Bewertung: 7

Review: #2.19 Ein Astronaut als Sternschnuppe?

Ein Krater auf einem Feld, darin ein völlig zerplatzter, im Grunde nicht mehr zu erkennender menschlicher Körper – es ist wieder Zeit für eine Reise in die blutmatschige Welt der Forensik.

"Akte Bones – Die ungelösten Fälle der Knochenjägerin"

Diese Episode steht ganz im Zeichen der Verschwörungstheorien. Freilich haben sich die Zeiten seit "Akte X" sehr verändert, so dass man heute bei Verschwörung eher an Terrorzellen denkt, doch in den guten alten 1990er Jahren waren Theorien von Weltraumverschwörungen mit, über und um Außerirdische sehr populär. Eben diese natürlich noch lange nicht ausgestorbenen Gedankenspiele prägen diese Episode, denn die zermatschte Leiche, die einmal ein Astronaut war, lässt den Verschwörungsfanatiker und Aliengläubigen Hodgins zur Höchstform auflaufen.

Die vielen Anspielungen auf Außerirdische, Raumschiffe und geheime Experimente an Menschen sind größtenteils sehr interessant und es hat mir durchaus gefallen, dass die besten Sprüche diesmal von Hodgins und Zach kamen, während sich Bones und Booth in der Hinsicht etwas bedeckt gehalten haben, eben weil dies ganz und gar nicht ihre Welt ist.

Auch der Kriminalfall an sich war nicht uninteressant, denn dass es sich um eine Tat im Affekt handelt, verschuldet durch die Frau vom Kollegen des Opfers, war nicht unbedingt vorhersehbar. Natürlich ist es für den Ottonormalzuschauer nicht so einfach nachvollziehbar, dass der Wunsch ins All zu fliegen so stark ist, dass dafür die schlimmsten Verbrechen begangen werden, doch unrealistisch ist dies sicher nicht.

Gute Frage, falsche Antwort

Hodgins macht Angela, nicht zum ersten Mal, einen Heiratsantrag, den diese, nicht zum ersten Mal, ablehnt. Angela liebt Hodgins zwar, doch noch fühlen sich die Anträge nicht richtig an und werden daher von ihr mit "Nein!" beantwortet. Die Vorstellung, dass Hodgins seiner Angela immer wieder Anträge macht, die diese immer wieder ablehnt, bis sie ein gutes Gefühl hat, finde ich nicht sehr berauschend. Für mich ergibt Angelas Verhalten wenig Sinn. Wenn sie Hodgins wirklich liebt, sollte ihr klar sein, dass ihre Neins jedes Mal ein Schlag ins Gesicht für ihn sind. Erwartet sie, dass er sich das jetzt monatelang antut? Antrag - Ablehnung, Antrag - Ablehnung… das finde ich alles andere als romantisch.

Fazit

Der Fall der Woche war amüsant und spannend, die Story um Hodgins und Angela finde ich dagegen nicht sehr ansprechend.

Maret Hosemann - myFanbase

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