Bewertung: 7

Review: #4.08 Die Vampir-Bindung

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Vampire Diaries
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Zugegeben, nach der letzten Episode war ich ein wenig schockiert über die Aussage von Stefan und Caroline. Leider blieb bei mir auch in dieser ein bitterer Nachgeschmack zurück. Grund dafür ist das Liebesdreieck, bei dem ich das Gefühl habe, man möchte auf Biegen und Brechen versuchen, dass Elenas Gefühle für Damon zwar nicht verschwinden, sie tief im Inneren jedoch spürt, wie viel besser Stefan für sie ist.

Erschaffensbindung

So richtig konnte ich mir nicht vorstellen, dass tatsächlich eine Erschaffensbindung zwischen Damon und Elena bestehen sollte. Vielmehr kam mir der Gedanke, den Tyler ausgesprochen hatte. Denn wie wir schon einmal in #3.19 Ein Herz von Finsternis erleben durften, verbinden Elena und Damon doch ihre Gefühle für einander, was sogar Rose auf der anderen Seite erkannt hat. Aus diesem Grund finde ich auch Stefan schon wieder anstrengend, der unbedingt seinen Bruder davon überzeugen möchte, er sei nicht gut für Elena. Da stellt sich mir die Frage, ob Stefan ihm das nur einreden möchte, da er es nicht verkraftet, dass Elena ihm wegen Damon den Laufpass gegeben hat. So schlecht finde ich es gar nicht. Elena wirkt in Damons Gegenwart sehr viel dynamischer und lebendiger. Das sollte man beibehalten, denn ehrlich gesagt habe ich keine Lust darauf, eine weitere Versöhnung zwischen Stefan und Elena zu sehen, die darauf basieren wird, wie egoistisch doch Damon mal wieder war.

Dieser ist nämlich gar nicht so egoistisch, wie man in der Rückblende zu sehen bekam. Diese kurze Szene, in der Lexi auf Damon eingeredet hat, hat mal wieder gezeigt, wie wichtig Stefan eigentlich für Damon ist. Dabei ist es fast ein bisschen schade, da man den Bruder immer so hinstellt, als würde er immer nur an sich denken. Auch wenn Stefan gegenüber Caroline erwähnt hat, ihm würde es leid tun, dass Damon sich von Elena fernhalte müsse, habe ich so meine Schwierigkeiten, ihm das zu glauben.

Besonders bei der letzten Szene zwischen Damon und Elena spürte man erneut, wie sehr er sie liebt und dazu bereit wäre, sich von ihr fern zu halten. Diese Zerrissenheit in seinem Gesicht sprach Bände dafür, wie verletzlich Damon doch ist. Dies wird noch gesteigert, als Elena ihm aufzeigte, wie stark ihre Gefühle für ihn sind, und dass diese schon vor ihrer Verwandlungen existierten.

Charlotte

Neben Elena gab es also schon einmal jemanden, der an Damon gebunden war. Einen kleinen Schock hatte ich da schon, denn meine Theorie, es würde diese Erschaffensbindung nicht in dem Sinne wie bei den Hybriden geben, war plötzlich wie eine Seifenblase zerplatzt. Schön, dass dies von der Hexe wiederlegt wurde und so meine Gedankengänge nicht allzu falsch gewesen sein konnten. Schon bei der Verwandlung von Caroline wurde erwähnt, ihre Gefühle und Eigenschaften werden im Vampir-Dasein nur noch verstärkt. Ähnlich war es auch bei Charlotte, die ebenfalls vor ihrer Verwandlung Gefühle für Damon hatte. Nachdem Damon ihr klar machte, dass sie ohne ihn ein Leben führen muss, tat Charlotte mir wirklich leid, als sie erkennen musste. Für mich stellte sich nach dieser Szene die Frage, ob er das auch selbst bei Elena schaffen würde, für die er selbst starke Gefühle hegt.

Unverständnis

So wenig Verständnis Caroline für Elena hat, so wenig hatte ich es in dieser Folge auch für sie. Schon in der letzten Folge stellte ich mir die Frage, warum es ihr anscheinend so ein Dorn im Auge ist, wenn Elena mit Damon zusammen ist. Bis heute habe ich noch immer keine Antwort darauf. Möglicherweise möchte sie ihre Freundin ja vor dem Fehler bewahren, den Caroline damals selbst begangen hat. Doch die Art und Weise gefällt mir ganz und gar nicht. Es wirkt eher, als würde sich Caroline wieder zurückverwandeln in ihrem Verhalten und zu einer kleinen Zicke mutieren, die sie am Anfang der Serie war. Auch wenn sich die beiden Freundinnen am Ende wieder versöhnt haben, so glaube ich nicht, dass die Sache ausgestanden ist.

Expressionen

Dieser Handlungsstrang findet wohl in nächster Zeit meine volle Aufmerksamkeit. Zum einen kann ich es verstehen, warum Hayley ihre Freunde betrügt. Sie möchte mehr über ihre Eltern und ihre eigene Herkunft herausfinden. Jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass dies der einzige Grund ist. Denn Shane gab ihr ja zu verstehen, sie seien erst der Anfang. Nun stellt sich mir die Frage, Anfang von was genau? Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Shane Hayleys Eltern wieder aufstehen lässt und er dann einen Gefallen von ihr einfordert. Zum anderen ist es sehr interessant, wie Bonnie in diese Sache verstrickt ist. Es wäre gut möglich, Shane benötigt für sein Vorhaben eine Hexe. Wie man ja von der anderen Hexe hören konnte, mussten für diese Expressionen Menschen sterben und diese Art von Hexenkunst ist gefährlicher als schwarze Magie. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bonnie leichtfertig mitmacht und Menschenleben opfert, zumal sie durch die schwarze Magie bereits ihre Großmutter verloren hat. Allerdings lässt sich auch vermuten, dass sie bereits Gefühle für den Professor hat und möglicherweise nicht mit sich reden lässt. Man darf also gespannt sein, in wie weit sie letztlich gehen wird.

Fazit

Diese Folge war spannend anzusehen und lässt nach diesem Cliffhanger darauf hoffen, dass man das Liebesdreieck erst einmal in Ruhe lässt und sich Damon und Elena darüber klar werden, was sie jetzt tun wollen.

Daniela S. - myFanbase

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