Episode: #2.12 Böse geboren

Vor 50 Jahren ist ein FBI-Agent, der in einer rätselhaften Mordserie ermittelte, plötzlich verschwunden. B.J. Morrow, eine Polizistin aus einer Kleinstadt hat inder "Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI"-Episode #2.12 Böse geboren nun zufällig seine Knochen gefunden. Die Ermittlungen führen Mulder (David Duchovny) und Scully (Gillian Anderson) in ein Netz aus Realität und Traum und als wenn das noch nicht genügen würde, geschehen plötzlich wieder ähnliche Morde wie vor 50 Jahren.

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Aubrey, Missouri

Zwei Polizisten unterhalten sich über einen Mord mit einem Rasiermesser.
Später kommt eine Frau, offensichtlich nicht die Ehefrau, in das Büro eines der Polizisten. Sie sagt ihm, dass sie von ihm schwanger ist und sie verabreden ein Treffen am Abend. Abends, als die Frau an einem Motel wartet, hört sie plötzlich überall um sich herum ein Flüstern und hat eine Art Vision: sie sieht einen Mann, der eine Leiche auf einem Feld vergräbt. Als sie dorthin geht und in der Erde gräbt, findet sie Knochen und eine FBI-Marke.

Mulder und Scully unterhalten sich im Büro über einen Agenten, der mit seinem Partner 1942 bei der Untersuchung einer Mordserie in Aubrey verschwunden war. Seine Leiche wurde vor ein paar Tagen von der Frau, Detektive B.J. Morrow, gefunden. Mulder will herausfinden, woher sie aus scheinbar heiterem Himmel wusste, wo sie die Leiche finden würde. Als sie B.J. darauf ansprechen, erzählt diese nur eine nicht richtig zusammenpassende Geschichte von einem Motorschaden und, dass sie einen Hund dort graben gesehen hätte. Mulders Vermutung, sie habe ein hellseherisches Erlebnis gehabt, streitet sie aber ab.

Während Scully die Knochen untersucht, erzählt Mulder von den damaligen Morden: der Mörder wurde der Schlitzkiller genannt, da er den Opfern das Wort "Schwester" auf ihre Brust geritzt und dann an die Wand geschrieben hatte. Er wurde nie gefunden. Scully findet währenddessen auf den Rippen des Agenten Einschnitte, die auch von einem Rasiermesser stammen könnten. Scully äußert Mulder gegenüber, dass sie denkt, dass B.J. und der Lieutenant, Brian Tillman, eine Affäre haben. B.J. kommt dazu, um sich nach den Ermittlungen zu erkundigen. Plötzlich hat sie wieder eine Vision und geht zur Toilette. Scully folgt ihr und sie bestätigt ihren Verdacht, dass sie von Tillman schwanger ist. Sie erzählt Scully, dass sie seitdem ständig einen Alptraum hat, in dem sie und eine verletzte Frau in einem ihr bekannt vorkommenden Haus sind: im Spiegel sieht sie einen Mann, den sie nicht kennt und überall ist Blut.

Zurück bei der Leiche hat B.J. plötzlich eine Eingebung und sagt, dass dem Opfer "Bruder" in die Brust geritzt wurde. Scully überprüft dies und es stimmt. Als Tillman dazukommt und die Fotos der alten Morde sieht, sagt er, dass es bei dem kürzlich geschehenen Mord genauso war. Dann kommt ein Officer herein und berichtet, dass es einen weiteren Mord gab.

Am Tatort erkennt B.J. die Frau aus ihrem Traum wieder. Sie erzählt, dass der Mann im Traum einen Ausschlag im Gesicht hat. In einem Album mit Fotos von Straftätern aus dem Jahre 1942 findet sie den Mann. Er heißt Harry Cokely und wurde damals wegen Vergewaltigung und versuchtem Mord an Linda Thibedeaux verhaftet, der er das Wort "Schwester" auf die Brust geritzt hatte, bevor sie entkommen konnte.

Mulder und Scully unterhalten sich darüber, woher B.J.s Wissen stammt. Scully vermutet, dass sie ’42 etwas von den Morden mitbekommen hatte, denn ihr Vater war Polizist. Dieses Wissen sei bis jetzt in ihrem Unterbewusstsein verschlossen gewesen. Die zwei fahren zu Harry Cokely, doch dieser ist inzwischen 77 Jahre alt und kann sein Haus nicht ohne medizinische Geräte verlassen.

