. Insgesamt eine sehr maue Folge - 3 von 9 Punkten.

Nicole Brandt - myFanbase

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