Episode: #8.13 Underground

In einem U-Bahnabteil in Boston wird in der "Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI"-Episode #8.13 Underground ein toter Bahnpolizist gefunden. Seine Leiche weist schreckliche Verstümmelungen auf. Agent Doggett (Robert Patrick) begibt sich mit ein paar Spezialisten unter die Erde, um die Ermittlungen durchzuführen, welche Scully (Gillian Anderson) von der Verkehrsleitzentrale aus überwacht. Als einer der Spezialisten die gleichen Verätzungen wie der Tote bekommt und Dogett drei weitere Leichen findet, eskaliert die Situation.

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Foto: Robert Patrick, Akte X - Copyright: 2001 Fox Broadcasting; Larry Watson/FOX
Robert Patrick, Akte X
© 2001 Fox Broadcasting; Larry Watson/FOX

Auf dem U-Bahnhof Clay Street in Boston steht ein Bahnpolizist und wartet auf den Zug. Als ein seltsamer Mann den Bahnhof betritt, beschreibt er jenen durch sein Mikro als potenziellen Schwarzfahrer und fordert Verstärkung an. Der Zug fährt ein und der Bahnpolizist betritt ein leeres Abteil. Da alle anderen Abteile ebenfalls leer erscheinen, gibt er durch sein Mikro Entwarnung und setzt sich. Nachdem sich der Zug in Bewegung gesetzt hat, betritt der Mann von vorhin das Abteil, von einem anderen kommend. Plötzlich stoppt der Zug und das Licht flackert. Der Mann nähert sich dem Bahnpolizisten, der panisch seine verloren gegangene Waffe sucht. Auf einmal durchfährt den Zug blitzartig grelles Licht und man hört einen Mann schreien.
Als der Zug den nächsten Bahnhof erreicht, finden die einsteigenden Fahrgäste den Bahnpolizisten tot auf. Teile seines Körpers sind bis auf die Knochen zerfressen.
Auf dem U-Bahnhof-Betriebshof treffen Scully und Doggett den U-Bahn-Polizeichef Karras, der die Hilfe vom FBI bereits erwartet. Er verlangt von den beiden Agenten, dass sie die Ermittlungen bis zur Rush Hour in fünf Stunden abgeschlossen haben, damit die Linie wieder geöffnet werden kann. Obwohl Scully und Doggett Karras' Vermutung, es handle sich nur um einen Mord, stichhaltig widerlegen und selbst eine Art Seuche vermuten, werden sie lediglich nochmals auf die verbleibenden fünf Stunden hingewiesen.
Agent Doggett macht sich bereit, mit einem Trupp den Tunnel zu durchsuchen. Ihm zur Seite stehen der Tunnelbauer Steven Melnik, Doktor Hellura Lyle vom Bundesamt für Seuchenbekämpfung und der Polizist Bianco. Scully bleibt mit der Begründung, sie brauche Doggetts Augen und Ohren da unten, lieber an der Oberfläche um von dort aus alles zu koordinieren. Doggett ist mit Headset und Kamera ausgestattet.
Im Tunnel fängt Melnik plötzlich zu schreien an. Eine Verbrennung im Genick ist die Ursache. Die Untersuchung der Flüssigkeit, welche die Verbrennung wohl verursachte, ergibt allerdings, dass es sich bei ihr lediglich um Meerwasser handelt. Kurz darauf sieht Bianco im Dunkeln etwas. Bei der Verfolgung finden sie einen alten U-Bahn-Schacht, der nicht mehr benutzt wird. Nachdem sie diesen abzweigenden Tunnel betreten haben, wird Doggett von dem selben Mann, der schon dem Bahnpolizisten aufgefallen war, attackiert und fällt zu Boden. Als er wieder zu sich kommt, sieht er seinen Angreifen mit zerfressenem Fleisch tot neben sich liegen. Da der "Mörder" gefunden sei, ist Bianco der Meinung die Suche zu beenden. Allerdings findet Melnik drei Leichen, schon eingepackt, welche die selbe Todesursache, wie die anderen Opfer haben. Kurz darauf bemerkt Dr. Lyle einen Schatten, der aber nach seiner Erkennung wegrennt.
Da Scully immer noch ein Risiko sieht, ordert sie die Vier an, im Haupttunnel weiterzusuchen, obwohl Karras Scully immer wieder auf die Uhrzeit hinweist. Als sie ihre Suche fortsetzen, schreit Melnik erneut schmerzvoll auf. Seine Hand und sein Arm brennen und beginnen sich aufzufressen. Auf Scullys Vorschlag kippt Doggett frisches Wasser über die Stellen, was vorerst hilft. Scully vermutet derweil, dass es sich um einen Anschlag mit Bio-Waffen handeln könnte und schickt Leute zu Melnik herunter, um ihn abzuholen. Den Anderen schlägt sie vor, in einem Seitentunnel, den sie auf der Karte entdeckt hat, weiterzusuchen. Doggett und Bianco -dessen Hand unbemerkt von den Anderen, grünlich leuchtet- machen sich sofort auf den Weg, während Dr. Lyle mit Melnik zurückbleibt.
