Episode: #5.06 Hennen, Hahn und Hinterlist

Brennan und Booth ermitteln in einem Fall, bei dem es um die sterblichen Überreste eines Opfers geht, das halb Mensch, halb Hahn gewesen zu sein scheint.

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Foto: Emily Deschanel, Bones - Die Knochenjägerin - Copyright: Fox and its related entities. All rights reserved.; 2009 Fox Broadcasting Co.; Ray Mickshaw/FOX
Emily Deschanel, Bones - Die Knochenjägerin
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Als Brennan ins Institut kommt, ist dort eine Gruppe von jungen Mädchen, die sich mit Wissenschaft beschäftigen, auch genannt Woodchucks, die vom Jeffersonian verwaltet werden. Von Hodgins erfährt sie, dass die Gruppe eine Leiche entdeckt und ins Institut gebracht hat, was Brennan im Gegenteil zu Cam nicht gut findet, sondern verärgert, da ein Tatort verunreinigt wurde. Hodgins unterbricht Brennan und klärt sie auf, dass die Mädchen längst den Tatort und Beweise gesichert haben. Nach einer anfänglichen Lobrede kann sie es nicht lassen, Kritik auszuüben und wird von den Woodchucks ausgebuht.

Cam hat in den Gewebeproben des Opfers eine hohe Konzentration an Schwefelwasserstoff entdeckt. Wendell Bray schließt aus den Röntgenaufnahmen, dass es sich um einen Mann mittleren Alters handelt. Er wundert sich, dass sein Skelett ziemlich zerstört ist und alle körperfernen Fingerknochen ab den inneren Fingergelenken fehlen. Er stellt die Theorie auf, dass die Mafia dahinterstecken könne, woran Cam weniger glaubt. Sie schickt ihn gemeinsam mit Hodgins los, um nach den verschwundenen Fingerkuppen zu suchen.

Brennan ist irritiert, als Booth sich erkundigt, ob Angela ein Gesicht zum Opfer hat. Er übergibt Angela eine Akte der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), die bekannt dafür ist, dass sie Supersoldaten erschafft. Vor ein paar Monaten ist der DARPA ein Stabsfeldwebel abhanden gekommen, doch es ist noch nicht bekannt, ob dieser mit den Schwefelwasserstoffversuchen etwas zu tun hatte.

Nach einigem Hin und Her vertraut Angela endlich Booth ihre Informationen an und zeigt ihm die Gesichtsrekonstruktion des Opfers. Als Booth das Bild sieht, muss er lachen und fragt, was der Mann darstellen soll, worauf ihm Angela antwortet, dass das Opfer halb Mann, halb Hahn sei.

Hodgins und Wendell können sich nun erklären, warum sie keine Finger gefunden haben. Cam glaubt nicht an die Supersoldatentheorie und geht davon aus, dass das Opfer lange Zeit im Wasser lag. Das Opfer hat jedoch kein Wasser in den Nebenhöhlen und Lungen, außerdem kein Lungenödem, was ertrunken ausschließt. Brennan erkennt eine unnormale große Nebenhöhle, die dazu vernarbt ist. Die Narben können sie sich nur schwer erklären. Hodgins entdeckt rote Streifen in der Nähe vom Gaumensegel und der Speiseröhre und findet dort schließlich einen Luftröhrenwurm, einen Parasit, der in Hühnern gefunden wird.

Während sich Brennan und Booth in seinem Büro über den Fall unterhalten, findet der Computer einen Treffer von dem Opfer in der Datenbank. Es ist Nick Rabin, Personalchef von Clucksten Farms.

Booth und Brennan fahren zu dieser Hühnerfarm, wo. Tierschützer protestieren. Als der Sicherheitschef John Collins sie zu Gaynor Rabin, der Buchhalterin und dazu Frau des Opfers, bringt, erkennen sie, dass es sich bei der Farm um eine Massenabfertigungsanlage handelt. Booth wundert sich, dass Gaynor nicht überrascht über den Tod ihres Mannes ist, und hakt nach. Da die Nase und Nebenhöhlen des Opfers deformiert waren, erkundigt sich Brennan bei der Witwe über die Schutzmaßnahmen bei der Arbeit und erfährt, dass sich ihr Ehemann darum keine Gedanken machte. Da er keine Atemmaske trug, hat er hohe Konzentrationen an Schwefelwasserstoff in seinen Nebenhöhlen deformiert. Gaynor Rabin hat die Tierschützer in Verdacht.

Angela erzählt Hodgins, dass sie bald sechs Monate ohne Sex überstanden hat, und als Hodgins glaubt, dass er der Erste sein soll, mit dem sie wieder schlafen will, meint sie, dass sie ihre Enthaltsamkeit auf ein Jahr erweitert, was ihr Hodgins doch nicht glaubt.

Gemeinsam mit dem Sicherheitschef gehen Brennan und Booth zu den Protestanten. Booth möchte vom Sicherheitschef wissen, ob jemand einen Streit mit Nick Rabin hatte, worauf dieser auf Josh Parsons weist. Dieser schlich sich ins Gebäude und machte dort nicht genehmigte Aufnahmen, die er dann ins Internet stellte.

