Episode: #2.13 Todestrieb

In Minneapolis beschäftigen sich Mulder (David Duchovny) und Scully (Gillian Anderson) in der "Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI"-Episode #2.13 Todestrieb mit einem Fall von Leichenschändung. Der dortige Agent vermutet das Werk von Außerirdischen hinter den Geschehnissen. Doch selbst Mulder, der gerne kleine grüne Männchen bei diesem Fall ertappt hätte, sieht schon bald ein, dass es sich hierbei um einen grausamen menschlichen Täter handeln muss.

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Auf einer Beerdigung spricht eine Freundin von Jennifer über ihr Ableben. Verwandte und Freunde verabschieden sich tieftraurig von ihr. Zwei Mitarbeiter der Kirche unterhalten sich unterdessen über den Ablauf. Weil es doch noch einen Gottesdienst geben soll, wird der Sarg die Nacht über dabehalten. Der Mitarbeiter, Donnie, geht zur Leiche und streichelt ihr Gesicht, während er zu sich spricht, dass sie so ein schönes Mädchen sei.

Am Abend sieht der eine Mitarbeiten bei den Särgen eine Gestalt, ist dann aber erleichtert und zugleich verwundert, dass es Donnie ist. Dieser meint, er würde noch arbeiten. Er hat eine Schere in der Hand und auf dem Boden sieht man blonde Haare, die sich als Jennifers heraus stellen. Er wirft Donnie heraus.

Mulder und Scully werden auf einem Friedhof zu einem Tatort gebracht, wo eine Leichenschändung stattgefunden habe. Mulder wurde von FBI-Agent Moe Bocks gerufen, weil man glaubt, dass Außerirdische die Schändung vorgenommen hätten. Mulder sieht aber sofort, dass es ein Mensch gewesen sein muss und fertigt sofort ein Täterprofil an. Er glaubt, dass jemand Dinge von Leichen sammelt und deshalb das Grab geschändet und die Leiche verunstaltet hat. Mulder gesteht, dass er von Anfang an wusste, dass es nichts mit Außerirdischen auf sich hat, wollte aber trotzdem in die Gegend fliegen, weil er Tickets für ein Footballspiel organisiert hat, zu dem er mit Scully gehen will.

Donnie ist gerade bei einem Bewerbungsgespräch und kokettiert mit seinem kosmetischen Wissen. Er stellt sich als Theologiestudent vor, der sehr religiös sei. Unterdessen läuft das Spiel, doch weil weitere geschändete Leichen gefunden wurden, sind Mulder und Scully nicht im Stadion sondern im lokalen FBI-Büro bei Moe Bocks. Es wurden Haare abgeschnitten und es gab drei Schändungen in zwei Tagen. Einer Leiche wurden auch die Fingernägel heraus gezogen. Als Scully die Opfer durchblättert, stockt ihr plötzlich der Atem und sie verlässt wortlos den Raum. Mulder vermutet, dass ein Fetischist dahinter stecken könnte und man auch Friedhöfe, Bestattungsinstitute und Krankenhäuser informieren sollte. Auch die Öffentlichkeit soll informiert werden, weil Mulder glaubt, dass der Trieb des Täters größer wird und er dafür auch morden könnte.

Mulder gibt Scully Bescheid, dass er den Rückflug streichen lässt. Scully muss sich immer noch sammeln und schreibt später ihren Bericht für die Akte, wo sie auf das mögliche Täterprofil eingeht. Derweil ist Donnie unterwegs und fährt an Prostituierten vorbei. Von einer blonden Frau fühlt er sich angesprochen und nimmt sie mit in sein Apartment. Er lässt ihr ein Bad ein, weil ihr kalt in der Wohnung ist. Danach fragt er, welches Haarshampoo sie braucht, weil er möchte, dass sie sich die Haare wäscht. Die Frau ist verunsichert, will aber darauf eingehen. Als Donnie einen Anruf erhält, bei dem ihm der Job bestätigt wird, stellt die Frau fest, dass das Wasser eiskalt ist. Sie geht zu Donnie, um sich zu beschweren, und stellt dann im dem Zimmer fest, dass dort Trauerkränze und andere Blumen hängen. Sie bekommt es mit der Angst zu tun, wird von Donnie aber überwältigt.

Später werden Scully und Mulder zum Tatort gebracht, wo die Frau gefunden wurde. Ihr wurden die Harre abgeschnitten, Fingernägel gezogen und auch ein paar Finger fehlen. Eine Prostituierte identifiziert die Frau schockiert. Scully will die Leiche nicht sehen und lässt Mulder allein damit.

Donnie hat seinen Job als Lieferant angetreten und wird von einer Frau freundlich empfangen und in die Wohnung gelassen, weil sie mit dem vorherigen Lieferanten sehr lange sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Donnie erfährt, dass die Familie drei Töchter hat und lernt eine auch sofort kennen. Er bittet darum, das Badezimmer nutzen zu dürfen und macht sich dort im Müll auf die Suche nach Haaren. Als er welchen gefunden hat, riecht er daran und steckt sie ein. Ihm wird noch mitgeteilt, dass man die Hintertür immer offen lasse, er also auch liefern kann, wenn sie mal nicht da sein sollten.