Währenddessen hat B.J. im Schlaf eine weitere Vision. Sie sieht eine Hand mit einer Rasierklinge und als sie aufwacht merkt sie, dass nun auch auf ihrer Brust "Schwester" eingeritzt wurde, im Spiegel sieht sie den jungen Harry Cokely. Eine erneute Vision zeigt ihr wieder den Killer, der eine Leiche unter einem Holzfußboden versteckt.

Mulder und Scully werden zu einem Haus gerufen, in dem B.J. gerade den Fußboden aufreißt und est werden die Überreste von dem zweiten verschwundenen FBI Agenten gefunden.

Mulder und Scully wollen daraufhin die Überlebende von damals, Linda Thibedeaux, besuchen. Sie erzählt, wie er beim Angriff auf sie, immer wieder gesagt hatte: "Irgendjemand muss die Schuld auf sich nehmen, kleine Schwester. Und ich werde das bestimmt nicht sein." Beim Prozess kam dann heraus, dass er als einziger Junge mit fünf Schwestern immer geschlagen wurde, wenn etwas schiefging. Mrs. Thibedeaux aber behauptet, er sei schon böse geboren worden. Die beiden kriegen schließlich aus ihr heraus, dass sie von Cokely schwanger war und den Jungen, der inzwischen 50 sein müsste, zur Adoption freigegeben hatte.

Im Hotelzimmer vermutet Mulder dann, dass B.J. Cokelys Enkel gesehen haben könnte. Er sagt, dass Erbanlagen oft eine Generation überspringen und es doch möglich wäre, dass nicht nur biologische Anlagen vererbt würden, sondern auch Verhaltensmuster, eine Art genetisches Vermächtnis. Scully erfährt daraufhin am Telefon, dass Mrs. Thibedeaux' Sohn gefunden wurde: er war ein Polizist namens Raymond Morrow, B.J.s Vater. Somit ist B.J. Cokelys Enkelin und Mulder denkt, dass seine gewalttätigen Triebe an sie weitergegeben wurden und ihre Alpträume seien somit real und sie selbst die Mörderin.

B.J. ist währenddessen schon in Mrs. Thibedeaux' Haus und greift diese an. Als Mrs. Thibedeaux eine Waffe auf B.J. richtet, die auf einmal den gleichen Hautausschlag wie Cokely hat, sagt diese zu ihr mit einer verzerrten Männerstimme "Jemand muss die Schuld auf sich nehmen, Schwester." B.J. sieht, dass sie beide das eingeritzte "Schwester" auf der Brust haben und Mrs. Thibedeauy sagt, er habe das ihnen beiden angetan.

Als Mulder und Scully im Haus ankommen, ist B.J. weg und hat Mrs. Thibedeaux nicht getötet. Die beiden vermuten, dass sie jemanden sucht, dem sie die Schuld an allem geben kann: Harry Cokely.

Tatsächlich ist B.J. dort und will Cokely umbringen, denn es sei erst zu Ende, wenn er tot ist. Mulder kommt herein und wird von ihr niedergeschlagen, weil sie in ihm den FBI Agenten von damals sieht und ihn umbringen will. Scully kommt gerade noch rechtzeitig und spricht B.J. an, die mit immer noch verzerrter Stimme sagt: "Ich bin nicht B.J.!" In dem Moment stirbt der verletzte Cokely und B.J. lässt von Mulder ab.

Eine genetische Untersuchung von B.J. ergibt, dass Anzeichen für ein Mutator-Gen bei ihr vorliegen, das vorher inaktive Gene aktiviert hat, allerdings sind die Ergebnisse nicht schlüssig. Die Auswirkungen auf den Fötus müssen erst noch festgestellt werden, aber genetische Anomalien konnten bisher nicht nachgewiesen werden.

Jasmin Kirchner - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Emil Groth vergibt 7/9 Punkten und schreibt:
    Eine weitere Episode außerhalb des großen Mysteriums von "Akte X". Das ist nicht gerade nach meinem Geschmack, wurde ich mit den letzten Episoden doch ziemlich enttäuscht. Davon ausgehend hat mir...mehr

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