Bewertung: 8

Review: #1.04 Die Spendengala

Mit zahlreichen zwischenmenschlichen Beziehungen beschäftigt sich die vierte Folge der Staffel und bringt dabei einige interessante Fakten hervor.

Spendentreff

Alle wichtigen erwachsenen Protagonisten sind auf einer Feier gewesen. Perfekt um ein bisschen Fahrt in die einzelnen Angelegenheiten zu bringen. Vor allem für Charlie sollte das zum Problem werden. Sein Geheimnis wurde nun zumindest von Hank gelüftet und auf den ersten Schock kam dann das große Erwachen. Charlie stellt endlich fest, was er da eigentlich gerade macht. Trotzdem denke ich nicht, dass sich dieser Handlungsstrang damit gleich wieder verabschiedet. Danis aufreizende Art bringt sicherlich noch ein paar Möglichkeiten mit sich. Immerhin arbeitet sie nach wie vor für Charlie.

Meredith wollte an Hanks Seite auf der Party erscheinen, um ihrer Affäre Jonathan ein wenig zu imponieren. Sollte Hank da wirklich ausgesnutzt werden? Irgendwie hat mir Hank mit Meredith gefallen und Becca hat Hank sogar die Zustimmung gegeben. Für ihn sollte es sicherlich mehr sein. Wenn aber stimmt, was Jonathan gesagt hat, dann sieht es nicht besonders gut aus. Jonathan selbst trägt auch keinen Heiligenschein und hat von Hanks alter Affäre, der Frau von Todd Carr, dann versehentlich eine passende Abreibung erhalten. Todd selbst war auch anwesend und hat mit Charlie etwas ausgemacht. Offenbar wird er noch häufiger auftauchen.

Bill vs. Hank

Nach der Folge kann man eine Art Liste machen, was in Karens Augen für die einzelnen Männer spricht. Im Gespräch mit Becca gibt Karen sehr viel preis. Auf eine gewisse Art liebt sie Hank immer noch und ich denke, dass nicht nur die gemeinsame Tochter der Grund ist. Auch wenn Bill derjenige ist, der Sachen durchdenkt und immer überlegt handelt, so ist Hank doch einfach interessanter. Und gerade der Faustschlag zur Verteidigung von Karen hat ihr sehr imponiert. Bill hatte dagegen nur das Weite gesucht und die Situation herunter gespielt. Das war sicherlich kein schlechtes Verhalten. Karen muss sicherlich einfach abwägen, was ihr im Endeffekt wichtiger ist. Im Moment will sie jedenfalls Becca (und wohl auch sich selbst) einreden, dass Bill der bessere Mann ist. Ich denke, er ist der unkompliziertere, aber allein schon wegen Becca wünsche ich mir, dass Hank sich weiter bessert und Karen eines Besseren belehrt. Hank hat immerhin gezeigt, dass er sich auch benehmen kann, wenn man es verlangt.

Sehnsucht

Wenn es nach Becca ginge, wäre es wohl klar. Sie vermisst ihren Vater, was in dieser Episode erstmals richtig deutlich wird. Schon im Gespräch mit Mia spürt man ihre Sehnsucht, was man der Schauspielerin wirklich zu Gute halten muss. Als sie dann mitten in der Nacht Hank anruft, sollte es auch der letzte verstanden haben. Schön ist in der Szene, dass nicht nur die Sehnsucht von Becca nach ihrem Vater gezeigt wird, sondern auch Hank erkennt, dass er früher sogar ein guter Vater gewesen sein muss.

Dialoge

Bei den überdurchschnittlichen Dialogen, die sich durch die Serie ziehen, gibt es in dieser Episode mal wieder zwei, die ich explizit nennen möchte. Zunächst war da das kleinere Streitgespräch zwischen Hank und Todd auf dem Klo, in welchem Todd gezeigt hat, dass er auch verbal mit Hank mithalten kann. Ein häufigeres Auftauchen von Todd kann also weitere witzige Dialoge zur Folge haben. Das Dialoghighlight war aber Hank und Karen vorbehalten. Wie er sie als ehemalige Miss Moody begrüßte und die beiden über diese Bezeichnung diskutierten, wird wohl meine vorläufige Lieblingszene der Serie sein.

Fazit

Eine Episode, die das Niveau der Vorgänger hält und Hank ein wenig aus den Augen anderer zeigt. Außerdem ist sie völlig ohne Nacktheit ausgekommen.

Emil Groth - myFanbase

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