Scully führt die Obduktion der letzten Leiche durch und schreibt ihren Bericht dazu. Sie ist ertrunken. Derweil versucht eine Prostituierte den Täter im FBI-Büro zu identifizieren, erkennt aber keinen der Männer wieder. Mulder versucht daraufhin zu erklären, dass der Täter schon seit einigen Jahren diesen Fetisch entwickelt haben muss und Frauen hasst. Man müsse auch psychiatrische Kliniken nach Auffälligkeiten durchforsten. Derweil sitzt Donnie in einer Vorlesung und starrt eine Frau an. Als diese später ins Auto steigen will, spricht er sie an, um zu fragen, welche Kapitel sie lesen sollten. Als Donnie sie zu bedrängen versucht, wehrt sie sich, schreit um Hilfe und flieht.

Scully hat einen Albtraum, aus dem sie von einem Anruf von Mulder geweckt wird. Man habe jemanden verhaftet, der der Täter gewesen sein könnte. Im Gefängnis sprechen sie mit einem Mann, der von einer Prostituierten überwältigt wurde. In einer Zelle auf der anderen Seite ist Donnie, der Scullys Haare fixiert hat. Bei dem Verhör des Mannes hört Donnie auch interessiert zu. Mulder wird schnell klar, dass er es nicht ist und sie gehen enttäuscht. Scully fühlt, wie sie beobachtet wird, und will kurz mit Mulder sprechen. Sie schlägt vor, in Washington ihre Untersuchung fortzuführen. Mulder fragt, ob ihr der Fall aufs Gemüt schlage, doch Scully verneint dies. Mulder erklärt erneut, dass sie nichts vor ihm verbergen müsse. Unterdessen spricht Donnie den verhörten Mann an, um genauer zu erfahren, was die Agenten wollten. Er kann sich Scullys Namen ergattern. Kurz darauf wird Donnie entlassen, weil die Frau die Anklage fallen gelassen hat.

Scully ist in Washington und lässt die Leiche auf Fingerabdrücke untersuchen. Sie entschließt sich, die Psychologin aufzusuchen und über ihre Probleme zu reden. Der Psychotherapeutin fragt nach Mulder, dem Scully vollkommen vertraut. Sie erklärt aber auch, dass sie nicht möchte, dass Mulder sie beschützen müsse. Scully spricht davon, dass sie ihre Zuversicht verloren hat, dass sie Menschen von den Monstern in der Welt beschützen könne.

Der FBI-Mitarbeiter informiert Scully, dass man einen Abdruck auf dem Nagellack gefunden habe. Außerdem habe ein FBI-Agent per Telefon nach ihr gefragt, aber er konnte den Namen nicht verstehen. Scully ruft Mulder an und teilt ihm mit, dass sie einen Abdruck haben. Außerdem erklärt sie, dass sie am Abend wieder zurück fliegen werde, obwohl Mulder ihr erneut anbietet, in Washington bleiben zu können. Sie fragt, ob sie Scully angerufen hätten, was Mulder aber verneint.

Das FBI hat einen Großeinsatz und nimmt die Wohnung von Donnie in Beschlag. Er ist aber nicht vor Ort, weshalb er sofort zur Fahndung ausgeschrieben wird. Sie finden in der Wohnung Haare und Finger und wissen nun ganz sicher, dass Donnie der Täter ist. Scully ist unterdessen gelandet und fährt mit dem Auto zurück. Donnie hat ihr bereits aufgelauert, fährt ihr hinterher und rammt sie auf der Landstraße von hinter. Mulder macht sich etwas später bereits Sorgen, als man mitteilt, dass man Scullys Wagen gefunden habe.

Donnie hat Scully in Versteck gebracht und lässt bereits Badewasser ein. Unterdessen konnte man anhand von Lacken zumindest ein wenig einschränken, welcher Wagen Scully verfolgt hat. Das hilft ihnen aber nicht weiter. Mulder meint, sie müssten mehr wie er denken und Moe Bocks meint lapidar, dass er Scully überallhin nur nicht zu seiner Mutter bringen würde, weil Mulders Täterprofil sagte, dass er seine Mutter hasse. Mulder findet dies aber eine Überlegung wert und sie finden heraus, dass Donnies Mutter vor einem Jahr gestorben ist. Der auf sie registrierte Wagen trifft aber und sie schauen, ob sie vielleicht noch ein Haus in Minneapolis haben könnte.

Donnie schaut sich derweil Scullys Finger an. Sie hat Angst und sie sieht nicht nur Donnie sondern auch andere Männer und schließlich eine dämonische Gestalt wie in ihrem Albtraum. Als Donnie Scully nach ihrem Haar fragt, reißt sie sich los und kann sich erst mal verstecken. Sie versucht zu fliehen, wird aber attackiert und rollt die Treppe herunter. Sie wird erneut von Donnie attackiert. IN diesem Moment kommen Mulder und ein FBI-Team herein und überwältigen Donnie. Mulder kümmert sich um Scully, die meint, dass ihr nichts fehle. Sie bricht schließlich in Tränen aus und lässt sich von Mulder trösten. Dieser schreibt schließlich auch den Abschlussbericht.

Emil Groth – myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Emil Groth vergibt 8/9 Punkten und schreibt:
    Dana Scully steht in dieser Episode mal etwas mehr im Mittelpunkt, denn durch Off-Kommentare wird ihre Arbeit genauer betrachtet. Außerdem zeigt man dabei auch mal ihre menschlich-emotionale...mehr

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