Episode: #7.06 Wahlkampf im Mittleren Westen

In der "American Horror Story"-Episode #7.06 Wahlkampf im Mittleren Westen versucht Allison "Ally" Mayfair-Richards (Sarah Paulson) Dr. Rudy Vincent (Cheyenne Jackson) zu überzeugen, dass in ihrem Umfeld ein Cult existiert und mordet. Kai Anderson (Evan Peters) muss sich mit einer neuen Konkurrentin auseinandersetzen.

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Foto: Leslie Grossman, American Horror Story: Cult - Copyright: 2017 Fox and its related entities. All rights reserved.; Frank Ockenfels/FX
Leslie Grossman, American Horror Story: Cult
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Bei einer Wahlkampfveranstaltung fallen überraschend Schüsse und Ivy versucht hinter einem Brunnen in Deckung zu gehen. Ein Mann fordert sie auf, von dort zu verschwinden, geht zu ihr und will mit ihr weiter. Ehe Ivy folgen kann, fallen erneut Schüsse und der Mann wird getroffen. Ivy will ihn wieder hinter den Brunnen ziehen, doch ein weiterer Schuss tötet den Mann. Inzwischen ist die Polizei eingetroffen und stellt den Attentäter. Es ist Ally, die zitternd ihre Waffe runter nimmt. Auf der Bühne liegt Kai am Boden.

Ally ist in ihrem Haus und Maedow erzählt ihr durch das Fenster, dass die Polizei, ihr Mann, die Nanny und Ivy in einen Cult involviert seien. Dann wird Maedow vom Fenster weggerissen. Ally hat Ivy noch am Telefon, doch Ally legt auf. Dann verriegelt sie Türen und Fenster. Dr. Vincent ruft an und erklärt, dass Ivy sich Sorgen um sie mache. Ally meint, dass sie gar nicht wisse, wem sie noch trauen könne. Sie streitet ab, dass sie verrückt sei. Vincent meint, dass sie nichts tun solle, weil ihr mit diesem Verhalten sicher ihr Sohn weggenommen werde.

Ally befolgt den Rat nicht, nimmt ein Messer und geht zu den Nachbarn. Sie steigt durch das Badfenster in das Haus ein und entdeckt Harrison beim Sex mit seinem Freund. Sie kann die Schlüssel aus der am Boden liegenden Jeans stehlen und Maedow finden und befreien. Dank des Pfeffersprays können sie ihren Angreifern schließlich entkommen und mit dem Auto flüchten. Kurz darauf sind Ally und Maedow im Restaurant, wo die Alarmanlage losgegangen ist. Ally stellt die Anlage aus und will sich einen Plan machen. Maedow meint aber, sie müssten mindestens den Staat verlassen. Ally will aber ohne ihren Sohn nirgends hin und möchte mehr von Maedow wissen und sie überzeugen, dass sie mit dem Cult recht hat. Maedow erklärt, dass sie durch Ivy immer in das Haus gelangen konnten. Ally versteht nicht, warum ihre Frau wolle, dass sie verrückt wird. Maedow hat aber für alles eine Erklärung. Ally fällt es schwer, das alles zu glauben: Maedow erklärt, dass Kai derjenige ist, der die Fäden in der Hand hat.

Maedow erzählt, wie sie im Dezember 2016 Kai genauer kennen gelernt hatte und er sie für ihre Zeichnungen gelobt hatte. Sie fand es faszinierend, wie Kai mit ihr redete. Das hat ihr Selbstbewusstsein verschafft. Sie fühlte sich von Kai befreit. Doch sie hat festgestellt, dass er seine Masche mit allen umsetzt, auch mit Ivy. Das hatte Maedow frustriert, sodass sie raus aus dem Cult wollte. Kai hat daraufhin deutlich gemacht, dass Harrison seine Frau verschwinden lasse soll. Kai erklärt ihr, dass sie wertlos und ein Nichts sei. Dann wollte man sie einfach begraben, doch Ally kam ihnen dazwischen. Ally meint, dass man doch auch die Polizei aus einem anderen Ort oder gar das FBI informieren könne. Maedow sieht aber nur einen Ausweg. Man müsse Kai töten.

Kai redet bei der Debatte zur Stadtratswahl und verdeutlicht, wie man mit Lokalpolitik etwas bewirken könne und man derzeit Angst haben müsste. Sally mischt sich ein und erklärt alles, was Kai sagt, für Schwachsinn. Sie meint, dass Kai ein Lügner sei, und setzt ein paar Fakten gegen die Angstmacherei von Kai. Sally nennt Kai einen Reaktionär und er sei wie Donald Trump eine Fliege, die durch den Abfall angezogen werden. Man solle sich aber nicht mehr um die Fliegen sondern um den Abfall kümmern. Sie möchte ebenfalls kandidieren. Kai meint, dass es dafür zu spät sei, doch Sally hält dagegen, dass sie durch einen außerordentlichen Antrag noch dazu kommen könne. Im Saal wird applaudiert.