Als Scully Dr. Lyle und den Trupp, der mit Melnik und den gefundenen Leichen zurückkommt, empfängt, kommt es zu einem Streitgespräch zwischen Scully und Karras, bei dem Scully zu der Vermutung gelangt, dass Karras von den Leichen gewusst hat und sie in dem alten Tunnel verstecken ließ.
Als Doggett die grünlich leuchtende Substanz auf Biancos Gesicht entdeckt, will dieser, obwohl sie bei ihm keinen Schaden anzurichten scheint, verschwinden. Doggett will dies verhindern, wird aber in einer Auseinandersetzung von Bianco bewusstlos geschlagen.
Unterdessen hat die Meeresbiologin Dr. Kai Bowe, die von Scully kontaktiert wurde, die Meerwasserprobe analysiert und untersucht und darin einen Organismus gefunden, der nur aus Calcium besteht und Medusa genannt wird. Sie weiß aber nicht, warum es zu dieser beobachteten, bioelektrischen Reaktion kommt. Da Scully Doggett nicht erreichen kann und nur die an die Decke gerichtete Kameraeinstellung sieht, befürchtet sie das Schlimmste. Ihre ständigen Rufe lassen Doggett schließlich erwachen. Als er bemerkt, dass auch seine Haut nun dieses grünliche Leuchten von sich gibt, will Scully ihn sofort in Quarantäne stecken. Um eine Ausbreitung aber zu verhindern, will Doggett erst den flüchtigen Bianco fassen. Als Scully nun Karras anweist, alle Ausgänge zu versperren, da sie eine Seuche vermutet, erzählt ihr dieser, dass bereits die ersten Fahrgäste auf den Bahnhöfen warten.
Inzwischen hat Doggett den mittlerweile schwer verletzten Bianco gefunden, den er auf dessen Bitte trotz Scullys Anraten -ihn zurückzulassen und ein Seuchenschutzteam zu schicken- mitnimmt. Plötzlich findet Doggett einen Jungen, der nicht infiziert zu sein scheint. Scully glaubt daher, dass der calciumleitende Schweiß für die Reaktion verantwortlich ist. Bei Kindern ist die Schweißproduktion noch nicht so ausgeprägt. Doggett erwähnt daraufhin erleichtert, dass auch bei ihm die Schweißproduktion gehemmt ist. Der Junge zeigt Doggett derweil die Quelle der Verseuchung. Ganz in der Nähe befindet sich ein Zugang zum Hauptsystem. Als Doggett und Bianco zu diesem gelangen, fahren schon die ersten Züge los. Das Meerwasser inklusive Medusa hat aber bereits einen Teil des Hauptsystems erreicht und Doggett sieht den ersten Zug schon aus der Ferne kommen. Schnell platziert er Biancos Waffe geschickt auf der Schiene, sodass Funken entstehen, als der Zug vorbei fährt. Es entsteht ein Kurzschluss. Die Elektrizität wird durch das Wasser geleitet und verbreitet. Das grünliche Leuchten ist verschwunden.
Im Krankenhaus wird Doggett durch ein einfaches Alkoholbad entgültig von dem Organismus befreit. Scully erklärt ihm, dass die Anderen in guter Obhut sind und durchkommen werden und dass der Junge in ein Waisenhaus kommen wird. Doggett, der den Fall als noch nicht abgeschlossen befindet, wird von Scully aufgeklärt, dass die Verantwortungslosigkeit von Karras und sein nachlässiges, unbedachtes Handeln aus Mangel an Beweisen kein Nachspiel haben werden. Der Organismus wurde durch den Kurzschluss wohl zerstört. Auf Scullys Kommentar, dass sich ganz Boston bei Doggett bedanken könne, antwortet Doggett trocken, damit, dass es Scully sei, bei der man sich bedanken müsse. Er selbst sei nur Augen und Ohren für Scully gewesen.

Emil Groth - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Alexander L. vergibt 6/9 Punkten und schreibt:
    In der "Akte X"-Episode #8.13 Underground lernen wir einiges über den Lebenszyklus bei Nesseltieren und die Bostoner U-Bahn. Außerdem sehen wir einen Doggett, der Scully als Autorität endlich voll...mehr

Diskussion zu dieser Episode

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