Booth nimmt sich daraufhin Parsons vor, der jedoch behauptet, niemanden getötet zu haben. Josh Parsons ist außer sich, dass Booth und Brennan auf der Seite der Hühnerfarm sind und erteilt Code Gelb, worauf beide mit Maissirup und Papierfedern überschüttet werden. Anschließend lässt Booth alle verhaften, worauf den Demonstranten das Lachen vergeht.

Josh Parsons wird von Sweets und Booth beim FBI verhört. Während Booth von seiner Schuld überzeugt ist, glaubt Sweets an Joshs Unschuld oder dass er sich verteidigt hätte. Der Junge erzählt den beiden, dass er nicht in das Gebäude hineinschleichen brauchte, da jemand an sein Fahrrad einen Umschlag mit einem Videoband befestigte. Booth möchte den Namen seines Spions, dazu das originale Bildmaterial, doch Parsons zeigt sich nicht kooperativ. Booth droht ihm, dass er ihn wegen Angriff auf einen Bundesagenten anklagen wird, worauf er eingeschüchtert Booth einen USB-Stick überreicht.

Unterdessen hat sich Wendell daran gemacht, die Todesursache herauszufinden. Die meisten Frakturen sind postmortal, außer die Verletzung an der Halswirbelsäule. Auf dem Bildschirm kann er erkennen, dass sich der C2-Halswirbel seitwärts drehte, was auf ein gebrochenes Genick schließt.

Angela und Brennan schauen sich die Originalaufnahme an. Während Angela sauer ist, dass solche Massenabfertigungsanlagen erlaubt sind, weiß Brennan nicht, wie Hühner ticken, was Angela noch wütender macht. Angela konnte die Seriennummer der Kamera zurückverfolgen. Sie gehört der Witwe Gaynor Rabin. Bevor Brennan geht, meint sie, dass es ihr leidtäte, dass Angela so traurig ist. Angela folgt ihr und unterhält sich mit ihrer Freundin über das Gefühlsleben der Schweine. Angela möchte einem Ferkel das Leben rette, was 1500 Dollar kostet. Sie bittet Brennan um Hilfe, doch die lacht Angela aus. Brennan hält es nur für symbolisch, wenn man ein Tier rettet. Angela wird wütend und stellt ihre Freundschaft infrage.

Sweets, Brennan und Booth unterhalten sich im Royal Diner über den Fall. Booth entgeht nicht, dass Brennan am Boden zerstört ist, doch als er hört, dass sie mit Angela einen Streit hatte, will er nicht mehr helfen. Er würde zwar alles für Brennan tun, außer sich zwischen zwei beste Freundinnen stellen. Als sie sich wieder dem Fall widmen, erinnern sie sich, dass vor einem Monat in einem Restaurant menschliche Knochen im frittierten Essen auftauchten. Booth soll sich um die Überführung der Überreste ins Institut kümmern. Brennan kommt nicht damit klar, dass sich jemand nicht mehr mit ihr versteht, worauf ihr Booth Mut zuspricht.

Cam und Brennan untersuchen die Fingerkuppen aus dem Restaurant. Die Knochendichte beweist, dass alle vier Finger von derselben Person stammen. Sie erkennen, dass die Finger postmortal mit einer Schere entfernt wurden, womit sie die Folter ausschließen können.

Angela wartet bei Sweets im Büro, um ihn um eine Spende für ihr Ferkel zu bitten. Er merkt, dass sie unangemessene starke Bindungen bildet und erlaubt ihr deshalb die Enthaltsamkeit schon früher aufzugeben. Angela wird erneut wütend, da auch Sweets kein Mitgefühl für das Ferkel zeigt. Er ist sprachlos, als sie ihn fragt, ob er spenden würde, wenn sie wieder Sex hätte.

Die Witwe wird zum Verhör vorgeladen. Sie gibt zu, die Aufnahmen gemacht und an Josh weitergeleitet zu haben. Sie wollte, dass die Hühnerfarm geschlossen wird. Da Booth sich nicht erklären kann, wie die Zehen und Finger des Opfers in einem Essen landen konnten, spekuliert die Witwe, dass der Mörder womöglich den Ablauf der Hühnerfarm kennt und aus der Nähe ist. Sie verdächtigt Roy Meyers, einen Bäcker, der vom Untergang der Hühnerfarm profitieren würde.

Wendell übergibt Angela weitere Daten über die Knochenprellungen des Opfers. Sie versucht Wendell zu einer Spende zu überreden, doch er ist überzeugter Fleischesser. Als er ihr jedoch 45 Dollar übergibt, kommt es zwischen beiden zu einem spontanen leidenschaftlichen Kuss.

Booth und Brennan suchen Roy Meyers auf und befragen ihn, warum er alles in Gang setzt, damit die Hühnerfarm geschlossen wird. Er rechtfertigt sein Handeln, da der Gestank der Farm seine Kunden vertreibt. Als Meyers sich eine Zigarre anzündet, fällt Brennan der Zigarrenabschneider auf, womit man leicht die Finger des Opfers hätte abtrennen können.

