Episode: #7.14 Zauberstaub

Der Arzt Dr. Robert Wieder findet in der "Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI"-Episode #7.14 Zauberstaub seinen Schwiegervater Dr. Thalbro erhängt auf. Außerdem ist dessen Kehle durchgeschnitten. Als dann auch noch die Frau von Wieder von einer äußerst seltenen Krankheit befallen wird, ist das Unglück natürlich groß. Mulder (David Duchovny) ist davon überzeugt, dass sich jemand an dem Arzt rächen will - mit Hilfe von schwarzer Magie. Als die Krankenhausakten durchsucht werden, stößt man auch auf einen möglichen Täter.

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Foto: David Duchovny, Akte X - Copyright: 2000 Fox Broadcasting Company; FOX
David Duchovny, Akte X
© 2000 Fox Broadcasting Company; FOX

Familie Wieder kommt von einer Preisverleihung zurück nach Hause und machen erst mal ein schönes Familienfoto. Dr. Irving Thalbro, der Großvater von Lucy will gerade ins Bett gehen, als er unter seiner Bettdecke eine Figur entdeckt, die aussieht wie ein Mensch und aus Erde besteht. Plötzlich steht ein Mr. Peattie hinter ihm und das Ehepaar Wieder wird vom Alarm geweckt, als Robert der Ursache nachgehen will, findet er seinen Schwiegervater mit aufgeschlitzter Kehle erhängt auf. An der Wand steht das Wort "Theef" (im deutschen als "Diehb" übersetzt). Scully und Mulder untersuchen den Tatort und als Mulder die Erde findet, äußert er die Vermutung, dass Hexerei in diesem Fall eine größere Bedeutung haben könnte.

Eine Frau säubert den Teppich und klopft an die Tür von Mr. Peattie, weil aus seiner Wohnung ein komischer Geruch dringt. Dieser erwidert nur, dass er Medizin braut. In seiner Wohnung sieht man typische Zauberzutaten und Peattie arbeitet an mehreren Voodoopuppen, wobei eine davon schon an einem Kabel hängt. Mulder hat herausgefunden, dass es sich bei der Erde um Friedhofserde handelt, so genannter Zauberstaub und teilt dies Scully mit, die bei der Leiche die Krankheit Kuru diagnostiziert hat, die allerdings mittlerweile nicht mehr existiert. Sie macht diese Krankheit für den Selbstmord von Irving Thalbro verantwortlich, Mulder allerdings denkt, dass ihm die Krankheit durch Zauberei aufgezwungen wurde.

Nan fällt auf, dass ein Familienbild aus dem Haus verschwunden ist und macht sich Sorgen, doch ihr Mann beruhigt sie damit, dass die Polizei das Bild mitgenommen habe. Allerdings bemerkt keiner von ihnen, dass Mr. Peattie im Haus ist und am Schlafzimmer eine Voodoopuppe mit Nans Foto bastelt. Robert und Nan betreten das Schlafzimmer, doch Peattie ist nicht mehr dort. Als Robert die Bettdecke zurückschlägt, findet er wieder eine Figur aus Erde im Bett. Plötzlich bricht Nan zusammen und ihr Gesicht weißt schwere Verbrennungen auf.

Mulder und Scully sind sofort zum Krankenhaus gefahren und sie erfahren dort, dass Nan am Altewelt Thypus erkrankt ist, den es nur in Zentralafrika gab. Nach dem Gespräch schaut sich Robert die Röntgenbilder von Nans Kopf an und auf jedem Bild steht das Wort "Theef". Plötzlich steht Peattie hinter ihm, doch Robert kann sich weder an ihn noch an jemanden mit dem Namen Lynette Peattie erinnern. Nachdem Peattie verschwunden ist, recherchiert er und findet auch keine Patientin mit dem Namen, allerdings gab es insgesamt drei tote Frauen ohne Namen. Er lässt sich die Akten geben und findet in der Akte einer der Frauen einen Aufnäher auf dem ein Satz steht, bei dem das Wort "Theef" enthalten ist.

Scully und Mulder wollen mehr über Magie herausfinden und befragen die Besitzerin eines Zauberladens nach dem Zauberstaub. Während des Gesprächs erfahren die beiden, dass man sich nur gegen ein mächtigen Voodoozauber wehren kann, wenn man den Glücksbringer des Zauberers und den Zauberer selbst von einander trennt. Währenddessen ist Peattie wieder im Krankenhaus und legt die Voodoopuppe mit Nans Gesicht in die Mikrowelle. Diese wird zur selben Zeit in einen Computertomographen geschickt und als Robert sie wieder herauszieht, ist ihr Körper völlig verbrannt. Wenig später zeigen ihm Scully und Mulder ein Foto der Leiche seiner Frau und auf ihr befindet sich das Wort "Theef". Außerdem erzählt er von Lynette Peattie, sie wurde damals als Opfer eines Busglücks eingeliefert. Robert hatte sie behandelt und ihr immer mehr Schmerzmittel verabreicht und so ihr Leben um 20 Minuten verkürzt, ihr aber die Schmerzen genommen.

Auf dem städtischen Friedhof von Oakland wird die Leiche von Lynette exhumiert, allerdings müssen Scully und Mulder beim Öffnen des Sarges feststellen, dass der Sarg leer ist. Zur selben Zeit klopft die Nachbarin erneut bei Peattie, als dieser nicht öffnet, verschafft sie sich mit dem Generalschlüssel Zugang zur Wohnung und stößt auf die Überreste von Lynette. Plötzlich steht Peattie hinter ihr. Robert und Lucy werden von Mulder und Scully in ein Haus auf dem Land gebracht. Von dort verfolgt Mulder die Nachrichten und erfährt, dass in einem Wohnhaus eine Frau an einer seltenen Krankheit gestorben sei. Als Mulder in Peatties Wohnung eintrifft, findet er nur den Körper von Lynette, der Kopf ist verschwunden. Währenddessen bricht Peatties das Auto auf, was vor dem Versteck geparkt ist. Er nimmt Scullys Ausweiß und ein Haar von ihr und bastelt eine Voodoopuppe und sticht dieser in die Augen. Daraufhin leidet Scully an Blindheit und sie kann Robert und Lucy nicht mehr beschützen, da Peattie ihr auch noch die Pistole entreißt. Dieser bedroht daraufhin Robert mit einer Voodoopuppe von ihm und sticht der Puppe mit einem Messer ins Herzen. Zum Glück trifft Mulder gerade noch rechtzeitig ein und zieht der Voodoopuppe die Nadeln aus den Augen, so dass Scully wieder sehen und Peattie anschießen kann.

Anja Schmidt - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Alexander L. vergibt 5/9 Punkten und schreibt:
    Die "Akte X"-Episode #7.14 Zauberstaub entführt uns nach Kalifornien und in das Reich der keltisch-nordischen Mythologie. Außerdem wird das Thema Euthanasie gestreift. Abgesehen davon fungiert die...mehr

Diskussion zu dieser Episode

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