Es ist einen Tag nach der Wahl des Präsidenten und Ivy ist verängstigt bei Winter, weil sie gesehen hat, wie der Mann, den sie überwältigt hatten, mit abgesägtem Arm bei der Wahl gewesen sei. Winter versucht Ivy zu beruhigen, die denkt, dass sie ins Gefängnis kommen. Winter meint, dass ihr Bruder das wieder hinkriegen könnte. Sie gehen zu Kai, der mit Ivy allein sprechen möchte. Er möchte von ihr die Wahrheit hören und möchte sein Ritual durchführen. Er erzählt ihr von Gary und dass er bald wieder aus dem Krankenhaus entlassen werde, sodass Ivy sich bereit erklärt, sein Ritual umzusetzen. Sie gibt ihm gegenüber zu, dass sie ihre Frau nicht mehr liebt. Sie hasste Ally eigentlich schon, seit sie es war, die Oz zur Welt gebracht hatte. Für Ivy fühlte es sich immer so an, als wenn Ally sich immer als echte Mutter inszeniert habe und sie nur so dabei gewesen sei. Auch die Phobien nerven sie und dass sie Jill Stein gewählt habe, war jetzt der Gipfel. Kai meint, dass Ally ihr also jede Lebenslust genommen habe. Er könne das ändern und fragt, ob seine Schwester sie glücklich machen könne. Ivy meint, dass dies nur ginge, wenn sie Oz haben könne, denn er sei der einzige Grund, warum sie sich nicht schon längst habe scheiden lassen. Kai hat schon einen Plan.

Ally ist mit Maedow zu Vincent gefahren. Er soll zehn Minuten mit Maedow sprechen, das Gespräch aufzeichnen und dann werde auch klar sein, dass Ally nicht verrückt sei. Sie wolle in zwei Stunden wieder zurück sein.

Sally sitzt am Computer, als es heftig an ihrer Tür klopft. Sie nimmt sich ihre Waffe und fragt, wer dort sei. Ally meldet sich und bittet um ein Gespräch. Sally ist verwirrt von der Uhrzeit, lässt Ally dann aber rein. Ally erzählt Sally von Kai und dem Cult. Sie habe dafür auch Beweise, doch Sally fragt sich, was das für ein Spiel sei, glaubt ihr aber schließlich, weil sie Kai nicht vertraut. Er müsse gestoppt werden. Wenn Allys Geschichte ihr zum Sieg verhilft, dann glaubt sie ihr gerne. Plötzlich bricht jemand in das Haus ein. Mehrere Clowns haben Sally umzingelt, doch sie hat ihre Waffe in der Hand und will schießen. Doch sie wird überwältigt. Kai gibt sich zu erkennen und Sally beschimpft ihn. Kai aber genießt seine Macht. Bevor sie getötet wird, postet Kai aber noch in Sallys Namen auf Facebook. Die Nachricht stellt einen Abschiedsbrief dar. Kai tötet Sally mit ihrer eigenen Waffe. Ally hatte sich im Bad versteckt und mitbekommen, was passiert sein muss. Jetzt hofft sie, dass man nicht nach ihr sucht. Ein Clown öffnet die Tür und starrt Ally an. Ally fragt, ob es Ivy sei, als der Clown aufgefordert wird, den Rückzug anzutreten.

Ally ist wieder bei Dr. Vincent, der sich schon Sorgen gemacht hat, weil die zwei Stunden längst um sind. Ally meint, dass sie recht hatte, Ally wirklich dazu gehöre. Sie will wissen, wo Maedow ist, doch Vincent meint, dass sie gegangen sei, nachdem sie mit ihm geredet habe. Sie habe auch nichts von dem erzählt, was Ally behauptet. Ally ist außer sich und Vincent erklärt, dass sie sich dringend sofort einweisen lassen sollte. Ally ist dagegen und geht.

Kai hält eine Rede für seine Kandidatur und erzählt vom tragischen Tod seiner Konkurrentin Sally. Er erklärt, dass er seine Wähler niemals so im Stich lassen werde. Ally ist vor Ort und erspäht Maedow. Diese drängt sich durch die Menge, eröffnet das Feuer und schießt auch auf Kai. Ally versucht Maedow aufzuhalten und will ihr die Waffe wegnehmen. Diese erschießt sich aber selbst, sodass Ally allein mit der Waffe zurück bleibt und von der Polizei gestellt wird.

Kai erklärt Maedow, dass sie für ihn immer noch wertvoll und alles sei. Er küsst sie, erklärt, dass nur sie ihn wirklich sehe und man dafür sorgen müsse, dass er die Aufmerksamkeit des gesamten Landes bekomme, um etwas bewirken zu können. Kai meint, dass sie auf ihn schießen müsse, damit das passiert. Er schläft mit ihr und erklärt dabei seinen Plan, wie sie Ally mit einbinden und als verrückt erklären können. Maedow hat Angst erklärt, dass ihr Plan auch der Ausdruck ihrer immerwährenden Liebe sei.

Ally wird abgeführt. Ivy sieht, wie Kai nur am Bein getroffen wurde und dieser noch lebt und lächelt.

Emil Groth – myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Daniela S. vergibt 8/9 Punkten und schreibt:
    Die bisherigen Staffeln von "American Horror Story" hatten in Mitte der Staffel immer gewisse Schwachpunkte, über die man teilweise nicht hinwegsehen konnte. Staffel 7 befindet sich mit #7.06...mehr

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