Bei einer Schädelrekonstruktion bestimmt Wendell die postmortalen Prellungen, die dem Opfer mit aller Wahrscheinlichkeit zugefügt wurden, als er im Fluss lag. Angela teilt allen postmortalen und perimortalen Prellungen eine bestimmte Farbe zu. Cam entgeht Wendells Bewunderung für Angela nicht und macht eine lobende Bemerkung, ohne sich dabei was zu denken, worauf Angela und Wendell leicht in Panik geraten. Als Angela die perimortalen Prellungen hervorhebt, ergeben die ein punktartiges Muster. Wendell glaubt, dass eine Maschine, die auf den Schädel eingeschlagen hat, solche Rückstände hinterlassen würde.

Hodgins berichtet, dass die Ablagerungen auf dem abgeschnittenen Daumenknochen nicht mit denen des Zigarrenschneiders übereinstimmen. Als auch er eine unbedachte, aber für ihn nicht bedeutende, Bemerkung macht, werden Wendell und Angela erneut nervös. Hodgins konnte fließende Kerne, die auf Spannung hindeuten, identifizieren. Des weiteren, dass Nick Rabin an der Feder- und Schnabelkrankheit litt. Cam mutmaßt, dass sie nach einem Instrument suchen müssen, womit man Federn und Schnabel schneidet.

Durch das Video konnten sie Gina McNamara identifizieren, die Booth in die FBI-Zentrale hat bringen lassen. Nachdem sie das Opfer wegen sexueller Belästigung bezichtigt hatte, wurde sie zum Schnabelschneider befördert. Dem FBI liegen Beweise vor, dass McNamaras Schneidemaschine dazu benutzt wurde, um dem Opfer die Zehen und Daumen abzutrennen, was sie somit verdächtigt. Sie spielt anfangs mit Booth, worauf er wütend wird und sie auffordert, ihm zu sagen, ob sie etwas über den Mord und die Verstümmelung seiner Leiche weiß.

Sweets ruft Brennan zu sich. Sie ist fest davon überzeugt, dass sich Angela wieder beruhigen wird, weil sie sich im Recht sieht. Er versucht sie durch einen Trick dazu zu bringen, den ersten Schritt zu machen, doch Brennan hält nach wie vor die Rettung eines Schweines für eine irrationale Handlung. Er erkennt, dass Brennan nicht von ihrer Meinung abzubringen ist, bittet sie dennoch dieses Mal Angela zu helfen. Sweets macht ihr klar, dass das Leben härter ist als eine harmlose Debatte, die sie meint, gewinnen zu müssen.

Hodgins und Wendell haben die Werkzeuge der Hühnerfarm überprüft. Gemeinsam mit Brennan führen sie Cam vor, wie wahrscheinlich der Mord geschehen ist. Entweder wurde das Opfer gedreht oder gerollt, oder die Waffe bzw. Maschine wurde gedreht. Als Brennan an Wendell experimentiert, fällt ihr ein, was für ein Gerät solche Knochenprellungen verursacht: die Hühnerpflückermaschine.

Booth besorgt diese und bringt sie ins Institut. Cam identifiziert Menschenblut, und Brennan findet ein Stück einer Krawatte. Brennan hat bereits eine Theorie, die sie Cam und Booth mitteilt. Sie glaubt, dass Opfer und Mörder kämpften und die Krawatte von Rabin und dann er selbst in diese Maschine gerieten. Booth und Cam glauben nun an einen Unfall, doch Brennan kann dies widerlegen. Sie müssen nur jemanden aus der Hühnerfarm finden, der sich die Hand gebrochen hatte.

Brennan und Booth verhören den Sicherheitschef John Collins, der ihnen erzählt, Nick Rabin einen Benzinzuschuss wollte, als sie beide handgreiflich wurden und seine Krawatte sich in der Maschine verfing. Collins gibt vor, dass er hinterher gegriffen hat, um ihn zu retten und sich dabei die Hand gebrochen hat, was ihm Booth abkauft, der unkonzentriert wirkt. Bis sich Brennan einschaltet, denn sie kann beweisen, dass Collins Rabin getötet und sogar noch nachgeholfen hat.

Abends gehen alle ins Stammlokal. Brennan und Angela werfen sich vorwurfsvolle Blicke zu, und Booth zweifelt an sich, weil Collins es fast geschafft hätte, ihn hereinzulegen. Er vertraut Brennan an, dass er viele Dinge vergessen hat. Brennan ist der Ernst der Lange nicht ganz so klar. Dann fragt sie ihn nach seiner Meinung, was sie wegen Angela machen soll, und er sagt ihr dasselbe wie Sweets. Angela und Brennan versöhnen sich, und als Brennan zurückkommt, sagt sie Booth, dass Angela glücklich sei, was Booth nicht entgangen ist, allerdings wegen Wendell.

Dana Greve - myFanbase


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